Marinierte Auberginen mit Tahini

Auber­gi­nen sind das per­fekte Som­mer­ge­müse, wenn man sie nicht in Öl ertränkt. Hier ist eine Vari­ante mit einer erfri­schend zitro­ni­gen Mari­nade, die zudem noch den Vor­teil hat, dass Du sie gut vor­be­rei­ten kannst.

Zutaten für 4 Portionen

  • 3 mit­tel­grope Auber­gi­nen
  • Oli­venöl
  • Saft einer Zitrone
  • 1 kleine Chili
  • 1 Bund Peter­si­lie
  • 1 oder 2 Knob­lauch­ze­hen
  • Salz, Pfef­fer
  • 3 EL Tahini

Zeit

  • 1,5 Stun­den
  • davon 15 Minu­ten Arbeit

Zusammenfassung

  • Auber­gi­nen in Spal­ten schnei­den
  • Im Back­ofen garen
  • Mari­nade zube­rei­ten
  • Auber­gi­nen in der Mari­nade zie­hen las­sen

Tipp

Du kannst die Auber­gi­nen meh­rere Tage im Kühl­schrank auf­be­wah­ren. Sie schme­cken dann fast noch bes­ser als frisch. Denk‘ aber daran, sie unge­fähr eine Stunde vor dem Ver­zehr aus dem Kühl­schrank zu neh­men, denn lau­warm oder bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur schme­cken sie am bes­ten.

Zubereitung

90 Minuten vor dem Servieren: Die Auberginen backen

Heize den Back­ofen auf 220°C vor.

Ent­ferne den Stiel und den Blü­ten­an­satz von den Auber­gi­nen. Schneide sie längs in 12 bis 16 Spal­ten, indem Du sie zunächst hal­bierst und die Hälf­ten dann noch ein­mal in je 6 oder 8 Strei­fen schnei­dest. Es kommt nicht auf die genaue Zahl und Größe an – die Strei­fen soll­ten aber gleich breit sein, damit sie gleich­mä­ßig garen.

Auberginen einpinseln

Bepin­sele die Auber­gi­nen-Spal­ten von bei­den Sei­ten mit etwas Oli­venöl und lege sie neben­ein­an­der auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Back­blech. Schiebe sie in den vor­ge­heiz­ten Back­ofen und lass‘ sie unge­fähr 30 Minu­ten garen, bis sie weich und ein biss­chen braun sind. Nach der Hälfte der Back­zeit drehst Du sie ein­mal um.

Auberginen Backblech

75 Minuten vorher: Die Marinade vorbereiten

Wäh­rend die Auber­gi­nen im Ofen sind, hackst Du die Peter­si­lie, die Knob­lauch­ze­hen und die Chi­li­schote fein. Ver­mi­sche unge­fähr drei Vier­tel der gehack­ten Peter­si­lie mit dem Saft einer hal­ben Zitrone und 4 bis 6 EL Oli­venöl sowie dem Knob­lauch und der Chili. Schme­cke mit Salz und Pfef­fer ab.

Tipp

Wenn Du’s nicht so scharf magst, ent­fernst Du die Kerne und Innen­häut­chen aus der Chili, bevor Du sie hackst. Oder nimmst ein­fach weni­ger.

60 Minuten vorher: Die Auberginen marinieren und den Tahini vorbereiten

Sobald die Auber­gi­nen gar sind, ver­mischst Du sie vor­sich­tig aber gründ­lich mit der Mari­nade. Lass‘ sie unge­fähr eine Stunde in der Mari­nade zie­hen und dabei abküh­len.

Wäh­rend die Auber­gi­nen mari­nie­ren, ver­mischst Du den Tahini, den Saft der andern Zitro­nen­hälfte, die zurück­ge­hal­tene gehackte Peter­si­lie und etwas Was­ser zu einer gleich­mä­ßi­gen Sauce.

Kurz vor dem Servieren

Pro­biere die Auber­gi­nen und würze bei Bedarf noch mit etwas Salz und Pfef­fer nach. Ser­viere sie in einer Schale, aus der sich alle bedie­nen kön­nen und stelle die Tahini-Sauce dazu. Oder ver­teile die Auber­gi­nen auf Tel­ler und träufle die Sauce deko­ra­tiv dar­über.

Quelle

Das Rezept stammt wohl ursprüng­lich aus einem Koch­buch von Yoram Otto­lenghi und hat sich wild durch’s Inter­net ver­brei­tet. Dies ist meine Inter­pre­ta­tion.

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