Auberginenbällchen mit Tomatensauce

Meine veg­e­tarischen Auberginen­bällchen mit Tomaten­sauce sind min­destens genau­so leck­er wie ihre Ver­wandten mit Fleisch.

Zutaten für 4 bis 6 Portionen

Tomatensauce

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchze­he
  • 2 TL Oregano (getrock­net)
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g Dosen­to­mat­en
  • Salz, Zuck­er, Pfef­fer

Auberginenbällchen

  • 1 Kugel Moz­zarel­la
  • 100 g Parme­san, plus etwas für die Gar­ni­tur
  • 2 Knoblauchze­hen
  • 2 mit­tel­große Auberginen (zusam­men ca. 500 g)
  • 4 bis 6 EL Olivenöl
  • 2 TL Oregano
  • 1 Bund Peter­silie
  • 50 g Pinienkerne
  • 2 Eier
  • 200 g Panier­mehl
  • Pfef­fer
  • Olivenöl für die Form

Zeit

  • entspan­nte 90 Minuten (wenn Du’s eilig hat, geht’s auch 15 Minuten schneller)

Zubehör

  • Blitzhack­er

Zusammenfassung

  • Tomaten­sauce zubere­it­en, köcheln lassen
  • Zutat­en für die Auberginen­bällchen vor­bere­it­en
  • Back­ofen vorheizen
  • Auberginen­bällchen fer­tig­stellen
  • Anricht­en

Zubereitung

90 Minuten vor dem Servieren: Die Tomatensauce

Die Tomaten­sauce soll eine Weile köcheln und etwas eindick­en, deshalb fängst Du damit an:

Wür­fle die Zwiebel und den Knoblauch fein und dün­ste bei­des mit Olivenöl und Oregano weich. Gib die Dosen­to­mat­en dazu, würze mit etwas Salz und Zuck­er und lasse die Sauce bei geringer bis mit­tlerer Hitze köcheln und dabei ein wenig eindick­en.

Rühre hin und wieder um, anson­sten musst Du Dich bis fast zum Schluss nicht weit­er um die Sauce küm­mern.

Tipp

  • Hacke in diesem Schritt auch den Knoblauch für die Auberginen­bällchen, aber dün­ste ihn nicht an.

75 Minuten vorher: Die Zutaten für die Auberginenbällchen vorbereiten

Wür­fle den Moz­zarel­la grob und lasse ihn abtropfen. Reibe den Parme­san fein. Hacke den Knoblauch fein, wenn Du das im ersten Schritt noch nicht getan hast.

Schnei­de die Auberginen in unge­fähr 1 cm große Wür­fel und röste sie in ein­er trock­e­nen (!) Pfanne bei stark­er Hitze an. Wenn sie gut gebräunt sind, reduzierst Du die Hitze, gib­st Olivenöl, Knoblauch und Oregano dazu und brätst die Auberginen 10 bis 15 Minuten weit­er, bis sie weich sind. Lasse sie etwas abkühlen und nutze die Zeit, um die Peter­silie grob zu hack­en. Lege etwas Peter­silie für die Deko bei­seite.

Gib die Auberginen, die Moz­zarel­la-Wür­fel und die Peter­silie in die Küchen­mas­chine und ver­ar­beite sie zu ein­er nicht zu feinen Masse.

Gib die Pinienkerne und die Eier dazu. Mis­che so viel Panier­mehl dazu, dass eine feste Masse entste­ht, aus der sich Knödel for­men lassen. Würze mit Salz und Pfef­fer.

Variante

  • Um den Bällchen etwas mehr Struk­tur und noch mehr Uma­mi zu geben, hacke ich manch­mal eine kleine Hand­voll Champignons, brate sie an und gebe sie in die Auberginen­masse, aber nicht in den Blitzhack­er.

45 Minuten vorher: Die Auberginenbällchen fertigstellen

Heize den Back­ofen auf 220 Grad vor. Fette eine Auflauf­form oder ein Back­blech gut ein.

Forme aus der Auberginen-Moz­zarel­la-Masse tis­chten­nis­ball­große Bällchen und set­ze sie in die Form bzw. auf das Back­blech.

Tipp

  • Die Sauce und die Auberginen­bällchen lassen sich gut vor­bere­it­en. Du musst dann nur noch die Sauce aufwär­men und die Bällchen back­en.

Backe die Auberginen­bällchen im vorge­heizten Back­ofen unge­fähr 20 Minuten, bis sie etwas gebräunt sind. Wende sie nach der Hälfte der Backzeit ein­mal.

Servieren

Schmecke die Tomaten­sauce noch ein­mal mit Salz und Pfef­fer ab. Verteile sie auf vorgewärmte Teller und richte die Auberginen­bällchen darauf an. Gar­niere mit der übri­gen Peter­silie und reibe zum Abschluss noch etwas Parme­san darüber.

Dazu passt

Bei uns gibt es meis­tens Reis dazu, der ohne Auf­sicht im Reiskocher gart. Manch­mal koche ich aber auch Spaghet­ti, die ich zum Servieren mit der Tomaten­sauce mis­che und auf denen ich die Auberginen­bällchen anrichte. Auch leck­er: ein­fach ein Stück frisches Cia­bat­ta.

Quelle

Die Idee für das Rezept habe ich Annemarie Wildeisens Web­site ent­nom­men.

9 Gedanken zu „Auberginenbällchen mit Tomatensauce“

  1. Sehr geehrter Herr Con­nertz,

    vie­len Dank für dieses inter­es­sante Rezept, das ich unverzüglich auszupro­bieren gedenke. Dazu eine Frage: bleiben die Pinienkerne ganz, oder wer­den sie zer­hackt?

    Mit fre­undlichen Grüßen
    Astrid R.

    Antworten
  2. Das ist ein schönes Rezept, DANKE. Da wir oft + gerne Hafer­flock­en ver­wen­den, um daraus veg­e­tarische (Gemüse-) Frikadellen zuzu­bere­it­en, über­lege ich ger­ade, ob ich bei Deinen Auberginen­bällchen einen Teil des Paniemehls durch Hafer­flock­en erset­zen kann?
    Ich werde es testen … Gruß Mar­got

    Antworten
    • Hal­lo Mar­got,
      Hafer­flock­en kann ich mir gut vorstellen, habe es aber noch nicht aus­pro­biert. Magst Du hier über den Erfolg Deines Exper­i­ments bericht­en?
      Danke und schöne Grüße
      Thomas

      Antworten
      • Hal­lo … gerne berichte ich über das “Hafer­flock­en-Exper­i­ment” :-)
        Es wird aber erst nach Ostern sein.
        Nochmals Grüße, ich melde mich dann …
        Mar­got

        Antworten
  3. Sehr geehrter Herr Con­nertz,

    ich lese vom Reis der im Reiskocher gart.
    Ich habe vor einiger Zeit einen „Per­sis­chen Reiskocher“
    geschenkt bekom­men (ein­fach googeln) das war und ist ein Genuss.
    Reis mit Safran-Knus­perkruste…
    ich kön­nte mir vorstellen dass Ihnen das auch schmeckt.

    Danke für Ihre Ideen…. die ich eifrig nachempfinde.

    Grüße mahoi

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