Kalte Gurken-Avocado-Creme

Ich hatte noch Avo­ca­dos übrig und keine Lust auf Gua­ca­mole. Und ein krea­ti­ves Loch – mir fiel ein­fach nichts ein. Die Rezepte mit Avo­cado waren schon hun­dert­mal gekocht oder ver­lang­ten nach irgend­wel­chen exo­ti­schen Zuta­ten, die ich nicht hatte.

Also griff ich zu dem immer wie­der inspi­rie­ren­den »Geschmacks­the­sau­rus« von Niki Seg­nit. Da musste doch etwas zu fin­den sein. Und in der Tat: ich wurde fün­dig. Avo­cado mit Gurke. Doch eine Art Gua­ca­mole, aber sehr mini­ma­lis­tisch.

Macht dazu auch noch farb­lich was her und ist unglaub­lich schnell zube­rei­tet: in 10 Minu­ten steht der Som­mer auf dem Tisch.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 reife Avo­cado
  • 1 große Salat­gurke (oder zwei kleine)
  • Saft einer hal­ben Zitrone
  • ¼ bis ½ l kalte Gemü­se­brühe
  • Salz, Pfef­fer, Chili
  • Kori­an­der­grün (nach Geschmack)

Zeit

  • 10 Minu­ten

Zubehör

  • Stab­mi­xer

Zubereitung

Schäle und hal­biere die Gurke, kratze die Kerne mit einem klei­nen Löf­fel her­aus und schneide das Frucht­fleisch in Stü­cke. Fülle die Stü­cke in den Mixer.

Hal­biere die Avo­cado, ent­ferne den Kern und kratze das Frucht­fleisch zu den Gur­ken­stück­chen in den Mixer.

Presse die halbe Zitrone aus und gib unge­fähr die Hälfte des Safts zu Gurke und Avo­cado.

Avocado Gurke Zitrone

Gieße unge­fähr ¼ l kalte Gemü­se­brühe dazu, würze mit 1 TL Salz, ½ TL Pfef­fer und einer Prise Chili.

Mixe alles gut mit­ein­an­der durch, bis eine gleich­mä­ßige sämige Masse ent­stan­den ist. Es sol­len keine Gur­ken­stück­chen mehr spür­bar sein!

Gieß so viel kalte Gemü­se­brühe dazu, bis Dir die Kon­sis­tenz gefällt, schme­cke noch ein­mal mit Salz, Chili und Zitro­nen­saft ab.

Gar­niere nach Belie­ben mit ein paar Blätt­chen Kori­an­der­grün und ser­viere sofort.

Quelle

Inspi­riert durch: »Der Geschmacks­the­sau­rus: Ideen, Rezepte und Kom­bi­na­tio­nen für die krea­tive Küche« von Niki Seg­nit. Wer des Eng­li­schen mäch­tig ist, sollte die 2010 bei Blooms­bury unter dem Titel »Fla­vour The­sau­rus« erschie­nene eng­li­sche Ori­gi­nal­ver­sion kau­fen, denn Frau Seg­nit schreibt einen flot­ten bri­ti­schen Stil. Da macht nicht nur das Kochen Spaß, son­dern auch das Her­um­schmö­kern. Die Kindle-Ver­sion gibt es lei­der nur auf Eng­lisch.

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