Selbstgemachte Ravioli mit Walnuss-Ricotta-Füllung

Wer häufiger bei dreiminutenei vorbeischaut, wird schon gemerkt haben, dass ich immer noch begeistert von meinem neuen Spielzeug bin – einer Nudelmaschine. Ich habe mir die Luxusversion
gegönnt mit allen Aufsätzen, die es so gibt. Besonders spannend fand ich, ob der Trichter für die Ravioli funktionieren würde.

Der erste Versuch war – um es mal so zu formulieren – erkenntnisreich: das Maschinchen funktioniert, aber so richtig gut wird es erst, wenn man es schafft, sehr gleichmäßige Teigbahnen zu produzieren.

Geschmeckt hat’s trotzdem. Und wer keine Nudelmaschine hat, kann den Teig auch mit dem sprichwörtlichen Nudelholz von Hand dünn auswalzen und ausstechen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Hartweizengrieß
  • 4 Eier
  • 100 g Walnüsse (das sind 15 bis 20 Nüsse zu knacken)
  • 1 TL Rosmarin-Nadeln
  • 50 g Parmesan
  • 200 g Ricotta
  • 1 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 125 g Butter

Zeit

  • Du solltest ungefähr 2 Stunden vor dem Essen anfangen. Darin ist eingerechnet, dass der Pastateig eine Stunde im Kühlschrank ruhen muss.

Zubehör

  • eine Nudelmaschine mit Ravioli-Aufsatz oder
  • eine Ravioli-Form oder
  • ein runder Ausstecher von ungefähr 6 cm Durchmesser
  • ein Blitzhacker für die Füllung

Zubereitung

2 Stunden vor dem Servieren

Verknete die Eier und den Grieß zu einem festen Nudelteig. Forme ihn zu einem Kloß, packe ihn in Frischhaltefolie ein und stelle ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.

1 Stunde vorher

Knacke die Nüsse und hacke sie im Blitzhacker sehr fein.

Hacke die Rosmarin-Nadeln sehr fein.

Reibe den Parmesan sehr fein (was denn sonst …).

Vermische Nüsse, Rosmarin und Parmesan mit dem Ricotta und Eigelb.

Schmecke mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss ab. Es soll ziemlich kräftig schmecken, denn die Füllung wird ja später mit dem Nudelteig zusammen gegessen. Die Füllung ist sehr fest, fast wie ein Mürbeteig.

Selbstgemachte Ravioli

45 Minuten vorher

Walze den Pastateig aus (mit der Nudelmaschine bis Stufe 5 oder 6, von Hand so dünn wie Du kannst). Er kann ein bisschen antrocknen, aber nicht zu sehr.

Wenn Du eine Nudelmaschine hast, verwendest Du jetzt den Ravioli-Aufsatz gemäß Anleitung. Dabei solltest Du darauf achten, dass die Teigbahnen sehr gerade und so breit sind wie die Walzen der Maschine. Was herauskommt, wenn das nicht der Fall ist, kannst Du auf dem oberen Bild sehen. Trenne sie an den gezackten Rändern.

Tipp

Die so produzierten Ravioli halten sich ein paar Tage im Kühlschrank. Du kannst sie also auch am Vortag zubereiten und hast weniger Streß, wenn Deine Gäste kommen. Oder Du machst eine größere Menge und frierst sie ein.

Wenn Du keine Nudelmaschine hast, stichst Du Kreise aus dem Teig aus und setzt ein kleines Häufchen Füllung in eine Hälfte. Klappe die andere Hälfte darüber und drücke die Ränder fest. Du kannst die Ränder auch mit etwas verquirltem Ei einstreichen, dann kleben sie besser aufeinander.

15 Minuten vorher

Setze einen großen Topf mit Salzwasser auf. Gib die Ravioli hinein, sobald es kocht und reduziere die Hitze. Die Ravioli müssen nur ein paar Minuten ziehen.

In dieser Zeit kannst Du ein Stück Butter in einer Pfanne aufschäumen. Gieße die Ravioli ab und schwenke sie kurz in der Butter.

Serviere auf vorgewärmten Tellern.

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