Crème Brulee

Crè­me Bru­lee macht wenig Arbeit, braucht aber viel Zeit.

Zuerst rührst Du die Zuta­ten zusam­men, dann lässt Du sie ein paar Stun­den im Kühl­schrank ste­hen. Nach dem Umfül­len in Förm­chen muss sie für min­des­tens eine wei­te­re Stun­de in den Back­ofen. Und kühlt dann noch mal ein paar Stun­den durch.

Der eigent­li­che Clou an Crè­me Bru­lee ist die dün­ne Kara­mellschicht oben drauf. Die machst Du ganz zum Schluss mit einem klei­nen Gas­bren­ner. Das geht dann ganz schnell.

Zutaten für 4 Portionen

  • 160 ml Milch
  • 300 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanil­le­scho­te
  • 4 Eigelb
  • 4 bis 6 TL Zucker für die Kruste

Zeit

  • Die Crè­me ist in weni­gen Minu­ten zusam­men­ge­rührt, aber sie braucht lan­ge Zeit im Back­ofen und muss zwi­schen­drin immer mal wie­der für meh­re­re Stun­den ste­hen gelas­sen werden.

Zubehör

  • fla­che feu­er­fes­te Förmchen
  • ein Crè­me-Bru­lee-Bren­ner, eine Löt­lam­pe oder einen Heiß­luft­fön aus dem Baumarkt

Zubereitung

Hal­bie­re die Vanil­le­scho­te längs und krat­ze das Mark her­aus. Ver­mi­sche Milch, Sah­ne, Zucker und Vanil­lemark gut miteinander.

Tren­ne die Eier und ver­wen­de das Eiweiß für etwas ande­res. Rüh­re die Eigelb in die Sahnemischung.

Decke die Schüs­sel ab und stel­le alles für ein paar Stun­den in den Kühl­schrank (min­des­tens 4, über Nacht ist auch OK. Län­ger soll­test Du sie nicht ste­hen las­sen, denn wäre bei rohen Eiern ein biss­chen zu ris­kant). Ich habe kei­ne Ahnung, wel­che küchen­che­mi­schen Pro­zes­se dabei ablau­fen, aber im Lauf der Zeit wird die Mischung immer dickflüssiger.

Hei­ze den Back­ofen auf 100 ºC vor. Gie­ße die Mas­se durch ein Tee­sieb in fla­che feu­er­fes­te Förm­chen und stel­le sie in den Ofen. Lass‘ sie 60  bis 90 Minu­ten im Ofen, bis sie gestockt ist. Du kannst nach knapp einer Stun­de vor­sich­tig prü­fen, ob die Crè­me schon fest ist – im Unter­schied zu einem Souf­flé kann ja nichts zusammenfallen.

Nimm die Crè­me aus dem Back­ofen und lass‘ sie im Kühl­schrank gut durch­küh­len. Das dau­ert noch mal ein bis zwei Stun­den und die Crè­me wird dabei noch etwas fester.

Kurz vor dem Servieren

Creme Brulee beim Karamellisieren

Der eigent­li­che Clou ist die Kara­mell­krus­te. Sie soll eine schö­ne gold­gel­be Far­be haben und darf nicht zu dick sein. Stel­le die Förm­chen auf eine feu­er­fes­te Unter­la­ge und bestreue jede Por­ti­on gleich­mä­ßig mit einem Tee­löf­fel Zucker. Kara­mel­li­sie­re den Zucker mit der Flam­me oder dem Luft­strahl des Heiß­luft­föns. Ser­vie­re sofort.

Tipp

Im Han­del gibt es unter­schied­lich teu­re Crè­me-Bru­lee- oder Flam­bi­er-Bren­ner, die alle ihren Zweck erfül­len. Eine Löt­lam­pe aus dem Bau­markt tut’s auch, ist aber nicht wesent­lich güns­ti­ger. Oder ein Heiß­luft­fön, wie man ihn zum Ent­fer­nen von altem Lack ver­wen­det. Der Grill eines nor­ma­len Back­ofens wird nicht heiß genug – mit etwas Glück wird viel­leicht nach eini­gen Minu­ten der Zucker braun, aber in die­ser Zeit ist auch die Crè­me wie­der warm gewor­den und schmeckt dann wie lau­war­mes süßes Rührei.

Variation

Wenn Dir die Zube­rei­tung der Eier­creme zu lan­ge dau­ert, pro­bie­re doch mal Milch­reis mit einer gebrann­ten Karamellschicht.

Quelle

Das Rezept und der Hin­weis auf’s Ste­hen­las­sen stammt aus dem »Best of«-Buch von Lea Lins­ter, das es lei­der nur noch gebraucht zu kau­fen gibt.

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