Seeteufel im Wirsingmantel und Cidre-Sud

Wirs­ing an sich ist ja schon leck­er. Und See­teufel ist sowieso ein­er der besten Fis­che. In dieser ungewöhn­lichen Kom­bi­na­tion von Fisch, Kohl und Apfel wach­sen sie über sich hin­aus. Was kaum vere­in­bar scheint, bildet ein har­monis­ches Ganzes, abgerun­det durch eine weit­ere unwahrschein­liche Zutat: Dill.

Du brauchst ein biss­chen Zeit und Geschick für diese Vari­ante der Kohlroulade, aber eigentlich kann nichts schiefge­hen. Trau’ Dich ein­fach!

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 mit­tel­großer Wirs­ing
  • 1 klein­er aro­ma­tis­ch­er Apfel, z.B. Rubi­nette oder Cox Orange
  • 500 g See­teufelfilet
  • 2 Schalot­ten
  • 600 g Kartof­feln
  • 1 EL But­ter
  • 150 ml Schlagsahne
  • 150 ml her­ber Cidre
  • 150 ml Fis­ch­fond
  • 6 Stiele Dill

Zeit

  • 45 Minuten für die Vor­bere­itung
  • plus weit­ere 20 bis 30 Minuten Garzeit

Zubereitung

Eine gute Stunde vor dem Servieren

Bringe einen großen Topf mit Salzwass­er zum Kochen.

Ent­ferne die äußeren Blät­ter vom Kohl. Löse vor­sichtig 10 Blät­ter vom Kohlkopf (Du brauchst zwar nur 8, aber zwei zur Sicher­heit schadet nicht). Koche die Blät­ter ca. 5 Minuten, bis sie ein bißchen weich gewor­den sind und gieße sie dann ab. Schnei­de die dick­en Blat­trip­pen glatt, son­st klappt’s nicht mit dem Wick­eln. Der Rest des Wirs­ing hält sich noch ein paar Tage im Kühlschrank. Du kannst ihn z.B. zu Rahmwirs­ing ver­ar­beit­en.

Tipp

Wenn Du mehr Por­tio­nen machen möcht­est, brauchst Du zwei Kohlköpfe. Die inneren Blät­ter sind zu klein.

Schnei­de das See­teufelfilet in 4 gle­ich große Stücke. Salze und pfef­fere sie leicht.

Schnei­de den Apfel in kleine Wür­fel. Die Schale kann dran­bleiben; das Kernge­häuse muss natür­lich weg.

Wirsing

Lege ein Kohlblatt vor Dich, darauf ein Fis­chstück und ein Vier­tel der Apfel­stückchen. Packe daraus ein Päckchen – im Prinzip genau so wie ich es bei den Wirs­in­grouladen mit Hack­fleisch beschrieben habe. Das Päckchen packst Du dann noch mal in ein zweites Kohlblatt ein. Ver­schnüre es mit Küchen­garn, damit es später beim Kochen nicht aufge­ht. Aus den übri­gen Fis­chstück­en und Kohlblät­tern machst du drei weit­ere Päckchen.

Pelle die Schalot­ten und wür­fele sie fein. Erhitze die But­ter in einem großen Topf bei mit­tlerer Hitze und dün­ste die Schalot­ten darin ca. 5 Minuten, bis sie glasig sind.

Schäle in der Zwis­chen­zeit die Kartof­feln und schnei­de sie in unge­fähr 2 cm große Wür­fel. Gib sie zu den Zwiebeln und lass’ sie ein paar Minuten anschwitzen. Gib’ dann den Fis­ch­fond, die Sahne und den Cidre dazu, salze vor­sichtig, bringe alles zum Kochen und schalte die Herd­plat­te auf niedrige Hitze.

25 Minuten vorher

Sobald nach etwa 5 Minuten die Kartof­fel­brühe nur noch leicht köchelt, legst Du die Fis­ch­päckchen darauf und läßt sie bei geringer Hitze mit geschlossen­em Deck­el 20 Minuten garen.

In dieser Zeit hackst Du die Blät­ter und feinen Stän­gelchen des Dill. Wenn Du willst, leg’ ein paar Stän­gelchen für die Deko bei­seite.

5 Minuten vorher

Hebe die Fis­ch­päckchen vor­sichtig aus dem Topf und ent­ferne das Küchen­garn. Schmecke die Kartof­feln mit der Cidre-Sahne-Brühe ab und verteile sie auf vier vorgewärmte tiefe Teller. Lege je ein Fis­ch­päckchen darauf. Streu’ den gehack­ten Dill darüber, deko­riere nach Lust und Laune und serviere heiß.

Dazu passt

Cidre, was son­st.

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