Kürbis-Tortilla

Kürbis ist vielseitiger zu verwenden als man gemeinhin denkt. Warum immer nur zu Suppe verarbeiten?

Zurzeit rollt eine Kürbislawine durch die Supermärkte und dank der neu entdeckten Populariät dieses Gemüses bekommt man Sorten, die man noch im vergangenen Jahr nur auf Spezialveranstaltungen bekommen hätte. Genügend Gelegenheit also für Experimente jenseits der ewigen Kürbissuppe.

In seiner Konsistenz ähnelt gegarter Kürbis der Kartoffel – warum also nicht mal ausprobieren, ob er als Tortilla zubereitet werden kann? Das Experiment war erfolgreich, wie Du hier lesen kannst.

Zutaten für 2 Portionen

  • 650 g Kürbis (z.B. Hokkaido, Sweet Dumpling, oder eine andere Sorte, die man nicht schälen muss; ergibt ohne Kerne etwa 500 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Eier (Größe M)
  • etwas Mineralwasser
  • Cayenne-Pfeffer, Salz
  • Öl zum Braten

Zeit

  • 15 bis 20 Minuten Vorbereitung
  • plus 25 bis 30 Minuten Garzeit im Backofen

Zubehör

  • Backofen
  • Pfanne mit Metallgriffen

Zubereitung

Heize den Backofen auf 180 °C vor.

Entkerne den Kürbis, schneide harte Stellen aus der Schale und schneide das Fruchtfleisch in ca. 1 cm große Würfel. Pelle die Zwiebel und den Knoblauch und hacke beides fein. Verquirle die Eier mit einem halben Teelöffel Salz und einer Prise Cayenne-Pfeffer.

Kürbis (Sweet Dumpling)

Erhitze das Öl in einer beschichteten Pfanne und dünste die Zwiebeln, den Knoblauch und die Kürbiswürfel bei mittlerer Hitze ungefähr 5 Minuten an. Reduziere die Hitze.

Tipp

Du kannst jede Sorte Kürbis nehmen, die nicht allzu faserig ist. Manche Sorten müssen allerdings geschält werden, was relativ mühsam und zeitraubend ist.

Gib einen Schuss Mineralwasser zu den verquirlten Eiern und gieße sie zum Gemüse in die Pfanne. Schwenke die Pfanne vorsichtig, wenn die Flüssigkeit sich nicht gleichmäßig verteilt.

Schiebe die Pfanne ins Rohr und laß‘ die Tortilla ungefähr 25 Minuten stocken. Durch die Kohlensäure im Mineralwasser geht sie ein bisschen auf.

Stürze sie auf einen großen Teller und schneide sie in Viertel. Zwei Stücke ergeben eine gute Portion als Hauptgericht.

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