Apfel-Gurke-Dressing Hausmacher Art

Fisch mit Apfel-Gurken-Dressing Hausmacher Art

Äpfel, Gur­ken und Mayon­naise gehö­ren nicht nur in einen ordent­li­chen west­fä­li­schen Kar­tof­fel­sa­lat, son­dern erge­ben auch eine köst­li­che Bei­lage zu geräu­cher­tem Fisch, für die das Wort Apfel-Gur­ken-Dres­sing eigent­lich unter­trie­ben ist.

Viel zu tun ist nicht: ein­fach die fes­ten Bestand­teile klein hacken und alle Zuta­ten mit­ein­an­der ver­mi­schen. Sanft-säu­er­lich abge­schmeckt zu geräu­cher­tem Saib­ling oder geräu­cher­ter Forelle, kräf­ti­ger gewürzt zu Mat­jes – in einer hal­ben Stunde steht’s auf dem Tisch.

Dazu fri­sches Brot und ein küh­les Bier und der Fei­er­abend kann begin­nen.

Wei­ter­le­senFisch mit Apfel-Gur­ken-Dres­sing Haus­ma­cher Art

Gebratene Blutwurst mit Kartoffeln und Äpfeln (Himmel und Ääd mit Flöns)

Gebratene Blutwurst mit Kartoffeln und Äpfeln

Mal wie­der ein Gericht, das erstaun­lich inter­na­tio­nal ist. Spa­ni­scher Bauer trifft deut­schen Pro­le­ta­rier, kuli­na­risch.

Da sit­zen wir irgendwo in einem Kaff im astu­ri­schen Teil der Picos de Europa und ver­su­chen, die Spei­se­karte zu ver­ste­hen. Keine Ahnung, was »Mor­cilla« ist, aber da steht auch etwas von »Manz­anas«, und ein Haupt­ge­richt mit Äpfeln klingt inter­es­sant. Mor­cilla ent­puppte sich als Blut­wurst, ser­viert wurde also gebra­tene Blut­wurst mit Äpfeln. Lecker, fast wie zuhause, wo man so etwas »Him­mel und Ääd mit Flöns« nennt. Naja, die Spa­nier las­sen die Kar­tof­feln weg und bra­ten die Äpfel gleich mit der Blut­wurst, aber die Ähn­lich­keit ist frap­pie­rend.

Zurück zuhause stellt sich her­aus, dass Blut­wurst gar nicht so ein­fach zu bra­ten ist. Oder bes­ser gesagt: brat­bare Blut­wurst ist gar nicht so leicht zu fin­den. Die dun­kel­rosa dün­nen Lap­pen, die’s an der Auf­schnitt-Theke gibt, funk­tio­nie­ren nicht: sie sind viel zu dünn, und sie ent­hal­ten Gela­tine, die bekannt­lich schmilzt, wenn man sie erwärmt. Das Resul­tat ist ein fie­ser rot­grauer Brei, den man nur mit geschlos­se­nen Augen essen kann.

Wenn Du die­ses Gericht nach­ko­chen möch­test, soll­test Du Dei­nen Metz­ger also unbe­dingt fra­gen, ob die Blut­wurst zum Bra­ten geeig­net ist. Je nach Region wird er Dich viel­leicht komisch anse­hen, aber er sollte aus­kunfts­fä­hig sein. Alles Wei­tere ist dann ganz ein­fach.

Wei­ter­le­senGebra­tene Blut­wurst mit Kar­tof­feln und Äpfeln

Tellerlinsen

Linseneintopf mit Piment, Szechuanpfeffer und Apfel-Creme-Fraiche-Topping

Lin­sen haben den Ruf, eine halbe Ewig­keit zu kochen, bis sie gar sind. Das stimmt nur, wenn Du sie gerne zu Brei kochen möch­test. Aber dann kannst Du auch gleich die Mat­sche aus der Dose neh­men.

Solange wir noch nicht alle Zähne ver­lo­ren haben, bevor­zu­gen wir die Lin­sen kna­ckig. Dann brau­chen sie nur eine gute halbe Stunde.

Hier stelle ich ein Rezept mit einer über­ra­schen­den Aro­men­kom­bi­na­tion vor: bei­nahe weih­nacht­li­cher Piment, zitro­nig-schar­fer Sze­chuan­pfef­fer und frisch-sau­rer Apfel. Ja, Apfel. Probier’s mal!

Wei­ter­le­senLinsen­ein­topf mit Piment, Sze­chuan­pfef­fer und Apfel-Creme-Frai­che-Top­ping

Seeteufel im Wirsingmantel

Seeteufel im Wirsingmantel und Cidre-Sud

Wir­sing an sich ist ja schon lecker. Und See­teu­fel ist sowieso einer der bes­ten Fische. In die­ser unge­wöhn­li­chen Kom­bi­na­tion von Fisch, Kohl und Apfel wach­sen sie über sich hin­aus. Was kaum ver­ein­bar scheint, bil­det ein har­mo­ni­sches Gan­zes, abge­run­det durch eine wei­tere unwahr­schein­li­che Zutat: Dill.

Du brauchst ein biss­chen Zeit und Geschick für diese Vari­ante der Kohl­rou­lade, aber eigent­lich kann nichts schief­ge­hen. Trau‘ Dich ein­fach!

Wei­ter­le­senSee­teu­fel im Wir­sing­man­tel und Cidre-Sud

Lachs mit Apfel-Radicchio

Gebratener Lachs mit Apfel-Radicchio

Süß. Bit­ter. Sauer. Fisch. Alles auf ein­mal. Eine Geschmacks­kom­bi­na­tion für Fort­ge­schrit­tene. Ein Aben­teuer für die Geschmacks­ner­ven.

Bei so viel Wag­nis muss man sich auf den Geschmack kon­zen­trie­ren kön­nen und das Kochen muss von alleine funk­tio­nie­ren. Keine kom­pli­zier­ten oder lang­wie­ri­gen Zube­rei­tungs­schritte. Volle Auf­merk­sam­keit auf’s Abschme­cken.

Wei­ter­le­senGebra­te­ner Lachs mit Apfel-Radic­chio