Warmer Kartoffelsalat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren

Wenn es fri­sche Pfif­fer­lin­ge gibt, merkt man, dass der Som­mer an sei­nem Höhe­punkt ange­kom­men ist. Aber noch ist der Herbst nicht da und des­halb gibt es heu­te ein som­mer­li­ches Pfif­fer­lings-Rezept. Eigent­lich zwei: mit Crou­tons für Vega­ner, mit Speck für Omni­vo­ren. Der eigent­li­che Clou aber sind Hei­del­bee­ren, die dem Gan­zen eine fri­sche Fruch­tig­keit verleihen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 150 g Speck (alter­na­tiv: eine Hand­voll Croutons)
  • 500 g klei­ne Kartoffeln
  • 400 g Pfifferlinge
  • 100 g Heidelbeeren
  • 1 EL Thy­mi­an­blät­ter (frisch)
  • 3 EL Weißweinessig
  • 1 TL Ahorn­si­rup oder Honig
  • 3 bis 4 EL neu­tra­les Pflanzenöl
  • evtl. etwas Salz
  • 1 TL grob gemör­ser­ter Pfeffer

Zeit

  • 60 Minu­ten

Zubehör

  • 2 Pfan­nen

Zusammenfassung

  • Speck aus­bra­ten bzw. Crou­tons vorbereiten
  • Kar­tof­feln kochen
  • Thy­mi­an­blätt­chen abzupfen
  • Vin­ai­gret­te herstellen
  • Pfif­fer­lin­ge braten
  • Zuta­ten ver­mi­schen, mit Speck bzw. Crou­tons garnieren
  • Warm ser­vie­ren

Croutons

Für die Crou­tons ent­fernst Du die Rin­de von vier Schei­ben Toast. Schnei­de jede Schei­be waag­recht in zwei dün­ne Schei­ben und würf­le die­se. Ver­mi­sche etwas Pimen­tón (für den Rauch­ge­schmack) mit etwas Pflan­zen­öl, wen­de die Toast­wür­fel­chen dar­in und bra­te sie in einer beschich­te­ten Pfan­ne, bis sie knusp­rig sind. Alles in allem dau­ert das unge­fähr 20 Minu­ten – braucht aber etwas Auf­merk­sam­keit, damit die Crou­tons nicht anbren­nen. Die Zube­rei­tungs­zeit ver­län­gert sich dadurch um ins­ge­samt ca. 10 Minuten.

Zubereitung

Fan­ge mit dem Speck bzw. den Crou­tons an, denn die kön­nen ruhig kalt wer­den. Alle ande­ren Bestand­tei­le sol­len warm auf den Tel­ler kom­men. Danach kom­men die Kar­tof­feln dran, zum Schluss die Pfif­fer­lin­ge. Die Pfif­fer­lin­ge dür­fen auf kei­nen Fall län­ger ste­hen blei­ben, damit sie kein Was­ser ziehen.

60 Minuten vor dem Servieren

Schnei­de den Speck in unge­fähr 3 mm gro­ße Wür­fel und lass ihn bei gerin­ger bis mitt­le­rer Hit­ze in einer Pfan­ne aus­bra­ten. Das dau­ert unge­fähr 15 bis 20 Minuten.

Wäh­rend der Speck brut­zelt, bürs­test Du die Kar­tof­feln ab und setzt sie zum Kochen auf. Je nach Grö­ße brau­chen sie 15 bis 20 Minuten.

Tipp

Beson­ders lecker sind klei­ne Kar­tof­feln, die Du mit Scha­le essen kannst, zum Bei­spiel Drillinge.

Wenn Speck und Kar­tof­feln erst ein­mal auf dem Herd sind, brauchst Du Dich fast nicht mehr dar­um küm­mern (hin und wie­der ein Auge dar­auf wer­fen, dass nichts anbrennt, scha­det aber nicht). Du hast also Zeit, die Pfif­fer­lin­ge zu putzen.

Kein Wasser

Wasche die Pfif­fer­lin­ge nicht, son­dern bürs­te sie nur mit einem Bors­ten­pin­sel ab. Schnei­de fau­le oder mat­schi­ge Stel­len weg.

