Walnuss-Rucola-Pesto

Wer das Glück hat, einen Walnussbaum sein Eigen zu nennen (oder wer über Freunde oder Verwandtschaft verfügt, die glücklich sind, einen Abnehmer für die Überproduktion des vergangenen Jahres gefunden zu haben), wird vermutlich selbst Monate nach Weihnachten noch säckeweise Walnüsse herumstehen haben. Die halten sich zwar ein ganze Weile, aber irgendwann wollen sie auch verbraucht werden.

Wie wär’s mal mit einem Pesto? Normalerweise werden dafür Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch und italienische Hartkäse unterschiedlicher Provenienz mit Öl zu einer Paste verarbeitet. Für unsere Walnüsse brauchen wir ein kräftigeres Kraut, das den Walnüssen etwas entgegen zu setzen hat: wir entscheiden uns für Rucola, dessen pfeffriger Geschmack die leichte Bitterkeit der Walnüsse schön ausbalanciert.

Zutaten für 4 Portionen

  • zwei Handvoll geknackte Walnüsse
  • ein Töpfchen Basilikum
  • eine Handvoll Rucola
  • eine Knoblauchzehe
  • eine Handvoll fein geriebenen Parmesan oder Pecorino
  • ungefähr ¼l bestes Olivenöl
  • ungefähr 1 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • Salz

Zeit

  • 15 Minuten

Zubehör

Tipp

Erwarte bitte keine exakten Mengenangaben. Die Zubereitung von Pesto ist Geschmackssache und hängt extrem davon ab, wie aromatisch die einzelnen Zutaten sind.

Zubereitung

Walnüsse

Zerbrich die Walnüsse und grobe Stücke. Wasche Basilikum und Rucola und lass beides gut trocknen. Pelle die Knoblauchzehe.

Rucola

Gib alle Zutaten außer dem Salz in ein hohes Gefäß und mixe sie gut durch. Es soll eine sämige Paste entstehen, nicht zu dick und nicht zu flüssig. Wenn sie zu dick ist, gib‘ noch etwas Olivenöl hinzu. Zu dünnes Pesto kannst Du mit ein bisschen Käse andicken.

Schmecke erst ganz am Schluss und ganz vorsichtig mit Salz ab, denn der Käse ist selbst schon ziemlich salzig.

Dazu passt

Das Pesto schmeckt klassischerweise zu Pasta, aber auch sehr gut zu Roastbeef oder gegrilltem oder gebratenem Rindflleich. Du kannst es auch nehmen, um eine Salatsauce zu aromatisieren.

Aufbewahrung

In einem sauberen, heiß ausgespülten Gläschen und mit einer dünnen Schicht Olivenöl oben drauf als Luftabschluss hält sich das Pesto ganz gut im Kühlschrank.

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