Polenta: cremig oder fest

Polenta ist Mais­grieß und wird prin­zi­pi­ell wie Grieß­brei zube­rei­tet. Der ein­zige Unter­schied ist, dass die Polenta etwas län­ger kochen muss.

Frü­her war Polenta kochen ein müh­se­li­ges Geschäft: man stand – wört­lich – eine Stunde am Herd und musste stän­dig rüh­ren, damit nichts anbrennt. Zum Glück hat sich das heut­zu­tage geän­dert: was Du heute als Polenta im Super­markt oder Bio­la­den kaufst, ist meist schon vor­ge­gart und wird in 20 bis 30 Minu­ten fer­tig.

Rüh­ren musst Du aber immer noch.

Zutaten für 4 Portionen

  • 100 g Polenta für die cre­mige Vari­ante
  • oder 200 g Polenta, wenn Du’s gerne schnitt­fest hät­test
  • 1 l Milch
  • 2 TL Salz
  • 2 EL But­ter

Zeit

  • 25 bis 30 Minu­ten

Zubereitung

25 Minuten vor dem Servieren

Bringe die Milch in einem hohen Topf zum Kochen.

Polenta einstreuen

Redu­ziere die Hitze, streue das Salz und die Polenta ein. Dabei musst Du stän­dig rüh­ren, damit keine Klümp­chen ent­ste­hen. Die Masse wird rela­tiv schnell dicker.

Sobald die Mischung wie­der kocht, redu­zierst Du die Hitze wei­ter, bis die Masse nur noch ganz leicht vor sich hin blub­bert. Jetzt musst Du nur noch alle paar Minu­ten umrüh­ren, ansons­ten kannst Du den Brei sich selbst über­las­sen.

Vorsicht

Die Polen­ta­masse spritzt und schleu­dert schon mal sau­heiße Breitrop­fen aus dem Topf.

Nach 20 Minu­ten pro­bierst Du mal, ob die Polenta schon gar ist.

Ich mag sie, wenn sie noch ein wenig Biss hat, aber wenn Du’s gerne wei­cher hät­test, lässt Du sie ein­fach noch 5 Minu­ten wei­ter kochen.

Kurz vor dem Servieren

Rühre unge­fähr 2 EL But­ter ein. Das macht die Polenta noch mal cre­mi­ger und gibt einen schö­nen Glanz.

Dazu passt

Cre­mige Polenta ist eine wun­der­bare Bei­lage zu allen kräf­ti­gen Fleisch­ge­rich­ten mit Sauce. Pilze sind auch was Fei­nes. Die feste Vari­ante mag ich nicht so; ich ver­ar­beite sie immer zu Polenta-Schnit­ten oder Polenta-Plätz­chen. Die wie­derum pas­sen zu fast allem.

Polenta

Variationen

Ein biss­chen gerie­be­ner Par­me­san oder ein paar Thy­mi­an­blätt­chen, kurz vor dem Ser­vie­ren ein­ge­rührt, geben noch mal einen Extra-Kick.

Eine etwas leich­tere, aber dafür wür­zi­gere Zube­rei­tung erreichst Du, wenn Du die Hälfte der Milch durch Gemü­se­brühe ersetzt.

Du kannst Polenta auch als Süß­speise zube­rei­ten. Dafür nimmst Du etwas weni­ger Salz. Für die Süße sor­gen Zucker oder Honig; ein wenig abge­rie­bene Zitro­nen­schale sorgt für Aroma. Dazu gibt es Kirsch- oder Pflau­men­kom­pott.

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