Postelein-Salat mit Radieschen und gebackenen Kichererbsen

Postelein mag es kalt und ist deshalb eigentlich ein Win­ter­salat. In diesem Jahr kön­nen die Tem­per­a­turen sich nicht entschließen, auf früh­ling­shafte Grade zu steigen, so dass es das köstliche Kraut immer noch in Bio-Qual­ität gibt.

Ich habe mit Radi­eschen, Kichererb­sen und einem Joghurt-Tahi­ni-Dress­ing einen gehaltvollen Salat daraus gemacht.

Postelein und Por­tu­lak sind übri­gens nicht das­selbe! Postelein heißt auch “Gewöhn­lich­es Teller­kraut” und sollte nicht mit Por­tu­lak ver­wech­selt wer­den, auch wenn Postelein in manchen Regio­nen “Win­ter­por­tu­lak” genan­nt wird. Hier in Stuttgart habe ich Postelein bish­er nur unter seinem “richti­gen” Namen bekom­men.

Ver­wech­slungs­ge­fahr beste­ht eigentlich nicht: Postelein hat große rundliche, teller­ar­tige Blät­ter, die spitz aus­laufen. Por­tu­lak dage­gen ist eine Sukku­lente und hat längliche, eher dick­fleis­chige Blät­ter mit stumpfen Enden. Im Bio­laden und im Super­markt habe ich Por­tu­lak noch nie gese­hen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Dosen Kichererb­sen (je 400 ml)
  • 5 EL Olivenöl
  • 120 g Postelein
  • 1 Bund Radi­eschen
  • 200 g griechis­ch­er Joghurt
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 3 EL Tahi­ni
  • 1 TL Cumin (Kreuzküm­mel)
  • 1 Kar­ton Gartenkresse
  • Salz, Pfef­fer

Zeit

  • 45 Minuten

Zusammenfassung

  • Back­ofen vorheizen, Kichererb­sen back­en
  • Postelein und Radi­eschen vor­bere­it­en
  • Joghurt-Tahi­ni-Dress­ing vor­bere­it­en
  • Geback­ene Kichererb­sen würzen, abkühlen lassen
  • Anricht­en
  • Dress­ing sep­a­rat dazu reichen

Zubereitung

45 Minuten vor dem Servieren

Heize den Back­ofen auf 180 Grad vor.

Gieße die Kichererb­sen in ein Sieb und spüle sie mit kaltem Wass­er ab. Lasse sie gut abtropfen und tupfe sie mit einem sauberen Küchen­tuch trock­en. Ver­mis­che sie mit 4 EL Olivenöl, verteile sie auf einem mit Back­pa­pi­er aus­gelegten Back­blech und lasse sie in 20 bis 25 Minuten im vorge­heizten Back­ofen knus­prig wer­den.

35 Minuten voher

Putze während­dessen die Postelein-Blättchen und schleud­ere sie vor­sichtig trock­en. Wasche die Radi­eschen und hoble sie in dünne Scheiben.

Tipp

  • Wenn Du super­frische Radi­eschen bekom­men hast, kannst Du auch die Blät­ter für den Salat ver­wen­den.

15 Minuten vorher

Würze die fer­ti­gen Kichererb­sen mit Salz, Pfef­fer und Kreuzküm­mel. Lasse sie abkühlen.

Ver­mis­che den Joghurt mit dem Tahi­ni und 1 EL Olivenöl. Schmecke mit einem Spritzer Zitro­nen­saft und Salz ab.

Kurz vor dem Servieren

Schnei­de die Kresse in kleinen Büscheln ab und richte sie mit allen anderen Zutat­en außer dem Joghurt-Tahi­ni-Dress­ing auf ein­er Servier­plat­te oder auf Tellern an. Beträu­fle alles mit etwas Zitro­nen­saft.

Serviere das Joghurt-Tahi­ni-Dress­ing sep­a­rat dazu.

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