Panna Cotta

Panna Cotta ist der Klas­si­ker unter den ita­lie­ni­schen Des­serts. Sie ist so ein­fach zuzu­be­rei­ten, dass sich der Gang zum Super­markt-Kühl­re­gal defi­ni­tiv nicht lohnt. Mal ganz abge­se­hen davon, dass die Lebens­mit­tel­in­dus­trie die sah­nig-cre­mige Kon­sis­tenz einer guten Panna Cotta nicht rich­tig hin­kriegt. Nein, auch nicht die Edel­mar­ken mit den Namen von Fern­seh­kö­chen, wenn Du weisst, was ich meine.

Die eigent­li­che Kunst ist, genau das rich­tige Ver­hält­nis von Gela­tine und Sahne zu tref­fen, damit die Creme so gerade eben fest wird, gestürzt wer­den kann und trotz­dem cre­mig bleibt.

Der Rest ist ein Kin­der­spiel: Sahne, Zucker, Vanille. Und viele Mil­lio­nen Kalo­rien.

Zutaten für 4 Portionen

  • 3 Blät­ter Gela­tine
  • 1 Vanil­le­schote
  • 50 g Zucker
  • 500 g Sahne

Zeit

  • 20 Minu­ten
  • plus 3 bis 4 Stun­den im Kühl­schrank

Zubereitung

Panna Cotta ist total ein­fach zuzu­be­rei­ten. Die eigent­li­che Kunst besteht darin, genau die rich­tige Menge Gela­tine zu ver­wen­den. Wenn Du zu wenig nimmst, wird die Creme nicht rich­tig fest. Wenn Du zu viel nimmst, bekommt sie den Cha­rak­ter von Sahne-Gum­mi­bär­chen.

Panna Cotta missglückt (zu wenig Gelatine)
Das pas­siert, wenn man zu wenig Gela­tine nimmt …

3 Blät­ter Gela­tine auf 500 g Sahne sind nach mei­ner Erfah­rung per­fekt – sie rei­chen gerade so eben aus, damit die Creme gestürzt wer­den kann, aber cre­mig bleibt. Falls Du ganz sicher gehen möch­test, nimm‘ 3½ Blät­ter. Oder nur 400 g Sahne für 3 Blät­ter, was dann aber auch nur für 4 Por­tio­nen reicht.

Wenn Du sie nicht stür­zen möch­test, son­dern im Glas ser­vierst, rei­chen sogar 2½ Blät­ter für 500 g Sahne.

4 Stunden vorher

Wei­che die Gela­tine in kal­tem Was­ser ein.

Schlitze die Vanil­le­schote auf und kratze das Mark her­aus. Ver­mi­sche es mit dem Zucker – so ver­teilt es sich spä­ter bes­ser in der Sahne.

Bringe die Sahne mit dem Vanil­le­zu­cker und der aus­ge­kratz­ten Schote zum Kochen und lass‘ sie bei gerin­ger Hitze unge­fähr 10 Minu­ten vor sich hin köcheln. Dadurch ver­duns­tet ein Teil des Was­sers und die Sahne wird ein wenig dicker.

Nimm die Sahne vom Herd und lass‘ sie 5 bis 10 Minu­ten abküh­len. Fische die Vanil­le­schote her­aus.

Drü­cke die Gela­tine gut aus und löse sie schnell in der noch hei­ßen Sahne auf. Am bes­ten nimmst Du dafür einen Schnee­be­sen, damit sich keine Gela­tine-Klümp­chen bil­den.

Ver­teile die Mischung auf 4 oder 6 Tas­sen oder andere Förm­chen, aus denen Du sie spä­ter gut stür­zen kannst. Decke die Förm­chen mit Alu- oder Frisch­hal­te­fo­lie ab und stelle die Panna Cotta in den Kühl­schrank. Dort bleibt sie unge­fähr 4 Stun­den, bis sie fest gewor­den ist.

Tipp

Beim Abküh­len sin­ken die Vanil­le­sa­men nach unten und bil­den nach dem Stür­zen die cha­rak­te­ris­ti­schen schwar­zen Pünkt­chen. Mich stö­ren sie nicht, aber wenn Du sie ver­mei­den möch­test, lässt Du die Creme in der Schüs­sel abküh­len, bis sie schon leicht geliert ist. Rühre sie dann noch ein­mal mit dem Schnee­be­sen auf und fülle sie erst jetzt in Förm­chen.

Kurz vor dem Servieren

Nimm die Förm­chen aus dem Kühl­schrank und tau­che sie ein paar Sekun­den in hei­ßes Was­ser. Dadurch löst sich die Gela­tine am Rand und Du kannst die Masse auf Tel­ler stür­zen.

Gar­niere mit fri­schem Obst oder Kom­pott oder ser­viere sie pur.

Schreibe einen Kommentar