Teriyaki-Lachs mit grünem Spargel

Teri­yaki-Sauce kannst Du fer­tig in der Asia-Abtei­lung jedes halb­wegs gut sor­tie­ren Super­markts kau­fen. Du kannst aber auch die Zuta­ten für Teri­yaki-Sauce in der sel­ben Abtei­lung kau­fen und die süß-wür­zige Sauce in weni­gen Minu­ten selbst her­stel­len. Das spart nicht nur Geld, son­dern ver­schafft auch die Befrie­di­gung, eine der Grund­saucen der japa­ni­schen Küche zu beherr­schen. Und Du hast die Frei­heit, sie nach eige­nem Gusto mit Ing­wer oder Chili oder ande­ren Gewür­zen an das jewei­lige Gericht anzu­pas­sen.

Teri­yaki-Sauce schmeckt zu gebra­te­nem oder gegrill­tem Hähn­chen­fleisch oder zu Fisch. Hier mache ich das Grund­re­zept zu Lachs. Dazu gibt’s grü­nen Spar­gel, der auch ganz wun­der­bar zu den Aro­men der Teri­yaki-Sauce passt.

Zutaten für 4 Portionen

  • 6 EL Mirin
  • 6 EL Sake
  • 6 EL japa­ni­sche (!) Soja­sauce
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Sesam
  • 500 g Spar­gel
  • 4 Lachs­fi­lets (je ca. 100 bis 120 g)
  • etwas Öl zum Bra­ten

Zeit

  • 15 Minu­ten für die Teri­yaki-Sauce
  • 15 Minu­ten für’s Spar­gel schä­len
  • 10 Minu­ten für’s Spar­gel kochen
  • 10 Minu­ten für den Lachs

Zusammenfassung

  • Zuta­ten für die Teri­yaki-Sauce ver­mi­schen, auf­ko­chen
  • Sesam anrös­ten
  • Spar­gel schä­len, dämp­fen
  • Lachs anbra­ten, in Teri­yaki-Sauce fer­tig garen

Tipp

Du kannst einen klei­nen Teri­yaki-Vor­rat kochen. In einem ver­schlos­se­nen Glas hält die Sauce im Kühl­schrank meh­rere Wochen.

Zubereitung

45 Minuten vor dem Servieren: die Teriyaki-Sauce

Ver­mi­sche Mirin, Sake, Soja­sauce und Zucker in einem klei­nen Topf und bringe die Mischung zum Kochen. Redu­ziere die Hitze und lass‘ alles unge­fähr 15 Minu­ten köcheln. Die Sauce hat dann die Kon­sis­tenz von dün­nem Sirup; beim Abküh­len wird sie noch etwas dicker.

Tipp

Wie ich aus eige­ner Erfah­rung weiss, kannst Du den Zucker nicht durch Honig erset­zen. Aus irgend­ei­nem Grund dickt die Sauce dann nicht an.

Fer­tig ist die Teri­yaki-Sauce.

40 Minuten vorher: Sesam rösten

Wäh­rend die Teri­yaki-Sauce kocht, rös­test Du den Sesam in einer klei­nen tro­cke­nen Pfanne ohne Fett an. Es dau­ert nur wenige Minu­ten, bis die Körn­chen sprin­gen und zu duf­ten begin­nen. Lass‘ sie dann sofort auf einem Tel­ler abküh­len.

35 Minuten vorher: Spargel schälen

Schäle das untere Drit­tel des Spar­gels und schneide die Stan­gen schräg in unge­fähr 3 cm lange Stü­cke.

15 Minuten vorher

Bringe in einem Topf etwas Was­ser zum Kochen, setze einen Dämp­fein­satz hin­ein und gib den Spar­gel dazu. Lass‘ ihn in ca. 10 Minu­ten gar wer­den.

Tipp

Wenn Du kei­nen Dämp­fein­satz hast, kannst Du den Spar­gel auch kochen. Er braucht dann aber ein paar Minu­ten weni­ger.

Gleich­zei­tig mit dem Spar­gel­was­ser erhitzt Du etwas neu­tra­les Öl in einer aus­rei­chend gro­ßen beschich­te­ten Pfanne. Brate die Lachs­fi­lets darin 1 bis 2 Minu­ten von jeder Seite an.

Nimm den Fisch aus der Pfanne, gieß das Öl weg und stelle die Pfanne wie­der auf die Herd­platte. Gieß die Teri­yaki-Sauce hin­ein und bringe sie zum Kochen. Redu­ziere die Hitze, lege den Fisch ein und gare ihn in der Sauce fer­tig. Dabei musst Du ihn immer wie­der vor­sich­tig wen­den, damit er eine gleich­mä­ßige Gla­sur bekommt.

Vorsicht

Die Teri­yaki-Sauce wird jetzt noch dicker. Sie darf nicht zu stark kochen, denn dann wird zum einen der Fisch tro­cken, zum ande­ren besteht die Gefahr, dass die Sauce anbrennt.

Kurz vor dem Servieren

Richte den Spar­gel auf einer vor­ge­wärm­ten Platte an, dar­auf den Lachs. Bestreue alles mit dem gerös­te­ten Sesam und ser­viere sofort.

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