Mein erstes Kochbuch!

Ich steh dann mal am Herd
Seit Som­mer 2014 Nur noch wenige Tage, dann gibt es drei­mi­nu­te­nei auch auf Papier. Im Thor­be­cke Ver­lag erscheint mein ers­tes Koch­buch: »Ich steh‘ dann mal am Herd!« ist der Titel, und der sagt eigent­lich schon alles. Du kannst Dich auf 50 Rezepte freuen – ein biss­chen was Boden­stän­di­ges, ein biss­chen was All­tags­taug­li­ches, ein biss­chen was für’s Auge, ein biss­chen was aus den letz­ten Urlau­ben und etwas Süßes darf zum Schluss auch nicht feh­len.

Alle Rezepte sind neu und bis­her hier im Blog nicht erschie­nen. Aber so ein Buch ist bekannt­lich begrenzt – des­halb gibt es hier auf dreiminutenei.de viele Ergän­zun­gen, die auf einer Buch­seite kei­nen Platz mehr gefun­den hät­ten.

Ein paar High­lights (sozu­sa­gen zur Anre­gung des Appe­tits):

Das perfekte Wiener Schnitzel (mit warmem Kartoffelsalat)

Wie­ner Schnit­zel ist zwin­gend aus Kalb­fleisch. Du kannst auch Schwein oder Pute neh­men, aber dann ist es eben kein Wie­ner Schnit­zel mehr, son­dern ein panier­tes Schweine- oder Puten­schnit­zel. Dazu gehört Kar­tof­fel­sa­lat. Köst­lich und selbst­ge­macht spielt das in einer völ­lig ande­ren Liga als das schnöde »Schni­posa«, das deut­sche Knei­pen gerne in die Fri­teuse hauen.

Birnen Bohnen Speck: genau das richtige für den Spätsommer

Birnen Bohnen Speck

Bir­nen, Boh­nen, Speck ist ein ein­fa­ches bäu­er­li­ches Gericht aus Nord­deutsch­land. Im August sind die Boh­nen und die ers­ten Bir­nen reif. Der Schin­ken von der Schlach­tung im ver­gan­ge­nen Jahr geht zu Ende, aber von dem Kno­chen kann man noch eine Brühe kochen. Wir machen es uns ein biss­chen ein­fa­cher und neh­men Schin­ken­speck.

Rindsrouladen wie von Oma

Es dürfte unge­fähr so viele Rezepte für Rin­der­rou­la­den geben wie Fami­lien mit Omas. Falls Deine sich wei­gert, ihr Geheim­nis her­aus­zu­rü­cken, ver­rate ich Dir ein Rezept, das Du als Aus­gangs­punkt für die Grün­dung einer eige­nen Tra­di­tion ver­wen­den kannst. Und wie man sie rich­tig wickelt (die Rou­la­den, nicht die Oma!), liest Du hier.

Bratkartoffeln mal anders, nämlich mit Honig und Basilikum

Brat­kar­tof­feln mit Honig sind eine unge­wöhn­li­che Bei­lage zu Wild oder ande­rem dunk­len Fleisch. Sie schme­cken aber auch erstaun­lich gut zu gegrill­ter Dorade. Oder Du ser­vierst sie als krea­ti­ves vege­ta­ri­sches Haupt­ge­richt. Mit Ahorn­si­rup wird’s sogar vegan.

Coq au Cidre

Coq au Cidre

Coq au vin mit Rot- oder Weiß­wein kennt jeder. Mit Cidre und Äpfeln bekommt der Klas­si­ker noch ein­mal eine ganz beson­dere Note. Achte unbe­dingt dar­auf, her­ben Cidre und feste säu­er­li­che Äpfel zu neh­men, sonst geht die feine Fruch­tig­keit in süßem Brei unter.

Tomaten-Paprika-Suppe mit Rosmarin und Zitrone

Die wahr­schein­lich roteste Suppe der Welt.

Pikanter Salat mit Birnen und Ziegenkäse

Die­ser spek­ta­ku­lär aus­se­hende und schme­ckende Salat ist ein groß­ar­ti­ger Ein­stieg in ein beson­de­res Essen. Er kann gut vor­be­rei­tet wer­den und ist über­haupt nicht kom­pli­ziert. Auch als Anfän­ger kannst Du hef­tig Ein­druck schin­den. Aber nichts ist umsonst: Du bist ziem­lich lange beschäf­tigt.

