Bohnensalat mit Cedro-Zitrone und Rucola

Den Abschluss mei­ner klei­nen Cedro-Rei­he bil­det ein zitro­ni­ger Boh­nen­sa­lat. Ich habe Bor­lot­ti-Boh­nen genom­men, aber klei­ne wei­ße tun’s auch.

Für 4 Portionen

  • 500 g Boh­nen (getrock­net gewogen)
  • 1 Zitro­ne (Saft)
  • 2 TL Honig oder Ahornsirup
  • 100 ml Olivenöl
  • 125 g Cedro
  • 1 Hand­voll Rucola
  • Mal­don-Salz, Pfeffer

Zeit

  • 75 Minu­ten
  • davon 15 Minu­ten Arbeit; der Rest ist War­te­zeit, bis die Boh­nen gar sind

Zusammenfassung

  • Boh­nen kochen
  • Cedro schnei­den, marinieren
  • Salat mischen

Tipp

Geht auch mit nor­ma­ler Zitrone

Zubereitung

Wei­che die Boh­nen über Nacht ein.

75 Minuten vor dem Servieren

Gie­ße das Ein­weich­was­ser ab und koche die Boh­nen in fri­schem, unge­sal­ze­nem Was­ser in unge­fähr 60 Minu­ten gar. Je nach Art der Boh­nen und Dei­nem per­sön­li­chen Geschmack brau­chen Sie viel­leicht auch etwas län­ger oder kürzer.

Bohnen aus der Dose

Wenn Du Boh­nen aus der Dose ver­wen­dest, sparst Du zwar Zeit, hast aber kei­ne Kon­trol­le dar­über, wie weich sie sind. Den­ke dar­an, dass sie mehr wie­gen als getrock­ne­te Boh­nen – Du brauchst etwa 800 g.

Pres­se die Zitro­ne aus und ver­mi­sche den Saft mit Honig und Oli­ven­öl zu einer sau­ren Vin­ai­gret­te. Immer noch nicht salzen.

Schnei­de die Cedro in feins­te Strei­fen und lege sie in die Vin­ai­gret­te zum Mari­nie­ren. Wie Du inzwi­schen weißt, ist das Wei­ße der Cedro auch genieß­bar (bzw. der eigent­li­che Clou daran).

15 Minuten vorher

Gie­ße die Boh­nen in ein Sieb, spü­le sie ab und las­se sie etwas abkühlen.

Put­ze den Ruco­la und rup­fe ihn in mund­ge­rech­te Stücke.

Kurz vor dem Servieren

Ver­mi­sche die lau­war­men Boh­nen mit dem Dres­sing, dem Ruco­la und den Cedro-Strei­fen. Ver­tei­le den Salat auf Tel­ler und bestreue ihn erst jetzt mit Mal­don-Salz und frisch gemör­ser­tem Pfeffer.

Maldon-Salz

Mal­don-Salz kommt aus der gleich­na­mi­gen Stadt in Eng­land und zeich­net sich durch beson­ders gro­ße, aber fei­ne Kris­tal­le aus. Die Idee dabei ist, dass sich das Salz nicht sofort auf­löst, son­dern klei­ne Geschmacks­ex­plo­sio­nen im Mund aus­löst. Du kannst natür­lich auch nor­mal sal­zen, aber glau­be mir: das macht echt einen Unterschied.

Keine Cedro? Kein Problem.

Mit die­sem Rezept habe ich den letz­ten Rest der aus dem Urlaub mit­ge­brach­ten Cedro-Zitro­ne aufgebraucht.

Der Boh­nen­sa­lat schmeckt auch mit nor­ma­ler Zitro­ne: dazu schälst Du das Gel­be der Scha­le mit einem Zes­ten­rei­ßer ab (oder mit einem Spar­schä­ler und schnei­dest die Scha­le dann mit einem schar­fen Mes­ser in feins­te Strei­fen). Den Salat berei­test Du wie beschrie­ben zu und ganz am Schluss gibst Du die Zitro­nen­zes­ten dazu. Sie soll­ten nicht zu lan­ge zie­hen, da der Boh­nen­sa­lat sonst bit­ter wird. 

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