Geschmortes Rindfleisch mit Kartoffeln und Zwiebeln

Bei Rind­fleisch mit Kar­tof­feln und Zwie­beln denkt man nicht unbe­dingt an japa­ni­sches Essen, doch han­delt es sich um ein tra­di­tio­nel­les Rezept, das in vie­len Fami­li­en auf den Tisch kommt. Man könn­te es als eine Art Fleisch-Kar­tof­fel-Ein­topf bezeich­nen. Die Beson­der­heit besteht in der Zube­rei­tung und natür­lich in den Gewürz­saucen, die dem Gericht eine wür­zig-süße Note geben.

Aber kei­ne Sor­ge: die Zuta­ten bekommst Du im Asia-Regal jedes halb­wegs aus­ge­stat­te­ten Super­markts. Und die Zube­rei­tung ist schnell und ein­fach erle­digt. Ledig­lich ein schar­fes Mes­ser ist abso­lut not­wen­dig, um schön dün­ne Fleisch-Scheib­chen zu schnei­den, wobei auch ein klei­ner Trick hilft.

Zutaten für 4 Portionen

  • 300 g Schmor­fleisch vom Rind
  • 6 bis 8 mit­tel­gro­ße Kartoffeln
  • 2 Zwie­beln
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL japa­ni­sche Soya­sauce (Sho­yu)
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Mirin

Zeit

  • 15 Minu­ten für die Vorbereitung
  • plus 15 bis 30 Minu­ten Schmor­zeit (je nach Dicke der Kartoffeln)

Zubereitung

45 Minuten vor dem Servieren

Schnei­de das Fleisch in brei­te Strei­fen von ca. 3 bis 4 cm Dicke. Schnei­de die­se dann in dün­ne Scheib­chen. Je dün­ner, des­to besser.

Tipp

Lege das Fleisch für unge­fähr 45 Minu­ten ins Eis­fach, dann geht das mit den Scheib­chen viel besser.

Schä­le die Kar­tof­feln, schnei­de sie in Stü­cke und lege sie in Was­ser, bis Du sie brauchst. Es gibt kei­ne kla­re Regel für die Grö­ße, aber sie hat natür­lich Aus­wir­kun­gen auf die Koch­zeit – grö­ße­re Stü­cke brau­chen logi­scher­wei­se län­ger, bis sie gar sind. Die fol­gen­den Zeit­an­ga­ben gehen von ca. 1 cm dicken Kar­tof­fel­stü­cken aus (also deut­lich klei­ne­ren als auf dem Foto!)

Pel­le die Zwie­beln und schnei­de sie in dün­ne Schei­ben oder Streifen.

30 Minuten vorher

Erhit­ze das Sesam­öl in einer gro­ßen Pfan­ne und düns­te die Zwie­beln dar­in an. Es dau­ert 2 bis 3 Minu­ten, bis sie gla­sig sind. Nimm‘ sie aus der Pfan­ne und stel­le sie beiseite.

Stel­le die Hit­ze hoch und bra­te in der sel­ben Pfan­ne das Fleisch scharf an. Es kom­men immer nur so vie­le Scheib­chen in die Pfan­ne, wie neben­ein­an­der hin­ein pas­sen. Es kann sein, dass Du noch etwas Öl nach­schüt­ten musst. Wenn das Fleisch auf der Ober­sei­te weiß­lich-grau wird, ist es auf der »Pfan­nen­sei­te« gut gebräunt. Schie­be es dann an den Pfan­nen­rand und bra­te die nächs­te Por­ti­on an.

Wenn alles Fleisch ange­bra­ten ist, gibst Du die Zwie­beln wie­der in die Pfan­ne, ver­mischst sie mit dem Fleisch, der Soya­sauce, dem Zucker und Mirin und lässt alles unge­fähr eine Minu­te durchziehen.

Ver­tei­le die Kar­tof­fel­stü­cke auf der Fleisch-Zwie­bel-Mischung. Gie­ße so viel Was­ser dar­auf, dass die Kar­tof­feln zu unge­fähr zwei Drit­tel bedeckt sind. Deckel auf die Pfan­ne und unge­fähr 10 Minu­ten bei star­ker Hit­ze kochen lassen.

Nach etwa 10 Minu­ten nimmst Du den Deckel von der Pfan­ne und läßt die Kar­tof­fel-Fleisch-Mischung bei star­ker Hit­ze gar kochen. Wenn dabei zu viel Was­ser ver­dampft, bevor die Kar­tof­feln gar sind, gieß‘ vor­sich­tig ein biß­chen nach. Am Schluss soll eine sämi­ge, aber rela­tiv dünn­flüs­si­ge Sau­ce ent­ste­hen. Nicht rüh­ren, damit die Kar­tof­feln nicht zerfallen.

Ser­vie­re in vor­ge­wärm­ten fla­chen Schüs­seln. Je hei­ßer, des­to bes­ser schmeckt’s.

Quelle

Das Rezept stammt aus: Koch­kurs für Fein­schme­cker: Japan. 120 Ori­gi­nal­re­zep­te von 21 Meis­ter­kö­chen, das es lei­der nur noch gebraucht gibt. 

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