Zitronenhuhn (nach Nigella Lawson)

Das im Back­ofen geschmor­te Zitro­nen­huhn von Nigel­la Law­son hat sich bei uns zum Dau­er­bren­ner ent­wi­ckelt. Kein Wun­der, denn es ist unglaub­lich lecker und sehr ein­fach zubereitet.

Ich habe das Rezept vor lan­ger Zeit schon ein­mal gepos­tet. Im Lauf der Jah­re haben sich eini­ge Ver­ein­fa­chun­gen und Ver­bes­se­run­gen her­aus­ge­stellt, die ich Euch nicht vor­ent­hal­ten möchte.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Brat­hähn­chen (ca. 2 kg)
  • 1 Knol­le Knoblauch
  • 2 Zitro­nen (unbe­han­delt)
  • 10 bis 12 Zwei­ge Thymian
  • 1 TL Pimentón
  • 1 cl Wermut
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfef­fer

Zeit

  • 15 Minu­ten für die Vorbereitung
  • 2,5 bis 3 Stun­den Backzeit

Zusammenfassung

  • Hähn­chen zerlegen
  • Mit allen Zuta­ten bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur im Back­ofen garen
  • Zum Schluss bei rela­tiv hoher Tem­pe­ra­tur bräunen

Zubereitung

3 Stunden vor dem Servieren

Tei­le das Hähn­chen in Ober- und Unter­schen­kel, Flü­gel, Brust und Rücken.

Tei­le den Knob­lauch in ein­zel­ne Zehen (nicht schä­len). Schnei­de die Zitro­nen in Achtel.

Gib alle Zuta­ten in eine ofen­fes­te Form oder Pfan­ne und ver­mi­sche sie gut mit­ein­an­der. Mas­sie­re die Gewür­ze ein biss­chen in das Fleisch ein. Dre­he die Fleisch­stü­cke so, dass sie mit der Haut­sei­te nach oben liegen.

Lege einen dicht schlie­ßen­den Deckel auf oder ver­schlie­ße die Form dicht mit Alu­fo­lie. Stel­le sie für 2 Stun­den bei 160 Grad in den Back­ofen. Vor­hei­zen ist nicht erforderlich.

45 Minuten vorher

Nimm den Deckel oder die Alu­fo­lie ab. Vor­sicht: es wird ein sehr hei­ßer Dampf­schwa­den entweichen!

Dre­he die Hit­ze auf 200 bis 220 Grad hoch und las­se das Fleisch (genau­er: die Haut) knusp­rig braun wer­den. Falls Du nach 30 Minu­ten mit der Bräu­nung noch nicht zufrie­den bis, schal­test Du kurz die Grill­funk­ti­on dazu.

Servieren

Ser­vie­re in der Pfan­ne oder Form, damit sich jeder das Lieb­lings­stück vom Huhn neh­men kann. Die Zitro­nen­stü­cke und Knob­lauch­ze­hen sind übri­gens eben­falls genieß­bar: die Zitro­nen haben durch die lan­ge Gar­zeit ihre Bit­ter­keit ver­lo­ren und sind kara­mel­li­siert. Und den Knob­lauch kannst Du ein­fach aus den Scha­len drü­cken … unbe­schreib­lich lecker.

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