Löwenzahn als Gemüse

Man kennt ihn als Fut­ter für Kanin­chen und Meer­schwein­chen. Dass Löwen­zahn auch ein schmack­haf­tes Gemü­se ist, wis­sen die Wenigsten.

Löwen­zahn ist nicht jeder­manns Sache. Er hat ziem­lich kräf­ti­ge Blät­ter und einen herz­haft-bit­te­ren Geschmack. Des­halb funk­tio­niert er wun­der­bar mit einer süßen Zutat wie zum Bei­spiel einem Apfel oder ein paar Rosi­nen. Er schmeckt als Bei­la­ge zu allem, zu dem Du Spi­nat oder Man­gold ser­vie­ren würdest.

Du kannst Löwen­zahn im eige­nen Gar­ten sam­meln oder im tür­ki­schen Super­markt kau­fen. Ach­te auf dun­kel­grü­ne Blät­ter, die nicht welk sein dür­fen. Es gibt auch eine hell­grün-gel­be Sor­te zu kau­fen, die weni­ger bit­ter ist und für Salat ver­wen­det wird.

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Löwenzahn
  • 1 säu­er­li­cher Apfel
  • 1 bis 2 EL Rosinen
  • 1 EL Pinienkerne
  • Öl zum Schmoren
  • Salz, Pfef­fer

Zeit

  • 30 Minu­ten

Zubereitung

30 Minuten vor dem Servieren

Set­ze einen gro­ßen Topf Salz­was­ser auf.
Löwenzahn

Wasche den Löwen­zahn gründ­lich, schnei­de ihn quer in mund­ge­rech­te Stü­cke – das unte­re Ende, an dem es fast nichts Grü­nes mehr gibt, kannst Du wegwerfen.

Koche die Blät­ter knapp 10 Minu­ten. Dabei ver­lie­ren sie einen Teil ihrer Bitterstoffe.

Löwenzahn kochen

Wäh­rend der Löwen­zahn kocht, rös­test Du die Pini­en­ker­ne in einer tro­cke­nen Pfan­ne an und stellst sie für spä­ter beiseite.

Schä­le den Apfel und schnei­de ihn in klei­ne Wür­fel von etwa 7 mm Größe.

15 Minuten vorher

Gie­ße den Löwen­zahn ab und lass‘ ihn gut abtrop­fen. Drü­cke das Koch­was­ser her­aus – er muss nicht ganz tro­cken sein, darf aber auch nicht mehr tropfen.

Erhit­ze das Öl in einer Pfan­ne und lass‘ die Apfel­stück­chen dar­in bei star­ker Hit­ze in ein paar Minu­ten leicht braun werden.

Redu­zie­re die Hit­ze und gib den abge­tropf­ten Löwen­zahn dazu. Deckel drauf und noch mal 10 Minu­ten bei gerin­ger bis mitt­le­rer Hit­ze garen las­sen. Rüh­re gele­gent­lich um, damit nichts anbrennt.

5 Minuten vorher

Gib die gerös­te­ten Pini­en­ker­ne und die Rosi­nen dazu, schme­cke mit Salz und Pfef­fer ab und serviere.

Variation

Du kannst das Rezept auch mit Spi­nat oder Man­gold zube­rei­ten, wenn Dir Löwen­zahn suspekt vor­kommt. Mit Spi­nat dauert’s nur weni­ge Minu­ten, denn er muss aber nicht vor­ge­gart wer­den, son­dern Du lässt ein­fach den gewa­sche­nen, tropf­nas­sen Spi­nat in der Pfan­ne zusam­men­fal­len, nach­dem Du die Apfel­stück­chen kara­mel­li­siert hast. Er wird in zwei bis drei Minu­ten gar.

3 Gedanken zu „Löwenzahn als Gemüse“

  1. Mit einer Küchen­ma­schi­ne mit Koch­funk­ti­on lässt sich übri­gens aus Löwen­zahn super ein­fach eine Art Löwen­zahn­ho­ni­g/-sirup erstellen.

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  2. Lie­bes Julchen, 

    gut wäre, wenn Du noch das pas­sen­de Öl dazu fin­dest, also ich wür­de den Löwen­zahn erst düns­ten mit Was­ser und die Apfel­stü­cke dazu, denn mann kann die nicht anbra­ten, wegen zuviel Wasser.
    Und, ganz wich­tig. Das Weis­se unten am Löwen­zahn kann und soll man unbe­dingt mitessen!
    Es wäre ganz ein­fach eine Ver­schwen­dung von Essen.
    Aus­ser­dem bei tür­ki­scher Ware ist Vor­sicht gebo­ten. Weisst Du ob er ohne Pes­ti­zi­de ange­baut wurde?
    Das bes­te Gemü­se taugt nichts, wenn es ver­gif­tet ist.
    Schö­nen Gruß
    Kristina

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    • Kris­ti­na:
      Äpfel kann man sehr gut anbra­ten. Sie wer­den natür­lich nicht knusp­rig, aber kara­mel­li­sie­ren ein bisschen.
      Es gibt nach mei­ner Kennt­nis kei­ne Hin­wei­se, dass Löwen­zahn aus tür­ki­schen Geschäf­ten mit Pes­ti­zi­den belas­tet ist.
      Gruß, Thomas

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