Salsiccia

Salsiccia: Bratwurst auf italienisch

Die italienische Version der Bratwurst heißt Salsiccia. In jeder Region werden unterschiedliche Fleischsorten und Gewürze verwendet. Die wahrscheinlich bekannteste Mischung ist aus Schweinefleisch und mit Fenchelsamen gewürzt. Der hiesige italienische Metzger wurstet selbst und verkauft jede Woche eine unterschiedliche Sorte – so lange der Vorrat reicht. Heute gab’s scharf gewürztes Wildschwein. Dazu passt ein . … Weiterlesen

Salsiccia mit Kartoffelpüree

Kartoffelpüree mit Parmesan

Kartoffelpüree mit Bratwurst ist so ungefähr das spießigste, was man sich vorstellen kann. Mische etwas geriebenen Parmesan unter die Kartoffeln (ungefähr 1 EL pro Portion) und brate eine italienische dazu: so wird’s was Besonderes. Dazu ein Glas kräftigen italienischen Rotwein.

Sülze vom Coc au Vin

Sülze vom Coq au Vin

Letzthin gab es Coq au Vin. Und da ich hungrige Gäste hatte, blieb weniger vom Fleisch über als gedacht. Aber Brühe und Gemüse war noch da.

Kreative Resteverwertung war angesagt. Und da die Brühe im Kühlschrank sowieso schon schön glibberig geworden war, lag die Idee nahe: Warum nicht Sülze daraus machen?

Ja ja, dafür werden normalerweise Schweinefüße oder -köpfe ausgekocht. Dummerweise hatte ich aber gerade keine, aber noch ein paar Blatt Gelatine. Nicht die reine Lehre, aber es sollte ja auch ein Experiment werden.

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Pimenton

Pimenton

Pimentón – genauer gesagt: Pimentón de la Vera – ist eine spanische Spezialität: Paprikapulver mit einem starken Räuchergeschmack. Es wird in der Region Extremadura hergestellt. Dafür werden reife Paprikaschoten getrocknet, über Eichenholz geräuchert und ohne Kerne (die bitter wären) und Stiele zu einem feinen Pulver zermahlen. Es gibt eine milde (dulce) und eine scharfe Sorte (picante … Weiterlesen

Coq au Vin

Coq au Vin

Ich mag keine Filme mit Til Schweiger. Ich mag Coq au Vin. Den französischen Klassiker, der im Titel des Films zu »Kokowääh« wird, was angeblich Kindersprache sein soll. Na ja. Wahrscheinlich sagen das die selben Leute, die »Wenngg« und »Penngg« lustig finden.

Dennoch, auch von schlechten Filmen – soweit man das anhand des Trailers beurteilen kann – sollte man sich nicht davon abhalten lassen, die köstliche Kombination von Wein und Huhn mal wieder zu kochen. Also nichts wie los, beim Metzger des Vertrauens einen ordentlichen Landgockel gekauft, den Weinvorrat aufgefüllt und los geht’s.

Und vielleicht bringt ja die Erwähnung von Til Schweiger, Kokowääh und Coq au Vin eine gute Platzierung in den Suchmaschinen. Deshalb gleich noch mal: Coq au Vin ist das Rezept, mit dem Til Schweiger in dem Film Kokowääh angeblich alle Frauen rumkriegt.

Jetzt reicht’s aber mit dem Geschwafel. Ran an den Herd.

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Sauce Rouille

Sauce Rouille

Rouille ist eine unverzichtbare Zutat zur Bouillabaisse, der berühmten französischen Fischsuppe, aber auch zu anderen südfranzösischen Fischgerichten. Sie besteht im Wesentlichen aus im Mörser zerstampftem Knoblauch, Chili und gekochten Kartoffeln. Dazu kommen manchmal Weißbrotkrümel und immer Safran und Olivenöl. Die Chilis und der Safran geben der Sauce eine gelbrote Farbe. Manchmal versucht der Händler auch, … Weiterlesen

Kaninchen a la Bouillabaisse

Kaninchen a la Bouillabaisse

Bouillabaisse, das ist doch diese französische Fischsuppe – im Magazin der Süddeutschen Zeitung las ich kürzlich eine Variation des Rezepts mit Kaninchen, die ich unbedingt ausprobieren wollte.

Abgesehen von den bei Spitzenköchen üblichen Affigkeiten (Warum zum Teufel soll man genau 280g Zwiebeln nehmen, wenn das genaue Gewicht des Kaninchens anscheinend nicht so wichtig ist?) und Ungenauigkeiten (Wie viele Kartoffeln brauche ich denn nun eigentlich, um  genau 350g geschälte zu bekommen?) war das Rezept nett beschrieben und ich habe es einfach mal nachgekocht und ein klein wenig angepasst.

Das Resultat ist spektakulär und Du wirst Ah’s und Oh’s für Deine kreative Interpretation eines Klassikers ernten.

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Artischocken

Artischocken

Angeblich hat ein Arzt aus dem Land der unbegrenzten Klagemöglichkeiten ein Restaurant verklagt, weil die stacheligen Blätter einer Artischocke ihm beinahe den Darm aufgeschlitzt hätten. Der Kellner hätte ihn aufklären müssen, dann hätte er das ihm völlig unbekannte Distelgewächs nicht im Ganzen verzehrt.

Wundern kann man sich in diesem Zusammenhang über vieles, insbesondere aber darüber, dass ausgerechnet ein Arzt eine Pflanze nicht kennt, deren Heilkraft bereits die alten Ägypter priesen. Sie wirkt verdauungsfördernd und cholesterinsenkend und ihr Nährwert (jede Menge Kalzium, Kalium und Magnesium) ist unschlagbar.

Zu hart, zu wenig dran, zu aufwändig zuzubereiten sind die gängigen Vorurteile, die die Artischocke immer wieder treffen. Das mit der aufwändigen Zubereitung stimmt und stimmt nicht. In vielen Rezepten wird nur der fleischige Boden verwendet, und bis man den erreicht, hat man in der Tat viel zu tun.

Die andere, nicht minder delikate und dabei viel sinnlichere Möglichkeit, sich der Artischocke kulinarisch zu nähern, ist dagegen für den Koch überhaupt nicht aufwändig.

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