Minestrone

Minestrone mit Pesto

Es gibt wahrscheinlich so viele Rezepte für »Original-Minestrone«, wie es Familien in Italien gibt. Dieses hier stammt nicht aus Italien, sondern ist dem schönen bei Zabert-Sandmann erschienenen Heft »Suppen und Eintöpfe« entlehnt.

Im Grunde ist Minestrone nichts anderes als eine dicke, reichhaltige Gemüsesuppe. Die Zutaten können variieren, aber es müssen viele verschiedene Gemüsesorten sein – was der Garten halt so hergibt oder der Gemüsehändler im Angebot hat. Im Winter nimmt man vielleicht etwas mehr Kohl (Broccoli, Blumenkohl, Romanesco, Wirsing …), im Frühjahr kann man eine feinere Variante mit grünem Spargel kochen, im Sommer kommen Erbsen und grüne Bohnen dazu. Manche kochen auch ein Stück Speck oder Schwarte mit.

Mach‘ einfach, was Dir schmeckt!

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Möhren gewürfelt (Brunoise)

Gemüse fein würfeln (Brunoise schneiden)

Manche Kochbücher wollen mit Fachterminologie beeindrucken. Während es in der Profiküche vielleicht sinnvoll ist, dem Azubi ein kurzes »Schneid‘ das mal zur Brunoise!« zuzurufen, kann aber selbst der ambitionierte Laie mit den Begriffen oft nichts anfangen. Dabei ist eine Brunoise nichts anderes als äußerst fein gewürfeltes Gemüse – meist eine Mischung aus Möhren, Sellerie und … Weiterlesen

Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch (Rindersuppe mit Spätzle)

Der Winter ist die Zeit, in der man die alten Suppenrezepte rauskramt. Gaisburger Marsch ist so ein Klassiker, dessen Rezept in schwäbischen Familien von Generation zu Generation weiter gegeben wird.

Nun bin ich kein Schwabe und habe mich deshalb erdreistet, das Rezept auf seine Grundlagen zu reduzieren: Rinderbrühe mit Fleisch, Gemüse und Spätzle. Das eigentliche Sakrileg ist wahrscheinlich, dass ich auch nicht der Meinung bin, dass man die Spätzle unbedingt selbst machen muss.

Und warum das Ganze Gaisburger Marsch heißt, könnt Ihr meinetwegen in der Wikipedia nachlesen. Mir ist’s egal – Hauptsache, die Suppe schmeckt.

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Hühnersuppe mit Nudeln und Gemüse

Omas Hühnersuppe mit Gemüse und Nudeln

Hühnersuppe mit Gemüse und Nudeln macht glücklich. Man kann das bestimmt entwicklungspsychologisch erklären, aber eigentlich will ich das gar nicht wissen. Um es mit dem unsterblichen Hanns Dieter Hüsch zu sagen: Die Wärme, die der Mensch braucht, holt er sich doch aus der Suppe.

Vielleicht ist es die Sehnsucht nach der romantisch verklärten Kindheit, als noch alles gut war und Großmutter auf ihrem antiken Herd traditionelle Gerichte kochte, von denen wir damals gar nicht wussten, dass sie traditionell sind – wir kannten einfach nichts anderes.

Natürlich geht der Fortschritt auch an Hühnersuppe nicht vorbei, so dass ich ein paar Veränderungen in das alte Familienrezept eingefügt habe, die Großmutter noch nicht kannte.

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Sülze vom Coc au Vin

Sülze vom Coq au Vin

Letzthin gab es Coq au Vin. Und da ich hungrige Gäste hatte, blieb weniger vom Fleisch über als gedacht. Aber Brühe und Gemüse war noch da.

Kreative Resteverwertung war angesagt. Und da die Brühe im Kühlschrank sowieso schon schön glibberig geworden war, lag die Idee nahe: Warum nicht Sülze daraus machen?

Ja ja, dafür werden normalerweise Schweinefüße oder -köpfe ausgekocht. Dummerweise hatte ich aber gerade keine, aber noch ein paar Blatt Gelatine. Nicht die reine Lehre, aber es sollte ja auch ein Experiment werden.

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