Fettuccine Alfredo. Oder Tagliatelle Alfredo. Oder ganz einfach: Pasta mit Butter und Parmesan

Seit weni­gen Tagen nenne ich eine Nudel­ma­schine mein Eigen. Die ers­ten Expe­ri­mente sind recht zufrie­den­stel­lend – sobald genü­gend Rou­tine erwor­ben ist, um außer zu kne­ten, wal­zen, kur­beln auch noch zu foto­gra­fie­ren, wird sich das sicher auch hier bei drei­mi­nu­te­nei nie­der­schla­gen.

Ein biss­chen feige habe ich mich bei dem Pas­ta­teig an das Rezept einer Freun­din gehal­ten, bei der ich die Maschine aus­pro­bie­ren durfte. Damit die erste eigene Her­stel­lung auch so rich­tig gut zur Gel­tung kommt, musste eine mög­lichst puris­ti­sche Pasta­sauce her: But­ter und Par­me­san. Schmeckt natür­lich auch mit gekauf­ter Pasta. Aber höchs­tens halb so gut. Und ja, ich weiss, dass die­ser Koh­le­hy­drat-Fett-Over­kill nicht gesund ist.

Warum diese Zube­rei­tung »Alfredo« heißt, warum die­ses schlichte Rezept den Beginn der Restau­rant-Koch-Shows mar­kiert, und was es mit »Fet­tuc­cine« bzw. »Taglia­telle« auf sich hat, kannst Du bei Petra Foede nach­le­sen. (Frü­her stand hier ein Link auf ihren Blog, der aber nicht mehr zu exis­tie­ren scheint.)

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Hart­wei­zen­gries (even­tu­ell etwas mehr, je nach Dicke der Eier)
  • 4 Eier
  • oder 500 g fer­tige Fet­tuc­cine
  • 250 g But­ter
  • 250 g Par­me­san

Zeit

  • 45 Minu­ten für die Her­stel­lung der Pasta, plus ca. 1 Stunde Ruhe­zeit
  • 15 Minu­ten für alles Wei­tere

Zubereitung

2 Stunden vor dem Servieren

Ver­ar­beite den Hart­wei­zen­gries und die Eier zu einem fes­ten Teig.

Tagliatelle Fettuchine

Packe den Teig in Frisch­hal­te­fo­lie und lass‘ ihn im Kühl­schrank unge­fähr eine Stunde ruhen. In die­ser Zeit quillt der Gries wei­ter auf und der Teig wird noch etwas fes­ter.

Anleitung zu kurz?

Ja, das ist nicht gerade die aus­führ­lichste Anlei­tung, wie man sel­ber Pasta macht. Aber es gibt so viele da drau­ßen im gro­ßen wei­ten Inter­net, dass ich nicht noch eine schrei­ben muss, oder?

45 Minuten vorher

Nimm den Teig aus dem Kühl­schrank und knete ihn noch ein biss­chen. Ver­ar­beite ihn mit der Nudel­ma­schine zu Taglia­telle.

Wenn Du Dir nicht die Freude machen möch­test und die Pasta selbst her­stellst, geht’s jetzt los.

Nimm die But­ter aus dem Kühl­schrank. Sie muss für die spä­tere Ver­ar­bei­tung zim­mer­warm sein. Reibe den Par­me­san fein.

15 Minuten vorher

Setze einen gro­ßen Topf mit Was­ser auf. Für selbst­ge­machte Pasta salzt Du kräf­ti­ger als für gekaufte.

Koche die Pasta biss­fest – selbst­ge­machte in zwei bis drei Minu­ten, gekaufte nach Packungs­an­lei­tung – und gieße sie ab.

5 Minuten vorher

Stelle den Pas­ta­topf wie­der auf die heiße (aber aus­ge­schal­tete) Herd­platte und lass unge­fähr die Hälfte der But­ter darin schmel­zen. Jetzt kommt die Pasta zurück in den Topf, dazu unge­fähr die Hälfte des fein gerie­be­nen Par­mes­ans. Ver­mi­sche alles mit­ein­an­der. Gib die rest­li­che But­ter und den rest­li­chen Par­me­san ess­löf­fel­weise auch noch dazu und mische immer wie­der gut.

Das muss alles sehr schnell gehen, damit die Pasta heiß genug ist, um den Käse zu schmel­zen. Zusam­men mit der But­ter bil­det er dann einen unglaub­lich köst­li­chen butt­rig-wür­zi­gen Über­zug über die Pasta. Würze vor­sich­tig mit wenig Salz und frisch gemah­le­nem Pfef­fer nach und richte auf vor­ge­wärm­ten Tel­lern an.

Mehr braucht man nicht zum Glück.

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