Kumquats

Kum­quats sehen aus wie etwas defor­mierte Mini-Oran­gen und bestehen aus Schale, Ker­nen und Aroma. Na ja, ein biss­chen Frucht­fleisch ist auch drin, aber das ist nicht wirk­lich der Rede Wert. Ist aber auch nicht so wich­tig, denn die kom­plette Frucht ist ess­bar – Schale, Kerne, alles.

Kum­quats wer­den manch­mal auch als die »kleinste Zitrus­frucht« bezeich­net. Auch wenn Bota­ni­ker da ande­rer Mei­nung sind, finde ich diese Bezeich­nung aus küchen­tech­ni­scher Sicht völ­lig OK, denn sie haben in der Tat ein Aroma, das sehr an Oran­gen erin­nert.

Beim Ein­kauf soll­test Du auf das Übli­che ach­ten: keine Druck­stel­len oder sons­tige Beschä­di­gun­gen, pralle Früchte, keine welke Schale. Aller­dings bekommt man Kum­quats nicht immer, denn sie haben in den glei­chen Mona­ten Sai­son wie Oran­gen, also im west­eu­ro­päi­schen Win­ter.

In der Küche kannst Du sie als aro­ma­ti­sche Kon­tra­punkte zu allem Mög­li­chen ein­set­zen: in dünne Scheib­chen geschnit­ten zu kal­tem Fleisch, in feine Wür­fel­chen geschnit­ten zu Scho­ko­la­den- oder Kara­mell­pud­ding. Beson­dere Vor­be­rei­tun­gen brauchst Du nicht zu tref­fen. Waschen genügt, dann kannst Du die kom­plet­ten Früchte ver­wen­den.

Es macht übri­gens auch nichts, wenn Du mal zu viele gekauft hast. Im Kühl­schrank hal­ten sie sich ziem­lich lange. Sorge nur dafür, dass sie tro­cken lagern und nicht schim­meln. Und falls Du Dir einen Vor­rat für die kum­quat­freien Som­mer­mo­nate anle­gen möch­test: sie las­sen sich her­vor­ra­gend ein­frie­ren. Beim Auf­tauen wer­den sie leicht mat­schig, wes­halb ich sie immer schon gewür­felt in klei­nen Por­tio­nen ein­friere und bei Bedarf auf­taue.

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