Kürbis-Möhren-Gemüse mit Kapern-Rosinen-Dressing

Im Ofen geba­cke­nes Kür­bis-Möh­ren-Gemüse ist mal was ande­res als die ewige Kür­bis­suppe. Und genau das Rich­tige für Dich, wenn Du nicht viel Arbeit haben und trotz­dem was Beson­de­res machen möch­test.

Das Kapern-Rosi­nen-Dres­sing baut zusam­men mit dem Feta das per­fekte Gegen­ge­wicht zu dem süßen Gemüse auf. Und damit die Zähne auch etwas zu tun haben, wer­fen wir noch ein Hand­voll Maca­da­mia-Nüsse in die Schüs­sel.

Alles zusam­men: eine Wucht!

Zutaten für 4 Portionen

  • Für das Gemüse
  • 1 klei­ner Kür­bis von ca. 1,3 kg
  • 4 Möh­ren (etwa 200 bis 250 g)
  • Oli­venöl zum Backen
  • 1 bis 2 EL Honig
  • 50 g Maca­da­mia-Nüsse
  • Minze
  • Peter­si­lie
  • 200 g Feta
  • Salz, Pfef­fer
  • Für das Dres­sing
  • 1 EL Rosi­nen
  • 1 EL in Salz ein­ge­legte Kapern
  • 3 Sar­del­len
  • 1 Chili
  • 1 Knob­lauch­zehe
  • ein paar Basi­li­kum­blät­ter
  • 1 EL Bal­sa­mico-Essig
  • Saft von ½ Zitrone
  • 100 ml Oli­venöl

Zeit

  • 60 Minu­ten

Tipp

Die Menge reicht für 4 reich­hal­tige Vor­spei­sen-Por­tio­nen oder 2 Haupt­spei­sen.

Zubereitung

60 Minuten vor dem Servieren

Heize den Back­ofen auf 180 °C vor.

Vier­tele den Kür­bis und ent­ferne die Kerne und das ganze haa­rige Zeugs im Inne­ren. Von 1,3 kg Kür­bis sind dann noch unge­fähr 800 g Frucht­fleisch übrig. Schneide den Kür­bis in mund­ge­rechte Stü­cke, gib die Stü­cke in eine ofen­feste Form oder auf ein Back­blech und ver­mi­sche sie mit unge­fähr 1 EL Oli­venöl. Schiebe sie in den vor­ge­heiz­ten Ofen und lass sie 10 Minu­ten garen. Wende sie nach fünf Minu­ten.

Kabocha- oder Hokkaido-Kürbis?

Ich habe Kabo­cha-Kür­bis genom­men, weil mir der Farb­kon­trast zwi­schen dun­kel­grü­ner Schale und oran­ge­far­be­nem Frucht­fleisch gefällt. Aus dem glei­chen Grund habe ich lila Möh­ren ver­wen­det. Es geht aber auch jede andere Sorte Kür­bis (man­che Sor­ten, wie z.B. But­ter­nut, musst Du schä­len), und nor­male Möh­ren tun’s auch.

Kabocha-Kürbis

Schäle die Möh­ren und schneide sie eben­falls in mund­ge­rechte Stü­cke. Koche sie zwei bis drei Minu­ten in Was­ser vor und gib sie zu den Kür­bis­stü­cken, wenn die 10 Minu­ten ‚rum sind. Ver­mi­sche alles mit­ein­an­der und lass‘ das Kür­bis-Möh­ren-Gemüse noch wei­tere 10 Minu­ten backen, bis der Kür­bis gar, aber noch ein biss­chen kna­ckig ist. Träu­fele den Honig dar­über, mische ihn vor­sich­tig unter und und lass‘ das Gemüse abküh­len.

30 Minuten vorher

Wei­che die Rosi­nen etwa 5 Minu­ten in kal­tem Was­ser ein. Spüle das Salz von den Kapern ab.

Gib alle Zuta­ten für das Dres­sing in einen hohen Becher und püriere es mit dem Stab­mi­xer. Wenn Du kei­nen hast, zer­matschst Du zuerst die fes­ten Zuta­ten in einem Mör­ser und rührst dann die flüs­si­gen Zuta­ten ein. In bei­den Fäl­len ent­steht eine bräun­lich-grau-grüne dünn­flüs­sige Paste, die ziem­lich hef­tig schmeckt – am Aus­se­hen kannst Du lei­der nichts ändern, und den Geschmack des Kapern-Rosi­nen-Dres­sings soll­test Du erst in Kom­bi­na­tion mit dem Kür­bis-Möh­ren-Gemüse beur­tei­len.

15 Minuten vorher

Hacke die Maca­da­mia-Nüsse grob, zer­brö­sele den Feta und hacke die Kräu­ter fein.

Kurz vor dem Servieren

Mische das Gemüse mit unge­fähr zwei Drit­teln des Dres­sings und der Hälfte der Nüsse und Kräu­ter und pro­biere. Wenn nötig, gib wei­te­res Dres­sing dazu.

Für Eilige

Du kannst natür­lich auch alles auf ein­mal in einer gro­ßen Schüs­sel mit­ein­an­der ver­men­gen. Das sieht aber nicht so hübsch aus.

Richte das Kür­bis-Möh­ren-Gemüse auf Tel­lern oder in Scha­len an, bestreue es mit den rest­li­chen Nüs­sen und Kräu­tern sowie dem zer­brö­sel­ten Feta und ser­viere mit knusp­ri­gem Baguette oder Cia­batta.

Quelle

Das Rezept stammt aus dem Gemü­se­koch­buch von Matt Wil­kin­son, 2012 bei Dor­ling-Kin­ders­ley erschie­nen.

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