Linsen mit Grapefruit und einem Schuss Campari

Lin­sen und Grape­fruit sind eine Kom­bi­na­tion, die sich zunächst selt­sam anhört. Aber die Lin­sen ver­tra­gen die saure und fruch­tige Grape­fruit sehr gut – und wenn man mal daran denkt, dass der Schwabe einen ordent­li­chen Schuss Essig in sei­nen Lin­sen mit Spätzle mag, kommt einem das schon nicht mehr so selt­sam vor.

Wir beto­nen die Geschmacks­kombi noch, indem wir einen Schuss Cam­pari in das Dres­sing geben. Ja, Du hast rich­tig gele­sen. Die Bit­ter­no­ten des Cam­pari beto­nen die Frucht­no­ten der Grape­fruit unge­mein, ohne selbst durch­zu­schme­cken.

Probier’s doch ein­fach mal aus.

Zutaten

Für 4 bis 6 Por­tio­nen als reich­hal­tige Vor­speise oder 2 bis 3 als Mit­tag- oder Abend­essen
  • 50 g Pan­chetta oder Bacon
  • 1 Scha­lotte
  • 200 g kleine Lin­sen, z.B. Par­dina
  • ½l Gemü­se­brühe
  • 1 rosa Grape­fruit
  • 1 EL Honig oder Ahorn­si­rup
  • 2 EL Soja­sauce
  • 2 EL Cam­pari
  • 8 EL Oli­venöl
  • 2 Sar­del­len­fi­lets
  • Salz, Pfef­fer
  • 100 g Spros­sen­mix (z.B. Radies­chen, Alfalfa, Lin­sen)
  • 1 Hand­voll gemischte Salat­blät­ter

Zeit

  • 30 Minu­ten

Zubereitung

Wür­fele den Pan­chetta oder Bacon fein und brate ihn in einem Topf bei mitt­le­rer Hitze knusp­rig aus. Wäh­rend­des­sen schnei­dest Du die Scha­lotte in feine Wür­fel.

Achtung

Schau‘ immer mal wie­der nach den Speck­wür­feln. Es dau­ert eine Weile, bis sie anfan­gen zu brut­zeln, aber dann geht es rela­tiv schnell – und sie sol­len schließ­lich nicht anbren­nen.

Nimm die Speck­stück­chen aus dem Topf und lasse sie auf Küchen­pa­pier ent­fet­ten. Stelle sie für spä­ter bei­seite.

Redu­ziere die Hitze etwas und schwitze in dem Bacon­fett die Scha­lotte an. Sie soll gla­sig wer­den, aber nicht braun. Wenn sie soweit ist, schüt­test Du die Lin­sen dazu und lässt sie kurz mit schmo­ren. Gieße die Gemü­se­brühe an, bringe alles zum Kochen und lass‘ die Lin­sen 15 bis 20 Minu­ten köcheln. Sie sol­len gar sein, aber noch Biss haben.

Wäh­rend die Lin­sen garen, file­tierst Du die Grape­fruit. Fange den Saft auf, der dabei her­un­ter­tropft. Quet­sche auch aus den Zwi­schen­häut­chen allen Saft her­aus. Hal­biere oder drit­tele die Frucht­fi­lets, je nach Größe.

Ver­mi­sche 4 bis 6 EL Saft mit dem Honig oder Ahorn­si­rup, der Soja­sauce, dem Cam­pari und dem Oli­venöl. Hacke die Sar­del­len fein und mische sie eben­falls in die Sauce.

Tipp

Der Cam­pari fügt dem Dres­sing eine leichte Bit­ter­note hinzu, die der pin­ken Grape­fruit fehlt. Du kannst das Gericht auch mit gel­ber Grape­fruit zube­rei­ten und etwas weni­ger Cam­pari neh­men.

Gieße die Lin­sen ab, sobald sie gar sind und noch etwas Biss haben. Ver­mi­sche sie noch heiß mit dem Dres­sing und lass sie ein paar Minu­ten darin mari­nie­ren, bis sie lau­warm sind. Schme­cke dann noch mal mit Salz und Pfef­fer, evtl. etwas mehr Grape­fruit­saft ab.

Kurz vor dem Servieren

Richte die Salat­blät­ter auf Tel­lern an. Mische die Spros­sen mit den lau­war­men Lin­sen und richte alles mit den Grape­fruit­fi­lets auf den Salat­blät­tern an. Ganz zum Schluss streust Du die knusp­ri­gen Speck­wür­fel­chen dar­über.

Ser­viere sofort, damit die Lin­sen noch lau­warm sind und der Salat nicht mat­schig wird.

Vegetarische oder vegane Variation

Vege­ta­rier und Vega­ner kön­nen die tie­ri­schen Zuta­ten ein­fach weg­las­sen. Für die knusp­rige Tex­tur ersetzt Du den Speck durch eine oder zwei grob gehackte, leicht ange­rös­tete Wal­nüsse. Evtl. musst Du etwas stär­ker sal­zen, um die Sar­del­len aus­zu­glei­chen.

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