Wassermelonen-Granita

Wasser­mel­o­nen gehören zum Som­mer wie Son­nen­brand und Bag­gersee, Sand und Meer. Am Bag­gersee schnei­den wir sie mit dem Taschen­mess­er in Stücke und stören uns nicht am her­ab­tropfend­en Saft, den wir nach einem Sprung in den See gle­ich wieder abspülen. Die Kerne pulen wir mit den Fin­gern raus und ver­anstal­ten Wet­tbe­werbe, wer sie zwis­chen Dau­men und Zeigefin­ger am weitesten wegflitschen kann.

Aber weil das hier ein Kochblog ist, gibt es nicht nur ein­fach Wasser­mel­one, son­dern eine eiskalte Erfrischung als Dessert zu einem som­mer­lichen Menü. Dem Som­mer angemessen mit wenig Aufwand zubere­it­et und die ein­fach­ste Art, Eis ohne Eis­mas­chine herzustellen.

Zutaten für 1,5 Liter

  • 2,5 kg Wasser­mel­one (mit Schale gewogen), ergibt 1,5 kg Frucht­fleisch
  • 2 EL Ahorn­sirup
  • 1 Prise Salz
  • ein paar Blät­ter Minze

Zeit

  • 15 Minuten Vor­bere­itung
  • 3 bis 4 Stun­den Gefrierzeit

Zubehör

  • Mix­er
  • Kühltruhe oder Gefrier­fach

Zusammenfassung

  • Wasser­mel­one in Stücke schnei­den und entk­er­nen
  • Mel­one püri­eren und würzen
  • Gefrieren lassen, dabei unge­fähr stündlich umrühren

Tipp

Bei Wasser­mel­o­nen gibt es einen direk­ten Zusam­men­hang zwis­chen Größe und Geschmack. Es ist deshalb bess­er, ein Stück von ein­er großen Wasser­mel­one zu kaufen, als eine kleine.

Zubereitung

4 Stunden vor dem Servieren

Schnei­de die Wasser­mel­one in Stücke und ent­ferne die Kerne. Ver­wende nur das richtig tiefrote Frucht­fleisch.

Tipp

Das Frucht­fleisch hat sozusagen Soll­bruch­stellen, wo die Kerne sitzen. Wenn Du es in Stücke brichst (statt mit dem Mess­er zu schnei­den), kommst Du ziem­lich leicht an die Kerne.

Wassermelone

Gib das Frucht­fleisch mit dem Ahorn­sirup, eine Prise Salz und ein paar Minze­blättchen in den Mix­er. Ver­ar­beite alles zu ein­er gle­ich­mäßi­gen, ziem­lich flüs­si­gen Masse.

Tipp

Ein kleines biss­chen Salz ver­stärkt den Geschmack auch bei fruchti­gen Desserts.

Fülle die Masse in möglichst flache For­men (ide­al­er­weise unge­fähr 3 cm hoch) und stelle sie für eine Stunde ins Eis­fach.

Tipp

Je flach­er die Form ist, desto schneller friert die Masse durch. Du kannst natür­lich auch höhere For­men nehmen, aber dann dauert’s länger.

3 Stunden vorher

Rühre die ange­frorene Masse gründlich mit ein­er Gabel durch. Die Eiskristalle sollen sich gle­ich­mäßig verteilen.

Rühre jet­zt stündlich ein­mal gründlich durch, bis sich eine Art rot­er Eiss­chnee gebildet hat.

1 Stunde vorher

Stelle die Gläs­er oder Schalen kalt, in denen Du die Grani­ta servieren möcht­est.

Kurz vor dem Servieren

Rühre noch ein­mal gründlich durch und verteile die Grani­ta auf Por­tion­s­gläs­er oder ‑schalen. Gar­niere mit einem oder zwei Minze­blättchen und serviere sofort. Das muss ziem­lich schnell gehen, damit die Grani­ta nicht gle­ich wieder auf­taut (und deshalb habe ich in der Hek­tik auch die Deko auf Foto vergessen).

Tipp

Du kannst die Grani­ta gut am Tag vorher zubere­it­en. Sie ist dann allerd­ings wahrschein­lich zu einem fes­ten Block gefroren. Nimm sie unge­fähr 45 Minuten vor dem Servieren aus dem Eis, lass sie im Kühlschrank etwas antauen und rühre kurz vor dem Servieren noch ein­mal um.

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