Rinderrücken mit Sesamsalz und Zitronenmelisse

Rinderrücken mit Sesamsalz und Zitronenmelisse

Der Rücken ist ein lei­der ziem­lich unter­schätz­tes Teil vom Rind. Meist wird er in deut­schen Küchen zu tro­cke­nem Sonn­tags­bra­ten mit dunk­ler Sauce ver­ar­bei­tet. Dabei ist er – rich­tig behan­delt – ein köst­li­ches, kräf­ti­ges und saf­ti­ges Stück Fleisch, das mit der hier vor­ge­stell­ten Würz­mi­schung zu spek­ta­ku­lä­rer Hoch­form auf­läuft.

Lahmajun

Lah­ma­jun sind eine Art Mini-Pizza mit Hack­fleisch. Wer sie nur als pap­pige Lap­pen aus der Döner­bude kennt, hat was ver­passt.

Karamellisierter Milchreis

The­ra­pie für alle, die Milch­reis für eine schlei­mig-zähe, eklig süße Ange­le­gen­heit hal­ten: die­ses Rezept wird Dich eines Bes­se­ren beleh­ren. Wie so oft kommt es halt auf die Koch­zeit an. Abge­se­hen davon ist kara­mel­li­sier­ter Mich­reis sehr prak­tisch wenn Du für viele Gäste ein Des­sert vor­be­rei­ten möch­test, denn er hält sich ein paar Tage im Kühl­schrank.

Bayerische Creme

Baye­ri­sche Creme ist ein uraltes Rezept, das sich bis in die höfi­sche Küche des 14. Jahr­hun­derts zurück­ver­fol­gen lässt. Obwohl man das mit baye­ri­scher Kost eher nicht asso­zi­iert, ist sie eine fluffig-leichte Ange­le­gen­heit. Viel­leicht soll­ten wir auch zum Fran­zö­si­schen über­ge­hen: Crème bava­roise hört sich doch gleich viel bes­ser an, oder?

Rotweinbirnen

Rotweinbirnen

Rot­wein­bir­nen ver­brei­ten den Duft von Weih­nachts­markt und Glüh­wein. Ihre Süße wird durch die leichte Bit­ter­keit von Zitro­nen­schale aus­ba­lan­ciert. Zeit­auf­wän­dig, aber ein­fach gemacht und ein wür­di­ger Abschluss nach einem edlen Mahl.

Wo kann man’s kaufen?

Das Koch­buch gibt’s im Buch­han­del – wahr­schein­lich muss es bestellt wer­den. Oder bei »Ama­zon«.

3 Gedanken zu “Mein erstes Kochbuch!”

  1. Ich freue mich schon so sehr auf das Buch. Ich habe es schon vor ca. 5 Wochen bestellt, als ich das erste mal davon gele­sen habe. Bir­nen Boh­nen Speck habe ich noch nie gemacht! Auch das Coq au Cider finde ich toll! Außer­dem klasse, dass es neue Rezepte sind. Das kau­fen soll sich ja auch loh­nen:)
    Bis bald zu mei­ner Rezen­sion dann:)
    Liebe Grüße
    Toni

    • Hallo Toni,
      dann ist der Absatz ja gesi­chert!
      Ich habe mir übri­gens über­legt, einen oder zwei Posts mit einem Erfah­rungs­be­richt zu schrei­ben. So in etwa: wor­auf sollte man ach­ten, wenn man mit dem Ver­lag spricht, was ist der Unter­schied zwi­schen Buch- und Blog-Schrei­ben, wor­auf würde ich mehr Wert legen, wenn ich damals schon gewusst hätte, was ich heute weiss usw. — Meinst Du, das würde jeman­den inter­es­sie­ren?
      :) Tho­mas

  2. Ich habe auch das Buch. Seit ca. einem Jahr. Aber es immer noch nicht geschafft hier­aus was zu kochen. Liegt wohl eher daran, dass ich viel zu viele Koch­bü­cher und abon­nierte Rezept­ma­ga­zine habe.

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