Würziger Mürbeteig (Grundteig für Quiche)

Im Herbst habe ich wie­der Lust, den Back­ofen anzu­wer­fen. Aber weil ich nicht so der große Kuchen­bä­cker bin, gibt es bei mir wür­zige Quiches und Pies. Hier ist erst ein­mal ein Grund­re­zept für wür­zi­gen Mür­be­teig, den Du mit allem Mög­li­chen fül­len kannst.

Zutaten

  • 300 g Mehl
  • 150 g kalte But­ter
  • ½ TL Salz
  • 2 bis 3 TL Senf­pul­ver (optio­nal)
  • 2 Eier (nur das Eigelb)
  • 2 bis 3 EL eis­kal­tes Was­ser
  • etwas Mehl zum Bear­bei­ten
  • etwas wei­che But­ter für die Form

Zeit

  • 5 bis 10 Minu­ten für’s Kne­ten
  • 1 Stunde Ruhe­zeit
  • 20 Minu­ten Back­zeit

Zubehör

  • Frisch­hal­te­fo­lie
  • Back­pa­pier
  • getrock­nete Hül­sen­früchte oder spe­zi­elle Kera­mik-Back­boh­nen zum Blind­ba­cken

Zusammenfassung

  • Zuta­ten ohne viel Kne­ten zu einem Teig ver­ar­bei­ten
  • Teig im Kühl­schrank ruhen las­sen
  • Teig aus­rol­len, in die Form legen und backen

Tipp

Die Zuta­ten rei­chen für eine Form von 26 cm Durch­mes­ser. Ich mache immer die dop­pelte Menge Teig und friere ein, was ich nicht sofort ver­ar­beite.

Zubereitung

Eine gute Stunde vorher: Teig kneten

Schneide die But­ter in kleine Wür­fel und gib sie mit Mehl, Salz und Senf­pul­ver in eine Schüs­sel. Ver­ar­beite sie mit dem Knet­ha­ken oder einer Gabel zu einer krü­me­li­gen Masse. Trenne die Eier, gib die Eigelbe und 2 EL eis­kal­tes Was­ser in die Schüs­sel und ver­ar­beite alles mit­ein­an­der zu einem glat­ten Teig. Wenn nötig, gib noch einen oder zwei TL eis­kal­tes Was­ser dazu.

Eiskalt und nicht zu lange

Alle Zuta­ten müs­sen eis­kalt sein und dür­fen nur ganz kurz gekne­tet wer­den, damit der Mür­be­teig nicht zäh wird.

Forme den Teig zu einer Kugel, die Du dann zu einer run­den Platte drückst. Packe den Teig in Frisch­hal­te­fo­lie ein und lege ihn für min­des­tens eine Stunde in den Kühl­schrank.

20 Minuten vorher

Heize den Back­ofen auf 180°C vor.

Fette die Form ein und bestäube sie mit wenig Mehl.

Rolle den Teig auf einer leicht bemehl­ten Arbeits­flä­che mög­lichst rund aus – unge­fähr 3 bis 4 cm grö­ßer als der Durch­mes­ser Dei­ner Form.

Form mit Mürbeteig auslegen

Wickle den Teig locker auf das Roll­holz und über der Form vor­sich­tig wie­der ab. Das ist die sicherste Methode, damit er nicht reißt.

Drü­cke den Teig vor­sich­tig mit den Fin­gern in die Form und drü­cke ihn gut an, damit keine Luft unter dem Teig ein­ge­schlos­sen wird. Wenn Du möch­test, kannst Du über­ste­hen­den Teig über den Rand legen und mit dem Roll­holz dar­über rol­len: das trennt ihn so ab, dass er bün­dig mit der Form abschließt.

Überstehenden Teig abtrennen

Im Prin­zip ist der Mür­be­teig jetzt fer­tig. Damit er auch mit einer rela­tiv flüs­si­gen Fül­lung schön knusp­rig wird, folgt jetzt das soge­nannte „Blind­ba­cken“.

20 Minuten vorher

Stich den Teig­bo­den mit einer Gabel mehr­mals ein, damit sich beim Backen keine Bla­sen bil­den.

Schneide ein Stück Back­pa­pier auf die Größe Dei­ner Form aus und lege es auf den Teig. Beschwere das Papier mit tro­cke­nen Lin­sen oder Boh­nen oder Kera­mik-Kügel­chen. Das ver­hin­dert, dass der Teig beim Backen auf­geht.

Fett auffangen

Ich habe eine wirk­lich prak­ti­sche Quiche-Form mit her­aus­nehm­ba­rem Boden. Damit die aus dem Mür­be­teig her­aus­ba­ckende But­ter nicht den gan­zen Back­ofen ver­saut, lege ich ein Stück Alu­fo­lie unter.

Backe ihn 15 Minu­ten vor, ent­ferne Boh­nen und Back­pa­pier und backe ihn dann noch ein­mal 5 Minu­ten.
Mürbeteig blindgebacken

Fertig

Nimm den Mür­be­teig aus dem Back­ofen und lass ihn auf einem Git­ter in der Form abküh­len. Jetzt kannst Du ihn fül­len, z.B. für eine klas­si­sche Quiche Lor­raine.

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