Fisch in irrem Wasser acqua pazza

Seeteufel in irrem Wasser (acquapazza)

Heu­te gibt es sanft gegar­ten Fisch in einer leich­ten Toma­ten­sauce. Ich habe die Idee einem tra­di­tio­nel­len ita­lie­ni­schen Rezept ent­nom­men – der soge­nann­ten acqua­paz­za, was wört­lich über­setzt eben „irres Was­ser“ heißt.

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Gebratener Fisch auf Buchweizen

Buch­wei­zen schmeckt herb-nus­sig und lässt sich viel­fäl­tig ver­ar­bei­ten. Er wird ger­ne in der ost­eu­ro­päi­schen Küche ver­wen­det (und heißt dort „Kascha“), wes­halb wir ihn heu­te mit sau­rer Sah­ne zu wei­ßem Fisch und roter Bete reichen.

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Lachsforelle Filet

Frischen Fisch liefern lassen

Dass Blogs ihre Unschuld ver­lo­ren haben, dürf­te nie­man­den mehr über­ra­schen. Da wer­den Infor­ma­ti­ons­rei­sen gemacht, Küchen­ge­rä­te getes­tet, Gut­schei­ne ver­lost … Dass die Rei­se vom Mar­ke­ting­ver­band bezahlt, die Küchen­ge­rä­te vom Her­stel­ler zur Ver­fü­gung gestellt wur­den, der Gut­schein vor­her die eige­ne Teil­nah­me an einer coo­len Ver­an­stal­tung ermög­licht hat, spielt für die meist posi­ti­ve Rezen­si­on angeb­lich kei­ne Rol­le, weil man ja nur sei­ne eige­ne Mei­nung wie­der­gibt und selbst­ver­ständ­lich auch Kri­tik üben wür­de. Mit der Beto­nung auf »wür­de«.

Lügen wir uns doch nicht in die Tasche. Dass man zu einer Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den wird, weil man von den PR- und Wer­be­agen­tu­ren als ernst zu neh­men­der Mul­ti­pli­ka­tor wahr­ge­nom­men wird, bauch­pin­selt das Ego unge­mein. Das muss­te ich auch mal aus­pro­bie­ren und folg­te einer Ein­la­dung der Fir­ma »Deut­sche See«.

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Fisch richtig braten

Fisch braten: so geht’s richtig

Gebra­te­ner Fisch muss nicht tro­cken sein oder an der Pfan­ne fest­kle­ben. Es ist ganz ein­fach Fisch so zu bra­ten, dass er saf­tig bleibt. Die Metho­de funk­tio­niert für Fisch­fi­let mit oder ohne Haut, aber auch für gan­ze Fische, wenn sie nicht zu groß sind.

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Apfel-Gurke-Dressing Hausmacher Art

Fisch mit Apfel-Gurken-Dressing Hausmacher Art

Äpfel, Gur­ken und Mayon­nai­se gehö­ren nicht nur in einen ordent­li­chen west­fä­li­schen Kar­tof­fel­sa­lat, son­dern erge­ben auch eine köst­li­che Bei­la­ge zu geräu­cher­tem Fisch, für die das Wort Apfel-Gur­ken-Dres­sing eigent­lich unter­trie­ben ist.

Viel zu tun ist nicht: ein­fach die fes­ten Bestand­tei­le klein hacken und alle Zuta­ten mit­ein­an­der ver­mi­schen. Sanft-säu­er­lich abge­schmeckt zu geräu­cher­tem Saib­ling oder geräu­cher­ter Forel­le, kräf­ti­ger gewürzt zu Mat­jes – in einer hal­ben Stun­de steht’s auf dem Tisch.

Dazu fri­sches Brot und ein küh­les Bier und der Fei­er­abend kann beginnen.

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Seeteufel im Wirsingmantel

Seeteufel im Wirsingmantel und Cidre-Sud

Wir­sing an sich ist ja schon lecker. Und See­teu­fel ist sowie­so einer der bes­ten Fische. In die­ser unge­wöhn­li­chen Kom­bi­na­ti­on von Fisch, Kohl und Apfel wach­sen sie über sich hin­aus. Was kaum ver­ein­bar scheint, bil­det ein har­mo­ni­sches Gan­zes, abge­run­det durch eine wei­te­re unwahr­schein­li­che Zutat: Dill.

Du brauchst ein biss­chen Zeit und Geschick für die­se Vari­an­te der Kohl­rou­la­de, aber eigent­lich kann nichts schief­ge­hen. Trau‘ Dich einfach!

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Gedämpfter Lachs mit Frühlingszwiebeln und Zitronensauce

Gedünsteter Lachs mit Limonen-Sojasauce und Frühlingszwiebeln

Japa­ni­sche Küche hat mehr zu bie­ten als »nur« Sushi und ist viel ein­fa­cher als man denkt. Hier ist ein Rezept, das alles ver­eint, was für mich die japa­ni­sche Küche aus­macht: fri­sche Zuta­ten, spar­sa­me Wür­ze und eine Aro­men­kom­bi­na­ti­on, die den natür­li­chen Eigen­ge­schmack der ein­zel­nen Zuta­ten her­vor­hebt. Und im Unter­schied zu Sushi muss man nicht hun­dert Jah­re üben, bis man das Gericht hinkriegt.

Die Zuta­ten gibt es in jedem halb­wegs gut sor­tier­ten Super­markt. Sie sind auch nicht so super­spe­zi­ell, dass Du sie für nichts ande­res ver­wen­den kannst. Nur bei der Soja­sauce wür­de ich dazu raten, wirk­lich japa­ni­sche zu ver­wen­den, da chi­ne­si­sche anders schmeckt.

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Forellen

Schnelle Forelle

Regen­bo­gen­fo­rel­len, sofern aus hie­si­ger Bio-Zucht, gel­ten als poli­tisch kor­rek­ter Fisch. Die ört­li­che Bio-Bou­tique hat sie, pas­send zur pie­tis­ti­schen Grund­aus­rich­tung der schwä­bi­schen See­le, frei­tags immer frisch im Ange­bot. Frisch heisst dann wirk­lich frisch: sie schei­nen noch aus der Tüte sprin­gen zu wol­len, obwohl dienst­ba­re Geis­ter sie schon geschuppt und aus­ge­nom­men haben.

Heu­te pro­bie­ren wir an ihnen mal ein Gerät aus, das kuli­na­ri­sche Fun­da­men­ta­lis­ten für den Ursprung allen Übels hal­ten. Nein, nicht die Fri­teu­se. Den deli­ka­ten Fisch in sie­den­des Fett zu wer­fen, wäre wirk­lich ein Ver­bre­chen. Des­halb bra­ten wir ihn auch nicht. Heu­te düns­ten wir die Forel­le mal in der Mikro­wel­le.

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