Minestrone mit Pesto

Es gibt wahr­schein­lich so viele Rezepte für »Ori­gi­nal-Min­e­s­t­rone«, wie es Fami­lien in Ita­lien gibt. Die­ses hier stammt nicht aus Ita­lien, son­dern ist dem schö­nen bei Zabert-Sand­mann erschie­ne­nen Heft »Sup­pen und Ein­töpfe« ent­lehnt.

Im Grunde ist Min­e­s­t­rone nichts ande­res als eine dicke, reich­hal­tige Gemü­se­suppe. Die Zuta­ten kön­nen vari­ie­ren, aber es müs­sen viele ver­schie­dene Gemü­se­sor­ten sein – was der Gar­ten halt so her­gibt oder der Gemü­se­händ­ler im Ange­bot hat. Im Win­ter nimmt man viel­leicht etwas mehr Kohl (Broc­coli, Blu­men­kohl, Roma­nesco, Wir­sing …), im Früh­jahr kann man eine fei­nere Vari­ante mit grü­nem Spar­gel kochen, im Som­mer kom­men Erb­sen und grüne Boh­nen dazu. Man­che kochen auch ein Stück Speck oder Schwarte mit.

Mach‘ ein­fach, was Dir schmeckt!

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 klei­nes Stück Sel­le­rie­knolle
  • 2 mit­tel­große Möh­ren
  • 1 Broc­coli
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 mit­tel­große Zuc­chini
  • 8 bis 10 Cock­tail­to­ma­ten
  • 1 TL getrock­ne­ter Thy­mian
  • 1 l Gemü­se­brühe
  • 4 bis 6 Blät­ter Lasa­gne
  • ½ Glas Basi­li­kum­pesto
  • etwas Oli­venöl
  • etwas gerie­be­ner Par­me­san zum Gar­nie­ren

Zeit

  • 45 Minu­ten

Zubereitung

45 Minuten vor dem Servieren

Bereite das Gemüse vor: Schäle die Sel­le­rie und schneide die brau­nen und tro­cke­nen Stel­len weg. Schäle die Möh­ren, ent­ferne die Kerne aus den Papri­ka­scho­ten und schneide sie in mund­ge­rechte Stü­cke. Zer­teile den Broc­coli in mund­ge­rechte Rös­chen. Wasche die Zuc­chini und schneide sie eben­falls in mund­ge­rechte Stü­cke. Hal­biere die Toma­ten.

Tipp

Wenn Du nicht gerade ita­lie­ni­scher sein willst als die Ita­lie­ner kannst Du fast jedes Gemüse neh­men; achte aber auf die Gar­zei­ten.

30 Minuten vorher

Setze einen gro­ßen Topf mit Salz­was­ser für die Pasta auf und bringe es zum Kochen. Koche darin die Lasa­gne­blät­ter weich. Wie lange das dau­ert, hängt davon ab, ob Du vor­ge­kochte gekauft hast oder nicht. Rühre gele­gent­lich um, dann wirst Du schon mer­ken, wann die Pasta gar ist. Gieße sie ab und halte sie in lau­war­mem Was­ser leicht warm. Vor allem hat das Was­ser den Effekt, dass sie nicht anein­an­der kle­ben.

Tipp

Im Grunde kannst Du fast jede Sorte Pasta neh­men (außer viel­leicht Spa­ghetti u.ä.). Die Lasa­gne nehme ich nur für den Über­ra­schungs­ef­fekt mit dem darin ver­steck­ten Pesto.

Wäh­rend­des­sen rös­test Du in einem zwei­ten Topf die Sel­le­rie- und die Möh­ren­stü­cke in etwas Oli­venöl leicht an. Würze mit dem Thy­mian, gieße die Gemü­se­brühe dazu und bringe sie zum Kochen. Nach etwa fünf Minu­ten gibst Du die Broc­coli-Rös­chen dazu, und dann jeweils im Abstand von drei bis vier Minu­ten die Paprika und die Zuc­chini-Stü­cke. Die Suppe soll dabei immer leicht köcheln.

10 Minuten vorher

Nimm die Lasa­gne­blät­ter aus dem Was­ser, lass‘ sie abtrop­fen und lege sie auf ein Schneid­brett. Schneide sie längs in drei breite Strei­fen. Gib einen Klecks Pesto auf jeden Strei­fen (unge­fähr bei einem Drit­tel der Länge), falte die lange zwei Drit­tel ein­mal dar­über, gib wie­der eine Klecks Pesto dar­auf und klappe das letzte Drit­tel wie­der zurück. Du hast jetzt pro Strei­fen drei Lagen Pasta mit jeweils etwas Pesto dazwi­schen.

5 Minuten vorher

Gib die Toma­ten zur Suppe und lass‘ sie in zwei bis drei Minu­ten warm wer­den. Schme­cke mit Salz und Pfef­fer ab.

Kurz vor dem Servieren

Schöpfe die Suppe in vor­ge­wärmte tiefe Tel­ler, gib je drei Pasta-Pesto-Päck­chen dar­auf und ser­viere mit etwas Par­me­san bestreut.

Dazu passt

Die Suppe ist eine gehalt­volle Mahl­zeit und braucht keine Ergän­zung. Als Getränk passt ein ordent­li­cher ita­lie­ni­scher Rot­wein.

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