Dill-Pesto mit Mandeln

Ich hat­te für mein Gur­ken-Expe­ri­ment zu viel Dill ein­ge­kauft, den ich nicht ein­fach weg­wer­fen woll­te. Also habe ich mir gedacht: was die Ita­lie­ner mit Basi­li­kum kön­nen, das kann ich mit Dill und habe einen Dill-Pes­to gemacht.

Der Pes­to schmeckt zu allem, das Du auch mit Dill wür­zen wür­dest: Als ers­tes fällt mit natür­lich Gur­ken­sa­lat ein, aber auch gedüns­te­ter Fisch. Sehr lecker ist der Dill-Pes­to auch im Kartoffelsalat.

Zutaten für 4 Portionen

  • 50 g Dill (ca. 1,5 Bund, ohne die dicken Stän­gel gewogen)
  • 20 g Man­deln, blanchiert
  • 75 bis 100 ml neu­tra­les Öl
  • 1 TL Salz

Zeit

  • 15 Minu­ten

Zubehör

Zusammenfassung

  • Man­deln rösten
  • Dill zup­fen
  • Mit Öl pürieren

Zubereitung

Mein Dill-Pes­to wird so zube­rei­tet wie jeder ande­re Pes­to auch: Rös­te die Man­deln in einer tro­cke­nen Pfan­ne ein wenig an. Sie soll­ten nur ganz leicht bräu­nen; im Wesent­lich kommt es dar­auf an, dass die Wär­me die Aro­men auf­schließt. Las­se die Man­deln wie­der abkühlen.

Mandeln blanchieren

  • Für den Pes­to musst Du unbe­dingt die brau­ne Scha­le von den Man­deln ent­fer­nen. Kau­fe ent­we­der blan­chier­te Man­deln oder mache es selbst: Die Man­deln für ein paar Minu­ten in hei­ßes, fast kochen­des Was­ser legen, abgie­ße und abschre­cken. Du kannst sie dann ganz ein­fach aus der Haut drü­cken. Vor dem Rös­ten sorg­fäl­tig abtrocknen.

Zup­fe die Dill-Blät­ter ab. Im Prin­zip kannst Du alles ver­wen­den außer den dicken Stängeln.

Hacke die Man­deln grob vor und fül­le sie zusam­men mit dem Dill und erst ein­mal 75 ml Öl in ein hohes Gefäß. Ver­ar­bei­te alles mit dem Stab­mi­xer zu einer homo­ge­nen Pas­te. Wenn die Mischung zu dick ist, gib nach und nach wei­te­res Öl hinzu.

Schme­cke zum Schluss mit etwas Salz ab.

Welches Öl?

  • Ich habe Avo­ca­do-Öl ver­wen­det, da es mit sei­nem mil­den, leicht nus­si­gen Geschmack gut zum Dill passt. Jedes ande­re, rela­tiv neu­tral schme­cken­de Öl geht auch. Oli­ven­öl fin­de ich nicht so geeig­net, da es einen zu star­ken Eigen­ge­schmack hat.

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