Räucheraroma selbstgemacht

Räucheraroma selbstgemacht

Räu­cher­aro­ma gibt vie­len Gerich­ten noch einen klei­nen Kick ins Beson­de­re. Was aber, wenn man gera­de kei­nen Räu­cher­ofen oder Grill zur Hand hat? Räu­cher­aro­ma kannst Du ganz ein­fach und schnell aus natür­li­chen Zuta­ten selbst herstellen.

Bratpaprika Pimientos de Padron

Pimientos de Padron (Bratpaprika)

Pimi­ent­os des Padrón sind eine spe­zi­el­le Art Papri­ka­scho­ten aus der Nähe des Orts Padrón in Gali­ci­en (Spa­ni­en). In Deutsch­land wer­den sie unter dem ziem­lich bescheu­er­ten Namen »Brat­pa­pri­ka« verkauft.

Gazpacho Sorbet

Gazpa­cho ist eine kal­te Gemü­se­sup­pe für hei­ße Som­mer­ta­ge. Im Herbst und Win­ter ser­vie­ren wir ihn gefro­ren als Vor­spei­se oder Zwischengang.

Tofu-Hackfleischbällchen mit Tomatensauce

Tofu-Hackfleischbällchen mit Tomatensauce

Zur Abwechs­lung mal ein Rezept mit Tofu, das nicht vege­ta­risch oder vegan ist. In mei­ner Vari­an­te der Albon­di­gas (wie man in Spa­ni­en sagen wür­de) bzw. Pol­pet­te (sagt der Ita­lie­ner) sorgt Tofu für inne­re Fluffig- und äuße­re Knusprigkeit.

Marinierte Auberginen

Marinierte Auberginen mit Tahini

Auber­gi­nen sind das per­fek­te Som­mer­ge­mü­se, wenn man sie nicht in Öl ertränkt. Hier ist eine Vari­an­te mit einer erfri­schend zitro­ni­gen Mari­na­de, die zudem noch den Vor­teil hat, dass Du sie gut vor­be­rei­ten kannst.

Lammkarree mit Rosmarinkruste

Lammkarree mit Rosmarinkruste

Lamm­kar­ree mit Ros­ma­rinkrus­te ist die köst­lichs­te Art, Lamm­ko­te­letts zuzubereiten.

Lamm­ko­te­letts? Lamm­kar­ree? Nun, die Erklä­rung ist ein­fach: So ein Lamm hat bekann­ter­ma­ßen Rip­pen. Dar­aus macht man Lamm­ko­te­letts. Ver­wen­det man das Fleisch am Stück, hat man ein Lamm­ka­ree. Der ent­schei­den­de Vor­teil: das grö­ße­re Stück Fleisch bleibt beim Garen saf­ti­ger als die Kote­letts, die ger­ne schon mal austrocknen.

Das Lamm­ka­ree soll­test Du vom Metz­ger vor­be­rei­ten las­sen: er ent­fernt über­flüs­si­ges Fett und Seh­nen und schabt die Kno­chen blank.

Und Lamm­kro­ne? Die besteht aus zwei Lamm­kar­rees, rund gebo­gen und so zusam­men­ge­stellt, dass die Rip­pen so ähn­lich aus­se­hen wie die Zacken einer Krone.

Panzanella

Tomaten-Brotsalat mit Mozzarella (Panzanella)

Panz­anel­la ist eine deli­ka­te Form der Res­te­ver­wer­tung: statt hart gewor­de­nes Brot weg­zu­wer­fen oder an die Schwei­ne zu ver­füt­tern, kamen die cle­ve­ren Leu­te aus der Tos­ka­na schon im 16. Jahr­hun­dert auf die Idee, einen Salat dar­aus zu machen. Ursprüng­lich ein Arme-Leute-Essen, genie­ßen wir den Salat heu­te als Erin­ne­rung an den Sommerurlaub.

Löwenzahn Gemüse

Löwenzahn als Gemüse

Man kennt ihn als Fut­ter für Kanin­chen und Meer­schwein­chen. Dass Löwen­zahn auch ein schmack­haf­tes Gemü­se ist, wis­sen die Wenigsten.

Kürbis-Tortilla

Kürbis-Tortilla

Kür­bis ist viel­sei­ti­ger zu ver­wen­den als man gemein­hin denkt. War­um immer nur zu Sup­pe verarbeiten?

Zur­zeit rollt eine Kür­bis­la­wi­ne durch die Super­märk­te und dank der neu ent­deck­ten Popu­la­ri­ät die­ses Gemü­ses bekommt man Sor­ten, die man noch im ver­gan­ge­nen Jahr nur auf Spe­zi­al­ver­an­stal­tun­gen bekom­men hät­te. Genü­gend Gele­gen­heit also für Expe­ri­men­te jen­seits der ewi­gen Kürbissuppe.

In sei­ner Kon­sis­tenz ähnelt gegar­ter Kür­bis der Kar­tof­fel – war­um also nicht mal aus­pro­bie­ren, ob er als Tor­til­la zube­rei­tet wer­den kann? Das Expe­ri­ment war erfolg­reich, wie Du hier lesen kannst.

Gebratene Blutwurst mit Kartoffeln und Äpfeln (Himmel und Ääd mit Flöns)

Gebratene Blutwurst mit Kartoffeln und Äpfeln

Mal wie­der ein Gericht, das erstaun­lich inter­na­tio­nal ist. Spa­ni­scher Bau­er trifft deut­schen Pro­le­ta­ri­er, kulinarisch.

Da sit­zen wir irgend­wo in einem Kaff im astu­ri­schen Teil der Picos de Euro­pa und ver­su­chen, die Spei­se­kar­te zu ver­ste­hen. Kei­ne Ahnung, was »Mor­cil­la« ist, aber da steht auch etwas von »Manzanas«, und ein Haupt­ge­richt mit Äpfeln klingt inter­es­sant. Mor­cil­la ent­pupp­te sich als Blut­wurst, ser­viert wur­de also gebra­te­ne Blut­wurst mit Äpfeln. Lecker, fast wie zuhau­se, wo man so etwas »Him­mel und Ääd mit Flöns« nennt. Naja, die Spa­ni­er las­sen die Kar­tof­feln weg und bra­ten die Äpfel gleich mit der Blut­wurst, aber die Ähn­lich­keit ist frappierend.

Zurück zuhau­se stellt sich her­aus, dass Blut­wurst gar nicht so ein­fach zu bra­ten ist. Oder bes­ser gesagt: brat­ba­re Blut­wurst ist gar nicht so leicht zu fin­den. Die dun­kel­ro­sa dün­nen Lap­pen, die’s an der Aufschnitt-Theke gibt, funk­tio­nie­ren nicht: sie sind viel zu dünn, und sie ent­hal­ten Gela­ti­ne, die bekannt­lich schmilzt, wenn man sie erwärmt. Das Resul­tat ist ein fie­ser rot­grau­er Brei, den man nur mit geschlos­se­nen Augen essen kann.

Wenn Du die­ses Gericht nach­ko­chen möch­test, soll­test Du Dei­nen Metz­ger also unbe­dingt fra­gen, ob die Blut­wurst zum Bra­ten geeig­net ist. Je nach Regi­on wird er Dich viel­leicht komisch anse­hen, aber er soll­te aus­kunfts­fä­hig sein. Alles Wei­te­re ist dann ganz einfach.