Artischocken Kartoffeln Zitronenschmand

Artischocken und Kartoffeln mit Zitronenschmand

Im Früh­jahr und Früh­som­mer gibt es die köst­li­chen klei­nen Arti­scho­cken. Du musst nur die äuße­ren har­ten Blät­ter ent­fer­nen, dann sind sie ganz und gar genieß­bar – keine Arbeit und kein Risiko mit dem soge­nann­ten Heu. Mit Kar­tof­feln im Ofen gegart und dazu etwas mit Zitrone und Peter­si­lie gewürz­ter Schmand: so hast Du mit wenig Arbeit ein lecke­res Essen gezau­bert.

Wei­ter­le­senArti­scho­cken und Kar­tof­feln mit Zitronen­schmand

Gemüsesuppe mit dicken Bohnen und Artischocken

Dicke Boh­nen (auch Sau­boh­nen oder Fava-Boh­nen genannt) zäh­len zu den zu Unrecht ver­ges­se­nen Gemü­sen. Schon klar, sie machen viel Arbeit, und von einem Berg Boh­nen bleibt ein erschre­ckend klei­nes Häuf­chen Genieß­ba­res übrig, aber das ist jede Mühe wert.

Na ja, Mühe … beson­dere Geschick­lich­keit ist nicht erfor­der­lich, aber das Aus­lö­sen braucht halt seine Zeit.

Im Prin­zip pas­sen dicke Boh­nen in jede Gemü­se­suppe. Hier sind sie mit jun­gen Arti­scho­cken kom­bi­niert, was eine erstaun­lich wenig rus­ti­kale Kom­bi­na­tion ist.

Wei­ter­le­senGemü­se­suppe mit dicken Boh­nen und Arti­scho­cken

Artischocken

Artischocken

Angeb­lich hat ein Arzt aus dem Land der unbe­grenz­ten Kla­ge­mög­lich­kei­ten ein Restau­rant ver­klagt, weil die sta­che­li­gen Blät­ter einer Arti­scho­cke ihm bei­nahe den Darm auf­ge­schlitzt hät­ten. Der Kell­ner hätte ihn auf­klä­ren müs­sen, dann hätte er das ihm völ­lig unbe­kannte Dis­tel­ge­wächs nicht im Gan­zen ver­zehrt.

Wun­dern kann man sich in die­sem Zusam­men­hang über vie­les, ins­be­son­dere aber dar­über, dass aus­ge­rech­net ein Arzt eine Pflanze nicht kennt, deren Heil­kraft bereits die alten Ägyp­ter prie­sen. Sie wirkt ver­dau­ungs­för­dernd und cho­le­ste­rin­sen­kend und ihr Nähr­wert (jede Menge Kal­zium, Kalium und Magne­sium) ist unschlag­bar.

Zu hart, zu wenig dran, zu auf­wän­dig zuzu­be­rei­ten sind die gän­gi­gen Vor­ur­teile, die die Arti­scho­cke immer wie­der tref­fen. Das mit der auf­wän­di­gen Zube­rei­tung stimmt und stimmt nicht. In vie­len Rezep­ten wird nur der flei­schige Boden ver­wen­det, und bis man den erreicht, hat man in der Tat viel zu tun.

Die andere, nicht min­der deli­kate und dabei viel sinn­li­chere Mög­lich­keit, sich der Arti­scho­cke kuli­na­risch zu nähern, ist dage­gen für den Koch über­haupt nicht auf­wän­dig.

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