Tarte Rustique mit Brokkoli und Champignons

Mei­ne Tar­te Rus­tique ist eine offe­ne Teig­ta­sche, die ich mit der wun­der­ba­ren Kom­bi­na­ti­on von Brok­ko­li, Cham­pi­gnons und Gruyè­re gefüllt habe. Du kannst sie aber auch mit fast jedem ande­ren Gemü­se fül­len und sie eig­net sich sogar zur Resteverwertung.

Zutaten für 4 Portionen

Mürbeteig

  • 300 g Mehl
  • 150 g But­ter (kalt)
  • 50 ml Was­ser (kalt)

Gemüsefüllung

  • 1 Knob­lauch­ze­he
  • 1 klei­ne Zwiebel
  • 1 EL Thy­mi­an (frisch, oder 1 TL getrockneter)
  • 200 g Champignons
  • 750 g Brokkoli
  • 30 g Butter
  • 125 g Gruyè­re oder ande­rer kräf­ti­ger Käse
  • 1 Ei
  • Oli­ven­öl, Salz, Pfeffer

Zeit

  • 2 Stun­den
  • davon sind 45 Minu­ten Arbeitszeit

Zusammenfassung

  • Teig vor­be­rei­ten, kaltstellen
  • Gemü­se put­zen und kna­ckig garen
  • Teig aus­rol­len
  • Gemü­se­fül­lung und Käse dar­auf verteilen
  • Backen

Zubereitung

2 Stunden vor dem Servieren

Ver­krü­me­le die kal­te But­ter mit dem Mehl und ver­kne­te bei­des dann mit dem kal­ten Was­ser zu einem halb­wegs gut zusam­men hal­ten­den Teig.

For­me dar­aus zwei gleich gro­ße Kugeln. Drü­cke die Kugeln flach, packe sie in Frisch­hal­te­fo­lie ein und stel­le sie für unge­fähr eine Stun­de in den Kühlschrank.

Tipp

  • Damit der Teig spä­ter die gewünsch­te krü­me­lig-knusp­ri­ge Kon­sis­tenz bekommt, ist es extrem wich­tig, dass das Was­ser erst zum Schluss ein­ge­ar­bei­tet wird und dass Du nicht zu lan­ge knetest.
  • Das Flach­drü­cken ist nicht zwin­gend erfor­der­lich, aber der Teig kühlt bes­ser durch und lässt sich spä­ter bes­ser ver­ar­bei­ten als wenn Du die Teig­ku­gel in den Kühl­schrank stellst.

Wäh­rend der Teig ruht, berei­test Du die Gemü­se­fül­lung vor.

Hacke den Knob­lauch fein. Schnei­de die Zwie­bel in fei­ne Wür­fel. Zup­fe die Thy­mi­an­blätt­chen ab. Put­ze die Pil­ze und hal­bie­re oder vier­te­le sie. Put­ze den Brok­ko­li, tei­le ihn in klei­ne Rös­chen. Schä­le den Strunk und wür­fe­le ihn grob.

Erhit­ze das Oli­ven­öl und bra­te die Pil­ze dar­in bei star­ker Hit­ze an. Redu­zie­re die Hit­ze etwas, sobald sie begin­nen, Flüs­sig­keit abzu­ge­ben. Gib dann die Zwie­bel, den Knob­lauch und den Thy­mi­an dazu und las­se alles wei­ter bra­ten, bis die Flüs­sig­keit ver­dampft ist.

Nimm alles aus der Pfan­ne und las­se die But­ter auf­schäu­men. Düns­te den Brok­ko­li in der But­ter fast gar – das dau­ert etwa 10 Minuten.

Gib die Pil­ze wie­der dazu, mische alles gut durch und schme­cke mit etwas Salz und Pfef­fer ab. Stel­le die Gemü­semi­schung besei­te. Sie soll­te bei der Wei­ter­ver­ar­bei­tung lau­warm sein.

Tipp

  • Du kannst die Tar­te Rus­tique auch wun­der­bar zur Res­te­ver­wer­tung nut­zen: Fül­le sie ein­fach mit belie­bi­gem Gemü­se oder auch einer Fleisch-Gemü­se-Mischung vom Vor­tag. Wich­tig ist nur, dass die Mischung nicht zu feucht ist.

1 Stunde vorher

Ver­quir­le das Ei. Hei­ze den Back­ofen auf 200 Grad vor.

Rei­be den Käse und mische ihn unter das lau­war­me Gemüse.

Nimm die Teig­plat­ten aus dem Kühl­schrank und wal­ze sie auf einer leicht bemehl­ten Arbeits­flä­che auf je unge­fähr 30 cm Durch­mes­ser aus. Schla­ge die Kan­ten nach innen, als ob Du einen Brief­um­schlag fal­ten wür­dest, und wal­ze den Teig wie­der aus. Wie­der­ho­le dies zwei- oder drei­mal, bis ein ziem­lich gleich­mä­ßi­ges Qua­drat von etwa 30 cm Kan­ten­län­ge ent­stan­den ist.

Ver­tei­le die Gemü­semi­schung auf die bei­den Teig­plat­ten so, dass ein unge­fähr 3 cm brei­ter Rand übrig bleibt. Bestrei­che den Rand mit Ei und schla­ge ihn nach innen. Ach­te dar­auf, dass an den Ecken kei­ne Löcher ent­ste­hen. Bestrei­che nun auch den oben/ außen lie­gen­den Rand mit ver­quirl­tem Ei und lege die Tar­te auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Backblech.

Backe die Tar­tes im vor­ge­heiz­ten Back­ofen in 40 bis 45 Minu­ten gar.

Ser­vie­re heiß oder lau­warm. Mit einer fri­schen Salat­bei­la­ge reicht eine Tar­te für 2 Personen.

Quelle

Die Inspi­ra­ti­on für die­ses Rezept habe ich bei Serious Eats gefun­den. Ame­ri­ka­ner nen­nen die­se Art der Tar­te „Galet­te“, was aber nichts mit dem Buch­wei­zen-Crê­pe zu tun hat, der in der Bre­ta­gne mit die­sem Namen bezeich­net wird.

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