Gremolata

Gremolata

Gre­mo­la­ta ist eine Würz­mi­schung aus abge­rie­be­ner Zitro­nen­scha­le, fein gehack­ter Peter­si­lie und Knob­lauch. Je nach Ver­wen­dungs­zweck wird sie manch­mal noch durch Ros­ma­rin, Sal­bei oder Thy­mi­an ergänzt. Sie ist unver­zicht­ba­rer Bestand­teil eines Osso­bu­co alla Mila­ne­se. Man kann sie aber auch zu ande­rem Fleisch oder gegrill­tem Fisch geben. Kürbis- und ande­ren Sup­pen ver­leiht sie ein war­mes Zitrus­aro­ma. Um die

Zitronen-Joghrut-Creme

Joghurt-Zitronen-Creme

Des­sert ist oft eine undank­ba­re Sache. Man steht stun­den­lang in der Küche und zise­liert Süß­kram in Form, der dann ent­we­der mit einem »boah, ich bin so satt, ich schaff‘ kei­nen Nach­tisch mehr« oder auch einer kul­ti­vier­te­ren Äuße­rung mehr oder min­der höf­lich abge­lehnt wird. Oder er ist inner­halb weni­ger Minu­ten weg­ge­fut­tert. Auf kei­nen Fall wird er gebüh­rend gewürdigt.

Das wird Dir mit die­ser Creme nicht pas­sie­ren. Sie ist leicht und fruch­tig, zitro­nig und doch nicht sau­er und passt immer noch ‚rein.

Übri­gens ist es fast egal, ob Du nur ein paar Freun­de beglü­cken willst oder eine Rie­sen­schüs­sel für die Par­ty zusam­men­rührst – nie­mand wird ahnen, dass Du nur ein paar Minu­ten in der Küche gestan­den hast. Du musst nur ein wenig pla­nen und viel Geduld haben, denn sie braucht eini­ge Stun­den bis sie im Kühl­schrank fest gewor­den ist.

Forellen

Schnelle Forelle

Regen­bo­gen­fo­rel­len, sofern aus hie­si­ger Bio-Zucht, gel­ten als poli­tisch kor­rek­ter Fisch. Die ört­li­che Bio-Boutique hat sie, pas­send zur pie­tis­ti­schen Grund­aus­rich­tung der schwä­bi­schen See­le, frei­tags immer frisch im Ange­bot. Frisch heisst dann wirk­lich frisch: sie schei­nen noch aus der Tüte sprin­gen zu wol­len, obwohl dienst­ba­re Geis­ter sie schon geschuppt und aus­ge­nom­men haben.

Heu­te pro­bie­ren wir an ihnen mal ein Gerät aus, das kuli­na­ri­sche Fun­da­men­ta­lis­ten für den Ursprung allen Übels hal­ten. Nein, nicht die Fri­teu­se. Den deli­ka­ten Fisch in sie­den­des Fett zu wer­fen, wäre wirk­lich ein Ver­bre­chen. Des­halb bra­ten wir ihn auch nicht. Heu­te düns­ten wir die Forel­le mal in der Mikro­wel­le.

Sülze vom Coc au Vin

Sülze vom Coq au Vin

Letzt­hin gab es Coq au Vin. Und da ich hung­ri­ge Gäs­te hat­te, blieb weni­ger vom Fleisch über als gedacht. Aber Brü­he und Gemü­se war noch da.

Krea­ti­ve Res­te­ver­wer­tung war ange­sagt. Und da die Brü­he im Kühl­schrank sowie­so schon schön glib­be­rig gewor­den war, lag die Idee nahe: War­um nicht Sül­ze dar­aus machen?

Ja ja, dafür wer­den nor­ma­ler­wei­se Schwei­ne­fü­ße oder ‑köp­fe aus­ge­kocht. Dum­mer­wei­se hat­te ich aber gera­de kei­ne, aber noch ein paar Blatt Gela­ti­ne. Nicht die rei­ne Leh­re, aber es soll­te ja auch ein Expe­ri­ment werden.

Ziegenkäse mit Honig und Walnüssen

Ziegenkäse mit Honig und Walnüssen

Auch wenn es Dir viel­leicht etwas selt­sam vor­kommt: Die Kom­bi­na­ti­on von sal­zi­gem Zie­gen­frisch­kä­se und süßem Honig ist ein super lecke­res Des­sert. Und die leicht bit­te­ren Wal­nüs­se sor­gen dafür, das die Geschmä­cker aus­ge­wo­gen sind.

Klei­ner Neben­ef­fekt: außer Eis aus der Tief­kühl­tru­he gibt es fast kein Des­sert, das mit weni­ger Auf­wand zube­rei­tet wer­den kann.