Bienenstich selbst backen

Bie­nen­stich ist ein üppi­ger Kuchen, für den Du schier unglaub­li­che Men­gen But­ter und Zucker brauchst. Er ist fluffig und süß, hat eine cre­mi­ge Fül­lung und eine knusp­ri­ge Krus­te – ein Lieb­lings­ku­chen für die sonn­täg­li­che Kaf­fee­ta­fel. Wer schert sich da schon um ein paar Mil­lio­nen Kalorien …

Zutaten für 16 Stücke

Für die Füllung

  • 1 Päck­chen Vanillepudding
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Pri­se Salz
  • ½ l Milch
  • 150 g Butter

Für den Teig

  • 1 Wür­fel Hefe (42 g)
  • ¼ l lau­war­me Milch
  • 50 g Zucker
  • 500 bis 550 g Mehl
  • 1 Pri­se Salz
  • 2 Eier
  • 100 g sehr wei­che Butter

Für die Mandelkruste

  • 150 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Milch
  • 200 g geho­bel­te Mandeln

Zeit

  • Ins­ge­samt 3 Stunden,
  • davon hast Du unge­fähr 1 Stun­de zu tun.
  • Die übri­gen 2 Stun­den sind War­te- bzw. Backzeit.

Zusammenfassung

  • Creme für die Fül­lung zube­rei­ten und kalt stellen.
  • Teig kne­ten und gehen lassen.
  • Man­del­krus­te vorbereiten.
  • Teig backen und abküh­len lassen.
  • Teig auf­schnei­den und füllen.

Tipp

Du kannst die Creme auch am Vor­tag zube­rei­ten und im Kühl­schrank auf­be­wah­ren. Den Teig soll­test Du frisch backen, weil sonst die Man­del­krus­te aufweicht.

Zubereitung

Bevor Du richtig anfängst:

Du brauchst für alle Kom­po­nen­ten wei­che But­ter – nimm‘ sie jetzt schon mal aus dem Kühlschrank.

3 Stunden vor dem Servieren: die Creme für die Füllung zubereiten

Rüh­re das Pud­ding­pul­ver, Zucker, Vanil­le­zu­cker und eine Pri­se Salz mit etwas kal­ter Milch an. Brin­ge die rest­li­che Milch zum Kochen und rüh­re die Mischung ein. Lass alles noch ein­mal auf­ko­chen, bis der Pud­ding andickt.

Nimm den Topf vom Herd und rüh­re nach und nach die But­ter ein, bis sie sich auf­ge­löst hat.

Lass die Creme abküh­len und rüh­re dabei hin und wie­der um, damit sich kei­ne Haut bil­det. Wenn die Creme ganz erkal­tet ist, stellst Du sie in den Kühlschrank.

Wichtig

Die Creme ist anfangs noch rela­tiv flüs­sig, wird beim Abküh­len aber fes­ter. Du kannst sie nur in kal­tem Zustand wei­ter verarbeiten.

2½ Stunden vorher: den Teig kneten

Erwär­me die Milch auf unge­fähr 40°C (lau­warm – so fühlt sich die Hefe rich­tig wohl). Gib einen EL Zucker dazu und bröck­le die Hefe hin­ein. Lass die Mischung unge­fähr 10 Minu­ten ste­hen, bis sich Bläs­chen gebil­det haben.

Mische den rest­li­chen Zucker, das Mehl und eine Pri­se Salz in einer gro­ßen Rühr­schüs­sel. Arbei­te die Hefe­milch und die Eier ein und ver­ar­bei­te alles zu einem glat­ten Teig. Kne­te die wei­che But­ter unter und kne­te wei­ter, bis sich der Teig vom Schüs­sel­rand löst. Wenn nötig, gibst Du vor­sich­tig noch etwas Mehl hinzu.

Lass den Teig unge­fähr 30 Minu­ten gehen.

Achtung

Denk dar­an, gele­gent­lich durch die Creme zu rüh­ren, damit sich kei­ne Haut bildet.

2 Stunden vorher: die Mandelkruste vorbereiten

Wäh­rend der Teig geht, berei­test Du die die Man­del­krus­te vor.

Lass die But­ter für die Man­del­krus­te in einem klei­nen Topf bei mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur flüs­sig wer­den. Gib den Zucker, den Honig und die Milch hin­zu und lass alles unge­fähr 10 Minu­ten köcheln, bis die Mischung leicht cre­mig gewor­den ist.

Nimm den Topf vom Herd und rüh­re die Man­del­blätt­chen ein. Die Mas­se darf jetzt etwas abkühlen.

1½ Stunden vorher: den Teig backen

Bienenstich Backblech

Lege ein Back­blech mit Back­pa­pier aus. Hei­ze den Back­ofen auf 180°C vor.

Wenn der Teig gegan­gen ist, kne­test Du ihn noch ein­mal ordent­lich durch. Wal­ze ihn auf dem Back­blech aus und bestrei­che ihn gleich­mä­ßig mit der Man­del­mi­schung, die jetzt höchs­tens noch lau­warm sein soll­te. Lass den Teig noch ein­mal unge­fähr 15 Minu­ten gehen.

Backe den Kuchen 25 bis 30 Minu­ten auf der mitt­le­ren Schie­ne, bis die Man­del­krus­te schön gold­braun gewor­den ist. Lass den Kuchen auf einem Kuchen­git­ter abkühlen.

½ Stunde vorher: den Bienenstich füllen

Vier­te­le den Kuchen und schnei­de die Rän­der ab. Schnei­de jedes Vier­tel waag­recht durch.

Bestrei­che die unte­ren Hälf­ten mit der erkal­te­ten Creme.

Schnei­de die obe­ren Hälf­ten in vier Stü­cke und lege sie auf die Creme. Schnei­de dann auch die unte­ren Hälf­ten in Stü­cke und serviere.

Tipp

Ich hat­te nicht genug wei­ßes Mehl und habe es mit unge­fähr 100 g Voll­kor­nehl ergänzt. Dadurch sehen die Bie­nen­stich-Stü­cke ziem­lich „öko“ aus. Lei­der sind sie dadurch auch ein biss­chen tro­cken gewor­den – das nächs­te Mal neh­me ich wie­der nur wei­ßes Mehl.

Quelle

Das Rezept für den Bie­nen­stich habe ich dem Buch von Lean­ne Kit­chen mit dem Titel „Kuchen und Gebäck. Küchen­klas­si­ker & mehr“ ent­nom­men und stark ange­passt – vor allem die Rei­hen­fol­ge und Beschrei­bung der Zubereitungsschritte. 

2 Gedanken zu „Bienenstich selbst backen“

  1. Eigent­lich bin ich ja mehr der Schin­ken und Wurst Macher, da ich aber bis­her nur super gute Erfah­run­gen mit den struk­tu­rier­ten Anleitungen​ und den dabei ent­stan­de­nen lecke­ren Gerich­ten gemacht habe, war trau­te genug da um sich Mal an einen Kuchen zu wagen. Ein vol­ler Erfolg, der sogar von mei­ner Schwie­ger­mut­ter posi­tiv bewer­tet wurde.
    Dan­ke auch für die­ses Rezept. Wei­ter so und viel Erfolg beim Stö­bern nach neu­en Ideen.
    LG Frank

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    • Ich bin auch nicht so der gro­ße Bäcker, aber Bie­nen­stich muss­te ein­fach sein. Freut mich, dass er Dir geschmeckt hat.

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