Zup­fe die Thy­mi­an­blätt­chen von den Stengeln.

30 Minuten vorher

Wenn der Speck knusp­rig ist, nimmst Du die Wür­fel aus der Pfan­ne und lässt sie auf einem Stück Küchen­pa­pier entfetten.

Gie­ße das aus­ge­bra­te­ne Fett in die zwei­te Pfan­ne – dar­in wer­den nach­her die Pil­ze gebraten.

Lösche den Bra­ten­satz mit dem Weiß­wein­essig ab und gie­ße ihn in eine klei­ne Schüs­sel. Süße mit 1 TL Ahorn­si­rup oder Honig und ver­rüh­re die Mischung mit 3 bis EL neu­tra­lem Pflan­zen­öl zu einer Vinaigrette.

Vegane Variante

Wenn Du Dich für die vega­ne Vari­an­te ent­schie­den hast, brätst Du die Pfif­fer­lin­ge in neu­tra­lem Pflan­zen­öl. Da es natür­lich auch kei­nen Bra­ten­satz gibt, musst Du die Vin­ai­gret­te etwas stär­ker sal­zen und etwas mehr Öl verwenden.

Gie­ße die Kar­tof­feln ab, sobald sie gar sind, las­se sie im offe­nen Topf abdamp­fen und hal­te sie warm, bis Du sie ver­wen­dest. Hal­bie­re sie, damit man sie gut essen kann.

15 Minuten vorher

Erhit­ze das aus­ge­bra­te­ne Fett und gib – falls nötig – noch etwas Öl dazu. Bra­te die Pfif­fer­lin­ge bei star­ker Hit­ze eine bis zwei Minu­ten. Kurz vor Schluss gibst Du den Thy­mi­an dazu und lässt ihn eine hal­be Minu­te mit bra­ten. So ent­fal­tet er sein Aro­ma am besten.

Nicht zu viel auf einmal

Ach­te dar­auf, dass alle Pfif­fer­lin­ge direkt auf dem Pfan­nen­bo­den lie­gen. Wenn Du zu vie­le auf ein­mal brätst, wer­den sie wäss­rig. Bra­te lie­ber in zwei oder mehr Durchgängen.

Kurz vor dem Servieren

Ver­mi­sche die war­men Kar­tof­feln, die Pfif­fer­lin­ge, Hei­del­bee­ren und die Vin­ai­gret­te mit­ein­an­der. Schme­cke mit etwas Salz und frisch gemör­ser­tem Pfef­fer ab. Rich­te den war­men Kar­tof­fel­sa­lat mit Pfif­fer­lin­gen und Hei­del­bee­ren auf Tel­lern an und bestreue ihn nach Geschmack mit Speck­wür­feln oder Crou­tons. Ser­vie­re sofort, so lan­ge der Salat warm ist und Speck bzw. Crou­tons knusp­rig sind. 

1 Gedanke zu „Warmer Kartoffelsalat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren“

  1. Hal­lo Thomas,
    tol­les Rezept. Um Pfif­fer­lin­ge zu put­zen gibt es einen Trick, den du mal pro­bie­ren könn­test. Mit einem Ess­löf­fel Mehl und einer Schüs­sel Was­ser sowas wie kal­ten Kleis­ter anrüh­ren. Dar­in die Pfif­fer­lin­ge zehn Minu­ten baden und danach abbrau­sen. Auf Küchen­krepp oder Küchen­tü­cher legen. Der Kleis­ter zieht den Dreck aus den Pil­zen, die­se neh­men das Was­ser aber nicht so auf, weil es zu dick ist. Ist unglaub­lich, wie­viel Zeug da raus­kommt! Habe ich irgend­wo mal gele­sen und mache das auch so. Nur die Men­gen­an­ga­ben sind eher nach Gefühl. 

    Hier habe ich noch ein Rezept, das du bestimmt magst: Zuc­chi­ni mit Laven­del und Zitrone:
    http://www.nuertinger-stattzeitung.de/index.php?link=tuettlkram_detail&selCat=4&tid=375

    Vie­le Grü­ße aus Nür­tin­gen von Marion

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