Blumenkohl Wellington mit Steinpilzrahm

Blu­men­kohl Wel­ling­ton – ein gan­zer Blu­men­kohl, ver­packt in eine köst­li­che Hülle aus Cham­pi­gnons und Blät­ter­teig, dazu eine unglaub­lich cre­mige Stein­pilz­rahm-Sauce – die­ses luxu­riöse vege­ta­ri­sche Gericht ist genau das Rich­tige für die Fest­tage und alle beson­de­ren Anlässe. Ziem­lich auf­wän­dig, aber die Arbeit lohnt sich!

Die Idee ist ange­lehnt an das klas­si­sche Filet Wel­ling­ton und min­des­tens genauso köstlich. 

Zutaten für 4 Portionen

Blumenkohl Wellington

  • 1 mit­tel­gro­ßer Blu­men­kohl (ca. 1,2 kg, mit Blät­tern gewogen)
  • 1 Scha­lotte
  • 1 Knob­lauch­zehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g Champignons
  • 2 EL Butter
  • 100 ml tro­cke­ner Sherry
  • 100 g Parmesan
  • 100 g Mascarpone
  • 1 Hand­voll glatte Petersilie
  • 1 Sprit­zer Zitronensaft
  • Worches­ter­shire-Sauce
  • 500 g Blät­ter­teig (TK)
  • 1 EL geschmol­zene Butter
  • 1 Ei
  • Pfef­fer

Steinpilzrahm

  • 25 g getrock­nete Steinpilze
  • 2 EL Butter
  • 1 Scha­lotte
  • 100 ml tro­cke­ner Sherry
  • Ros­ma­rin
  • 200 g Crème Double
  • 250 ml Sahne
  • Salz, Pfef­fer

Zeit

  • 2 bis 2,5 Stunden
  • Du kannst die Arbeit auf zwei Tage verteilen

Zusammenfassung

  • Stein­pilze für die Rahm­sauce einweichen
  • Blu­men­kohl garen
  • Pilz­f­arce zubereiten
  • Blu­men­kohl in Pilz­f­arce und Blät­ter­teig einpacken
  • 30 bis 35 Minu­ten backen
  • Wäh­rend der Blu­men­kohl im Ofen ist, den Stein­pilz­rahm zubereiten

Zubereitung

2,5 Stunden vor dem Servieren: der Blumenkohl

Über­gieße die Stein­pilze für die Rahm­sauce in 100 ml kochen­dem Was­ser und lasse sie gut ein­wei­chen. Wenn Du damit anfängst, kannst Du’s schon nicht mehr ver­ges­sen. Nichts wäre ärger­li­cher, als mit der Zube­rei­tung der Sauce war­ten zu müs­sen, weil die Stein­pilze noch zu hart sind.

Putze den Blu­men­kohl und dämpfe ihn über kochen­dem Was­ser 20 Minu­ten. Er ist gar, wenn Du ein spit­zes Mes­ser ohne Wider­stand hin­ein­ste­chen und wie­der her­aus­zie­hen kannst.

Nimm ihn aus dem Topf und lasse ihn abkühlen.

2 14 Stunden vorher: die Pilzfarce

Wäh­rend der Blu­men­kohl gart und abkühlt, wür­felst Du die Scha­lot­ten (beide, also auch die für den Pilz­rahm) fein, hackst den Knob­lauch und die Peter­si­lie und reibst den Par­me­san. Stelle alles für spä­ter bereit.

Putze die Cham­pi­gnons und hacke sie sehr fein. Das geht ganz her­vor­ra­gend mit der Küchen­ma­schine, aber passe auf, dass kein Pilzpü­ree entsteht.

Brate die gehack­ten Cham­pi­gnons bei star­ker Hitze in etwas Oli­venöl. Wenn die erste Flüs­sig­keit aus­tritt, gibst Du eine gehackte Scha­lotte und den gehack­ten Knob­lauch dazu und brätst bei­des kurz mit. Lösche mit dem Sherry ab und lasse alles wei­ter kochen, bis alle Flüs­sig­keit ver­dampft ist.

Nimm die Pfanne vom Herd, rühre den Mas­car­pone und die gehackte Peter­si­lie ein und lasse alles lau­warm wer­den. Rühre dann den gerie­be­nen Par­me­san unter.

Schme­cke mit Worches­ter­shire­sauce und Pfef­fer ab.

Tipp

  • Alle Schritte bis hier kannst Du auch am Vor­tag erledigen.

1,5 Stunden vorher: in Blättterteig einpacken

Heize den Back­ofen auf 200 Grad vor.

Lege ein Back­blech mit Back­pa­pier aus.

