Gurkensalat mit Erdbeeren und dreierlei Pfeffer

Nach­dem die Hys­te­rie ein wenig abge­nom­men hat (bzw. sich auf andere unschul­dige Gewächse rich­tet), kann man es wagen, einen Salat mit Gur­ken zu beschrei­ben.

Die Kom­bi­na­tion mit Erd­bee­ren ist unge­wöhn­lich – unge­wöhn­lich lecker. Und dabei so unkom­pli­ziert zube­rei­tet, dass Du den Salat gut vor­be­rei­ten und zur nächs­ten Grill­party mit­neh­men kannst.

Aller­dings kommt es ziem­lich dar­auf an, dass Du die Aro­men­kon­traste gut aus­ba­lan­cierst. Der Süße der Erd­bee­ren muss durch genau die  rich­tige Menge Essig und Pfef­fer gegen­ge­steu­ert wer­den. Und selbst das reicht noch nicht: mit zu wenig (oder zu viel) Basi­li­kum schmeckt’s auch nicht.

Aber keine Angst: kom­pli­ziert ist das nicht. Aber Du hast die per­fekte Aus­rede, immer mal wie­der zu pro­bie­ren

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 große oder 3 kleine Salat­gur­ken
  • 500 g Erd­bee­ren
  • eine kleine Hand­voll Basi­li­kum­blät­ter
  • 3 EL wei­ßer Essig
  • 6 EL Öl
  • Salz
  • Pfef­fer (je ein Drit­tel schwar­zer, grü­ner und Sze­chuan-Pfef­fer)

Zeit

  • 15 bis 20 Minu­ten

Zubereitung

Wasche die Gurke gut ab, hal­biere sie längs und kratze mit einem klei­nen Löf­fel die Kerne her­aus. Dann hal­bierst Du sie noch mal längs und schnei­dest sie in Stü­cke. Ab damit in eine Salat­schüs­sel. Wenn Du Vor­be­halte gegen unge­schälte Gur­ken hast, kannst Du sie mei­net­we­gen auch vor­her schä­len. Dann geht aber eine Menge Geschmack ver­lo­ren und auch für’s Auge ist der grün-rot-Kon­trast nicht mehr so schön.

Wasche die Erd­bee­ren. Das sind sen­si­ble Frücht­chen, also sei vor­sich­tig. Am bes­ten schüt­test Du sie vor­sich­tig in eine Schüs­sel mit kal­tem Was­ser, rührst mit der Hand kurz um und fischst sie dann her­aus. Gut abtrop­fen las­sen, anschlie­ßend die Blätt­chen und ange­mackte Stel­len ent­fer­nen und die Früchte in Stü­cke schnei­den, die etwa so groß sind wie die Gur­ken­stü­cke.

Erdbeeren

Es sollte unge­fähr ein gleich gro­ßer Berg Erd­beer- und Gur­ken­stü­cke ent­stan­den sein. Die Erd­bee­ren kom­men zu den Gur­ken in die Schüs­sel.

Schneide die Basi­li­kum­blät­ter in Strei­fen oder zer­rupfe sie. Ver­mi­sche etwa zwei Drit­tel davon vor­sich­tig (am bes­ten mit der Hand!) mit den Gur­ken- und Erbeer­stück­chen.

In einer klei­nen Schüs­sel ver­rührst Du nun Essig, Salz und Öl zu einer Vin­ai­grette. Sie kann ruhig recht sauer sein, da die Erd­bee­ren genug Süße haben.

Gieß die Vin­ai­grette zu den übri­gen Zuta­ten in die Salat­schüs­sel, gib einen TL frisch gemör­ser­ten Pfef­fer dazu und mische wie­der vor­sich­tig durch.

Welcher Pfeffer?

Im Prin­zip kannst Du jeden Pfef­fer neh­men, wenn er nur frisch gemör­sert oder grob gemah­len ist. Der Knal­ler ist aber eine Mischung aus je einem Drit­tel schwar­zem, grü­nem und Sze­chuan-Pfef­fer.

Jetzt kommt die große Chance, zu naschen. Nein. Die Pflicht, zu naschen, denn Du musst den Salat abschme­cken. Schmeckt er aus­ge­wo­gen? Oder braucht er noch ein biss­chen Salz? Oder Pfef­fer? Oder Basi­li­kum? Oder ist er zu süß und braucht ein paar Trop­fen mehr Essig? Lass Deine Geschmacks­knos­pen ent­schei­den und würze ent­spre­chend nach.

Lass alles ein paar Minu­ten zie­hen und ser­viere.

Wenn Du den Salat auf eine Party mitnehmen möchtest

Du kannst Erd­bee­ren, Gur­ken, Basi­li­kum und Pfef­fer vor­be­rei­ten und gemischt mit­neh­men. Die Vin­ai­grette nimmst Du sepa­rat in einem alten Mar­me­la­den­glas mit und ver­mischst alles erst beim Gast­ge­ber.

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