Weisse Bohnen mit Apfel und Speck

Weisse Bohnen mit Apfel und Speck

Während in Nord­deutsch­land die Kom­bi Bir­nen-Bohnen-Speck tra­di­tionell ist, gibt’s im Ruhrge­bi­et, Rhein­land und West­falen Äpfel mit Bohnen und Speck. Und es wer­den weiße Bohnen ver­wen­det. Bei­den Rezepten gemein­sam ist ihre magen­fül­lende und see­len­wär­mende Rustikalität.

Apfeltarte

Schnelle Apfeltarte

Wenige Zutat­en, wenig Aufwand und trotz­dem eine fan­tastis­che Köstlichkeit zum Kaf­fee oder als Abschluss zu einem opu­len­ten Mahl: Zu dieser Apfeltarte kann nie­mand nein sagen. Nor­maler­weise bin ich ja für’s sel­ber­ma­chen, aber bei Blät­terteig ist der Griff ins Kühlre­gal erlaubt.

Kürbiskuchen mit Äpfeln und Zwiebeln

Kürbiskuchen mit Äpfeln und Zwiebeln

Herb­stzeit ist Kür­biszeit. In diesem Rezept wird Kür­bis mal nicht als Gemüse, son­dern im Teig zu einem Kür­biskuchen ver­ar­beit­et. Es entste­ht ein saftiger, leicht süßer Teig, der mit saur­er Sahne, Äpfeln und Zwiebel­rin­gen belegt wird.

Löwenzahn Gemüse

Löwenzahn als Gemüse

Man ken­nt ihn als Fut­ter für Kan­inchen und Meer­schweinchen. Dass Löwen­zahn auch ein schmack­haftes Gemüse ist, wis­sen die Wenig­sten.

Geschmortes Lamm mit Apfel, Zimt, Koriander und Kichererbsen

Geschmortes Lamm mit Apfel, Zimt, Koriander und Kichererbsen

Lamm mit Apfel? Zuerst war ich ja skep­tisch. Und dann auch noch Kichererb­sen …? Jede einzelne Zutat ist ja leck­er, aber die Kom­bi­na­tion kam mir doch etwas selt­sam vor. Zum Glück habe ich’s ein­fach aus­pro­biert, denn der Ein­topf schmeckt ein­fach köstlich.

Dass Apfel mit Zimt eine Kom­bi­na­tion made in heav­en ist, wis­sen wir ja seit der Erfind­ung des Brat­apfels. Die leichte Säure des Apfels und des Cidre passt aber auch ganz her­vor­ra­gend zu kräftigem Lamm­fleisch und wird durch etwas Sahne und viele Kichererb­sen zu einem har­monis­chen Ganzen ver­bun­den.

Unverzicht­bar sind auch ein paar Stän­gel Korian­der­grün, die dem Ganzen den abschließen­den Kick geben.

Apfel-Gurke-Dressing Hausmacher Art

Fisch mit Apfel-Gurken-Dressing Hausmacher Art

Äpfel, Gurken und May­on­naise gehören nicht nur in einen ordentlichen west­fälis­chen Kartof­fel­salat, son­dern ergeben auch eine köstliche Beilage zu geräuchertem Fisch, für die das Wort Apfel-Gurken-Dress­ing eigentlich unter­trieben ist.

Viel zu tun ist nicht: ein­fach die fes­ten Bestandteile klein hack­en und alle Zutat­en miteinan­der ver­mis­chen. San­ft-säuer­lich abgeschmeckt zu geräuchertem Saib­ling oder geräuchert­er Forelle, kräftiger gewürzt zu Mat­jes – in ein­er hal­ben Stunde steht’s auf dem Tisch.

Dazu frisches Brot und ein küh­les Bier und der Feier­abend kann begin­nen.

Gebratene Blutwurst mit Kartoffeln und Äpfeln (Himmel und Ääd mit Flöns)

Gebratene Blutwurst mit Kartoffeln und Äpfeln

Mal wieder ein Gericht, das erstaunlich inter­na­tion­al ist. Spanis­ch­er Bauer trifft deutschen Pro­le­tari­er, kuli­nar­isch.

Da sitzen wir irgend­wo in einem Kaff im astur­ischen Teil der Picos de Europa und ver­suchen, die Speisekarte zu ver­ste­hen. Keine Ahnung, was »Mor­cil­la« ist, aber da ste­ht auch etwas von »Man­zanas«, und ein Haupt­gericht mit Äpfeln klingt inter­es­sant. Mor­cil­la ent­pup­pte sich als Blutwurst, serviert wurde also gebratene Blutwurst mit Äpfeln. Leck­er, fast wie zuhause, wo man so etwas »Him­mel und Ääd mit Flöns« nen­nt. Naja, die Spanier lassen die Kartof­feln weg und brat­en die Äpfel gle­ich mit der Blutwurst, aber die Ähn­lichkeit ist frap­pierend.

Zurück zuhause stellt sich her­aus, dass Blutwurst gar nicht so ein­fach zu brat­en ist. Oder bess­er gesagt: brat­bare Blutwurst ist gar nicht so leicht zu find­en. Die dunkel­rosa dün­nen Lap­pen, die’s an der Auf­schnitt-Theke gibt, funk­tion­ieren nicht: sie sind viel zu dünn, und sie enthal­ten Gela­tine, die bekan­ntlich schmilzt, wenn man sie erwärmt. Das Resul­tat ist ein fieser rot­grauer Brei, den man nur mit geschlosse­nen Augen essen kann.

Wenn Du dieses Gericht nachkochen möcht­est, soll­test Du Deinen Met­zger also unbe­d­ingt fra­gen, ob die Blutwurst zum Brat­en geeignet ist. Je nach Region wird er Dich vielle­icht komisch anse­hen, aber er sollte auskun­fts­fähig sein. Alles Weit­ere ist dann ganz ein­fach.

Tellerlinsen

Linseneintopf mit Piment, Szechuanpfeffer und Apfel-Creme-Fraiche-Topping

Lin­sen haben den Ruf, eine halbe Ewigkeit zu kochen, bis sie gar sind. Das stimmt nur, wenn Du sie gerne zu Brei kochen möcht­est. Aber dann kannst Du auch gle­ich die Matsche aus der Dose nehmen.

Solange wir noch nicht alle Zähne ver­loren haben, bevorzu­gen wir die Lin­sen knack­ig. Dann brauchen sie nur eine gute halbe Stunde.

Hier stelle ich ein Rezept mit ein­er über­raschen­den Aromenkom­bi­na­tion vor: beina­he wei­h­nachtlich­er Piment, zitron­ig-schar­fer Szechuanpf­ef­fer und frisch-saur­er Apfel. Ja, Apfel. Probier’s mal!

Schmorgurken mit Äpfeln und Champignons

Schmorgurken mit Äpfeln und Champignons

Selt­samer­weise sind Gurken jen­seits des Ruhrge­bi­ets nur ein­er Min­der­heit als warmes Gemüse bekan­nt. Dabei is dat so leck­er!

Im Zusam­men­spiel mit Äpfeln und Champignons tritt die Gurke mit ungeah­n­ten Qual­itäten her­vor – das Ergeb­nis ist eine ungewöhn­liche, fruchtig-frische Gemüse­beilage, die zu fast allem passt.