Rote-Linsen-Suppe mit Vanille und Kreuzkümmel

Rote Lin­sen haben einen mil­den nus­si­gen Geschmack, der mit vie­len ande­ren Aro­men vor­treff­lich har­mo­niert. Außer­dem wer­den sie ohne Ein­wei­chen schnell gar und sind damit wun­der­bar für ein see­len­wär­men­des Abend­essen nach einem har­ten Büro­tag geeig­net. Oder nach der Uni, wenn Du mit Kochen dran bist und die WG schon hung­rig an der Küchen­tür herumlungert.

Du musst nur auf­pas­sen, dass Du die Aro­men gut aus­ba­lan­cierst und nicht über­treibst – beson­ders die Vanil­le kann ein ziem­lich pene­tran­tes Par­füm abge­ben. Sei des­halb anfangs lie­ber etwas zurück­hal­tend mit den Gewürzen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 klei­ne Zwie­beln oder Schalotten
  • 2 EL Sesamöl
  • 250 g gan­ze rote Linsen
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Koriandersamen
  • eine hal­be Vanil­le­scho­te oder 1 Mes­ser­spit­ze gemah­le­ne Vanille
  • 1 l Gemü­se­brü­he (oder etwas mehr)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 120 ml Orangensaft
  • etwas abge­rie­be­ne Oran­gen­scha­le (nach Belieben)
  • 200 ml Crè­me Fraiche
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfef­fer

Zeit

  • 20 Minu­ten

Tipp

Im Super­markt gibt es gan­ze oder gespal­te­ne rote Lin­sen. Bei­de Sor­ten sind sehr schnell gar, aber die gespal­te­nen zer­fal­len qua­si sofort zu Brei, wäh­rend die gan­zen ein biss­chen län­ger die Form hal­ten. Geschmack­lich macht das kei­nen Unter­schied – wäh­le die Sor­te, die Dir bes­ser gefällt.
Auf der Tüte steht nicht immer, ob sie gan­ze oder gespal­te­ne Lin­sen ent­hält. Du musst also genau hin­schau­en: gan­ze rote Lin­sen erkennst Du an der rund­li­chen Form wie auf dem Foto. Die gespal­te­nen haben eine gera­de und eine run­de Sei­te und wir­ken etwas flacher.

Zubereitung

Pel­le die Zwie­beln und wür­fe­le sie fein. Düns­te sie in einem gro­ßen Topf mit Sesam­öl an.

Tipp

Die Lin­sen quel­len beim Kochen auf das drei- bis vier­fa­che ihres ursprüng­li­chen Volu­mens auf!

Gib die Lin­sen, Kreuz­küm­mel, Kori­an­der, Vanil­le und die Gemü­se­brü­he dazu und brin­ge alles zum Kochen. Redu­zie­re die Hit­ze und lass‘ die Lin­sen in unge­fähr 15 Minu­ten weich kochen. Rüh­re gele­gent­lich um, damit die Lin­sen nicht am Topf­bo­den ansetzen.

Achtung

Nicht zu häu­fig und nicht zu hef­tig rüh­ren, damit die Lin­sen nicht zu Brei werden.

Wäh­rend die Sup­pe kocht, schnei­dest Du den Schnitt­lauch in Röll­chen. Das geht am bes­ten mit einer Schere.

Wenn die Lin­sen weich sind, ent­fernst Du die Vanil­le­scho­te. Rüh­re das Toma­ten­mark, den Oran­gen­saft, die Oran­gen­scha­le und die meis­te Crè­me Frai­che ein. Schme­cke mit wenig Salz und etwas Pfef­fer ab.

Fül­le die Sup­pe in Scha­len, gar­nie­re mit einem Klecks Crè­me Frai­che und dem Schnitt­lauch und serviere.

Variationen

Wenn Du’s scharf magst, wür­ze zusätz­lich mit etwas Chili­pul­ver. Nicht zu viel Schär­fe, damit die ande­ren Aro­men noch durch­kom­men! Oder ver­su­che mal, die Crè­me Frai­che durch Kokos­milch zu ersetzen.

Quelle

Das Rezept steht so ähn­lich in dem Sup­pen­koch­buch von Son­ja Riker mit dem schö­nen Titel »Sup­pen­glück«.

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