Kartoffelpizza mit Ricotta und Rosmarin

Meine Kar­tof­fel­pizza bringt Som­mer und Herbst auf den Tisch. Pizza-Puris­ten wer­den sich sämt­li­che Haare aus­rau­fen, weil ich lau­ter Zuta­ten ver­wende, die eigent­lich nicht auf eine Pizza gehö­ren. Und den Teig auch noch mit Rog­gen­mehl mache … Nennt es mei­net­we­gen Kar­tof­fel-Fla­den­brot.

Für 4 Portionen

Teig

  • 250 g Rog­gen­mehl
  • 250 g Wei­zen­mehl
  • 1 TL Zucker
  • ½ Wür­fel Hefe
  • 300 ml lau­war­mes Was­ser
  • 2 EL Oli­venöl
  • Salz

Belag

  • 500 g fest­ko­chende Kar­tof­feln (z.B. Anna­belle)
  • 3 Knob­lauch­ze­hen
  • 3 EL Ros­ma­rin (Nadeln)
  • 4 EL Oli­venöl
  • 75 g Par­me­san
  • 250 g Ricotta
  • Pfef­fer

Zeit

  • 30 Minu­ten Arbeit
  • 2,5 Stun­den muss der Teig gehen
  • 20 bis 25 Minu­ten backen

Zusammenfassung

  • Hefe­teig vor­be­rei­ten
  • Belag vor­be­rei­ten
  • Backen

Tipp

Beson­ders wür­zig wird der Teig für die Kar­tof­fel-Pizza, wenn Du ihn schon am Mor­gen vor­be­rei­test und bei rela­tiv nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur lang­sam gehen lässt.

Zubereitung

3 Stunden vor dem Servieren

Gib das Mehl in eine aus­rei­chend große Schüs­sel und drü­cke eine Mulde in die Mitte. Brö­sele die Hefe hin­ein, gib den Zucker und etwas lau­war­mes Was­ser dazu und warte ein paar Minu­ten, bis sich die ers­ten Bla­sen bil­den. Gib das Oli­venöl und eine Prise Salz dazu und ver­ar­beite dann alles mit­ein­an­der zu einem geschmei­di­gen Hefe­teig.

Decke den Teig mit einem feuch­ten Tuch ab und lasse ihn an einem war­men Ort unge­fähr 90 Minu­ten gehen, bis er sein Volu­men ver­dop­pelt hat.

1,5 Stunden vorher

Knete den Teig kurz durch und lasse ihn noch ein­mal 30 Minu­ten gehen.

1 Stunde vorher

Teile den Teig in 4 glei­che Teile auf, die Du zu Kugeln formst. Drü­cke die Kugeln zu Fla­den aus­ein­an­der und lege sie neben­ein­an­der auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech. Lasse die Fla­den 20 bis 30 Minu­ten ruhen, wäh­rend Du Dich um den Belag küm­merst.

Heize den Back­ofen auf 240°C vor.

Bürste die Kar­tof­feln so gründ­lich sau­ber, dass man sie mit Schale essen kann. Schneide sie in 3 mm dicke Schei­ben. Schneide den Knob­lauch in dünnste Scheib­chen. Streife die Nadeln von den Ros­ma­rin-Zwei­gen.

Dünste die Kar­tof­feln, den Knob­lauch und die meis­ten Ros­ma­rin-Nadeln (unge­fähr 3 EL) bei mil­der Hitze in Oli­venöl, bis die Kar­tof­fen fast gar sind. Das funk­tio­niert am bes­ten in einer gro­ßen Pfanne mit Deckel und dau­ert 3 bis 5 Minu­ten.

Hacke den rest­li­chen Ros­mrin fein. Reibe den Par­me­san fein. Mische bei­des mit dem Ricotta. Es ent­steht eine etwas krü­me­lige Masse. Würze mit frisch gemah­le­nem Pfef­fer – Salz ist nicht erfor­der­lich, da der Käse an sich schon sal­zig genug ist.

30 Minuten vorher

Drü­cke die Teig­fla­den noch ein­mal flach, wenn sie zu sehr auf­ge­gan­gen sein soll­ten. Bestrei­che sie mit der Ricotta-Par­me­san-Mischung und belege sie mit den gedüns­te­ten Kar­tof­feln.

Schiebe die Fla­den in den vor­ge­heiz­ten Back­ofen (zweite Schiene von oben) und backe sie etwa 20 Minu­ten, bis die Kar­tof­feln appe­tit­lich gold­braun gewor­den sind.

Dazu passt

Genieße die Kar­tof­fel-Pizza zu einem bun­ten Salat oder zu Toma­ten­sa­lat.

Schreibe einen Kommentar