Nimm den Blät­ter­teig aus dem Eis. Ent­ferne das Mehl von den Kan­ten und lasse die Plat­ten auftauen.

Lege den auf­ge­tau­ten Blät­ter­teig auf einem Stück Frisch­hal­te­fo­lie aus.

Ver­quirle ein Ei, bestrei­che die Blät­ter­tei­g­rän­der damit und klebe sie leicht über­lap­pend zu einem Qua­drat zusam­men. Drü­cke sie mit einer Gabel gut zusam­men, damit sie nicht aus­ein­an­der fallen.

Tipp

  • Noch ein­fa­cher geht’s, wenn Du auf­ge­roll­ten Blättereig aus dem Kühl­re­gal ver­wen­dest. Das spart das Zusam­men­kle­ben – und es kann auch nichts wie­der auseinanderfallen.

Lasse ein biss­chen But­ter flüs­sig wer­den und bestrei­che den Blät­ter­teig damit. So ver­rin­gerst Du die Gefahr, dass er aufweicht.

Ver­teile den größ­ten Teil der Pilz­f­arce, die nun nur noch höchs­tens Zim­mer­tem­pe­ra­tur haben darf, auf dem Blät­ter­teig. Lege den Blu­men­kohl mit den Rös­chen nach unten dar­auf. Ver­teile den Rest Pilz­f­arce auf der Unter­seite des Kohlkopfs.

Falte den Blät­ter­teig vor­sich­tig über den Blu­men­kohl und packe ihn darin ein. Achte dar­auf, dass keine Lücken in der Teig­hülle ent­ste­hen und die Teig­plat­ten an den „Naht­stel­len” nicht aus­ein­an­der fal­len. Drü­cke die Teig­hülle gut an.

Nimm den ein­ge­pack­ten Blu­men­kohl in beide Hände, drehe ihn beherzt um und lege ihn mit der fla­chen Seite nach unten auf das mit Back­pa­pier aus­ge­legte Backblech.

Bestrei­che ihn mit ver­quirl­tem Ei und schiebe ihn für 35 Minu­ten in den vor­ge­heiz­ten Backofen.

Tipp

  • Bestrei­che ihn nach 20 Minu­ten noch ein­mal mit dem Rest Ei – das gibt eine beson­ders schöne und gleich­mä­ßige Farbe.

30 Minuten vorher: der Steinpilzrahm

Nimm die ein­ge­weich­ten Stein­pilze aus dem Was­ser, drü­cke sie etwas aus und hacke sie grob. Schütte das Ein­weich­was­ser nicht weg!

Lasse 2 EL But­ter in einer Pfanne auf­schäu­men und dünste darin die rest­li­chen Scha­lot­ten­wür­fel gla­sig. Gib dann die gehack­ten Stein­pilze, den Ros­ma­rin­zweig, das Ein­weich­was­ser und den Sherry dazu und lasse alles bei star­ker Hitze kochen, bis fast alle Flüs­sig­keit ver­dampft ist.

Redu­ziere die Hitze und rühre die Crème Dou­ble und die Sahne ein. Lasse alles bei gerin­ger Hitze 8 bis 10 Minu­ten köcheln. Die Sauce dickt dabei ein wenig an – wenn sie zu dick wird, gib ein­fach ein biss­chen Milch dazu.

Gieße die Sauce durch ein fei­nes Sieb in einen klei­nen Topf und drü­cke die fes­ten Bestand­teile gut aus. Schme­cke den Stein­pilz­rahm mit Salz und Pfef­fer ab und halte ihn bis zur Ver­wen­dung warm.

Kurz vor dem Servieren

Wenn der Blu­men­kohl appe­tit­lich gold­braun ist, nimmst Du ihn aus dem Back­ofen und schnei­dest ihn in Spal­ten. Ser­viere ihn auf vor­ge­wärm­ten Tel­lern und rei­che den Stein­pilz­rahm dazu. 

3 Gedanken zu „Blumenkohl Wellington mit Steinpilzrahm“

  1. Die­ser Blu­men­kohl war unser weih­nacht­li­ches Fest­mahl. Dank Ihrer genauen Anlei­tung ist er wun­der­bar gelun­gen und sah genauso aus wie auf Ihrem Foto. Ich habe mir die Arbeit auf zwei Tage ver­teilt, ist aber auch nicht arbeits­auf­wen­di­ger als andere Rezepte. Ein her­vor­ra­gen­des fest­li­ches Essen. Ich danke Ihnen für die­ses Rezept, das ab sofort zu den fes­ten Bestand­tei­len mei­nes Rezept-Reper­toires gehört und wün­sche Ihnen einen fried­li­chen Jahreswechsel.
    Astrid

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