Gemüsestrudel

Kochen ist ja grund­sätz­lich eine ent­span­nen­de Tätig­keit nach der Büro­ar­beit. Aber manch­mal bin ich froh, wenn sich nach einem lan­gen Tag am Schreib­tisch ein Gericht fast von selbst kocht – wie zum Bei­spiel ein Gemü­se­stru­del, den ich mit Ein­topf vom Vor­tag fülle.

Zutaten für 4 Portionen

  • ca. 600 g Gemü­se­ein­topf, z.B. Kartoffel-Rosenkohl-Eintopf (nach dem Rezept aus dem Suppenblog)
  • 150 g Pan­cet­ta (dicke Schei­be, alter­na­tiv: in schar­fem Öl gerös­te­te Weißbrotwürfel)
  • 1 Packung Blät­ter­teig (ca. 270 g, ca. 24 x 40 cm)
  • 100 g Schmand
  • etwas Milch

Zeit

  • 20 Minu­ten Vorbereitung
  • 30 bis 35 Minu­ten Backzeit

Zusammenfassung

  • Am Vor­tag den Gemü­se­ein­topf zubereiten
  • Ein­topf durch ein Sieb abgie­ßen, ggf. die Flüs­sig­keit auf­fan­gen für eine Sauce
  • Pan­cet­ta in Wür­fel schnei­den, knusp­rig aus­bra­ten, mit dem Ein­topf mischen (alter­na­tiv: Weiß­brot­wür­fel in scharf gewürz­tem Öl ausbraten)
  • Blät­ter­teig aus­rol­len, mit dem Schmand und dem Ein­topf bele­gen, einrollen
  • Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen backen
  • Mit einem Säge­mes­ser in Schei­ben schneiden

Zubereitung

Am Tag vorher

Berei­te die dop­pel­te Men­ge Ein­topf zu, die Du nor­ma­ler­wei­se essen wür­dest und hebe die Res­te im Kühl­schrank auf. Im Prin­zip eig­net sich jeder rela­tiv stü­cki­ge Ein­topf oder sogar Gemü­se­sup­pe. Ich habe den Kartoffel-Rosenkohl-Eintopf aus dem Sup­pen­blog nach­ge­kocht und ver­wen­det. Wenn Du’s vege­ta­risch magst, lässt Du die Cho­ri­zo ein­fach weg.

60 Minuten vor dem Servieren

Gib den Ein­topf in ein fei­nes Sieb und fan­ge die Flüs­sig­keit auf.

Schnei­de den Pan­cet­ta in Wür­fel und bra­te sie knusp­rig aus. Mische sie mit dem Eintopf. 

Vegetarische Variante

  • Wenn Du’s vege­ta­risch magst, brätst Du Weiß­brot­wür­fel in But­ter oder Öl knusp­rig aus und würzt sie mit reich­lich Pimen­tón oder Chi­li. Das ersetzt dann auch gleich die Cho­ri­zo im Eintopf. 
  • Das Brot wird nicht knusp­rig blei­ben. Durch das Fett weicht es aber auch nicht kom­plett auf und bil­det so klei­ne schar­fe Inseln in der Füllung.

Hei­ze den Back­ofen auf 200 Grad vor (bzw. die Tem­pe­ra­tur, die auf der Blätterteig-Packung steht).

Rol­le den Blät­ter­teig aus und bestrei­che ihn mit dem Schmand. Las­se an allen Sei­ten einen Rand von unge­fähr 3 cm frei.

Zer­drü­cke den Ein­topf etwas und ver­tei­le ihn auf dem Schmand.

Rol­le den Teig von der schma­len Sei­te fest ein, drü­cke die Rän­der fest an und bestrei­che die Rol­le mit etwas Milch (das ergibt eine schö­ne rot­gol­de­ne Far­be). Schie­be den Stru­del in den vor­ge­heiz­ten Backofen.

Las­se den Rosenkohl-Kartoffel-Strudel 30 bis 35 Minu­ten backen (bzw. so lan­ge wie auf der Teig­pa­ckung ange­ge­ben ist).

Kurz vor dem Servieren

Erhit­ze die auf­ge­fan­ge­ne Gemü­se­flüs­sig­keit und dicke sie mit etwas Kar­tof­fel­stär­ke an. Hal­te die Sau­ce warm.

Schnei­de den Stru­del mit einem Säge­mes­ser in Schei­ben und ser­vie­re mit der Gemüsesauce.

Dazu passt

Wäh­rend der Stru­del im Ofen ist, berei­te ich einen ein­fa­chen grü­nen Salat zu.

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