Knödel einfrieren

Neu­lich gab es Spi­nat­knö­del. Und weil die so lecker sind, habe ich gleich dop­pelt so viele gemacht und den Rest ein­ge­fro­ren.

Damit die Knö­del nicht zusam­men­frie­ren, habe ich mir einen ein­fa­chen Trick aus­ge­dacht. Der funk­tio­niert natür­lich nicht nur mit Spi­nat­knö­deln, son­dern mit allen, was Du ein­zeln ein­frie­ren und wie­der auf­tauen möch­test.

Zusammenfassung

Jede Art von Teig kannst Du in Papier-Muff­in­for­men als Ein­zel­por­tio­nen ein­frie­ren.

Die eigent­li­che Arbeit beim Knö­del machen ist die Zube­rei­tung der Masse. Und dann müs­sen sie meis­tens auch noch eine Stunde oder mehr ruhen – Zeit, die man nicht immer wie­der auf­wen­den möchte.Wenn Du erst ein­mal in Schwung bist, sind die Knö­del schnell geformt. Es lohnt sich also, gleich mehr Por­tio­nen zu machen als Du eigent­lich brauchst und den Rest ein­zu­frie­ren.

Damit die Knö­del nicht anein­an­der kle­ben und sich beim Ein­frie­ren in einen har­ten Block ver­wan­deln, der Stun­den zum Auf­tauen braucht, gibt es einen ganz ein­fa­chen Trick: Lege jeden Knö­del ein­zeln in eine Papier-Muff­in­form, wie Du sie für wenig Geld in jedem Super­markt bekommst. Du musst nichts wei­ter tun – nur die Förm­chen mit den Knö­deln neben­ein­an­der in eine Gefrier­tüte schie­ben, diese ver­schlie­ßen und ab ins Eis­fach damit.

Wenn Du befürch­test, dass die Knö­del am Papier fest­frie­ren, kannst Du es mit etwas Öl ein­pin­seln. Eigent­lich ist das aber nicht nötig, da sich das Papier schon nach weni­gen Minu­ten antauen ganz leicht ablö­sen lässt.

Die Knö­del kannst Du ganz ein­fach ein­zeln ent­neh­men (so viele, wie Du halt brauchst), ein biss­chen antauen las­sen und dann wie frisch zube­rei­tet in hei­ßem Was­ser garen.

Der Trick funk­tio­niert natür­lich auch mit Fleisch­bäll­chen, Königs­ber­ger Klop­sen oder was auch immer.

Achtung

Wenn Fleisch im Spiel ist, soll­test Du die Bäll­chen kom­plett auf­tauen und gut durch­ga­ren, damit es keine Lebens­mit­tel­in­fek­tion gibt.

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