Wirsingroulade Kirschsauce

Wirsingrouladen mit getrockneten Kirschen

Wir­sing­rou­la­den sind ein recht def­ti­ges Essen, das meist stark nach geschmor­tem Kohl schmeckt. Heute stelle ich Dir eine Vari­ante vor, die zwar auch nicht gerade leicht ist, aber nicht so ordi­när wie sonst und den Geschmack des Wir­sings bes­ser zur Gel­tung bringt. Erstaun­li­cher­weise gelingt dies durch die Zugabe von süß­lich-säu­er­li­chen getrock­ne­ten Kir­schen.

Wei­ter­le­senWir­sing­rou­la­den mit getrock­ne­ten Kir­schen

Rheinischer Kartoffelsalat mit Frikadellen

Rheinischer Kartoffelsalat mit Frikadellen

Eins mei­ner ers­ten Rezepte hier auf drei­mi­nu­te­nei war ein fran­zö­sisch ange­hauch­ter schwä­bi­scher Kar­tof­fel­sa­lat mit Estra­gon. Nun ist das Schwa­ben­land nur meine zweite Hei­mat – ich komme ja vom Nie­der­rhein. Da es mei­nes Wis­sens kei­nen nie­der­rhei­ni­schen Kar­tof­fel­sa­lat gibt, poste ich ein­fach mal einen aus der Gegend ein Stück den Rhein hoch …

Wei­ter­le­senRhei­ni­scher Kar­tof­fel­sa­lat mit Fri­ka­del­len

Lasagne

Lasagne alla bolognese

Lasa­gne koche ich meis­tens eher so Pi-mal-Dau­men. Eine schöne Hack­fleisch-Toma­ten­sauce, kräf­tig gewürzt, ein paar Schei­ben Lasa­gne-Nudeln und eine ordent­li­che Schicht Bécha­mel-Sauce dar­über – ab in den Ofen und fer­tig ist die Sause. Wich­tig ist nur, dass die Sau­cen die rich­tige Kon­sis­tenz haben: nicht zu fest (dann wer­den die Nudeln nicht gar), aber auch nicht zu flüs­sig (dann zer­fließt die Lasa­gne auf dem Tel­ler zu einer unför­mi­gen Mat­sche).

Streng genom­men bezeich­net man in Ita­lien übri­gens nur die Pasta-Plat­ten als »Lasa­gne« und das kom­plette Gericht heisst dann z.B. eben »Lasa­gne alla bolo­gnese« oder »Lasa­gne con irgend­was«. Aber wir wol­len nicht allzu dog­ma­tisch sein. Wor­auf es bei Lasa­gne wirk­lich ankommt, beschreibe ich die­sem Rezept.

Wei­ter­le­senLasa­gne alla bolo­gnese

Frikadellen Buletten Fleischküchle

Improvisierte Kalbfleischfrikadellen

Eigent­lich sollte es Man­gold­rou­la­den geben. Lecker gefüllt mit Kalbs­hack, gewürzt mit einer Prise Zimt, schön auf­ge­lo­ckert mit gekoch­tem Reis. Eigent­lich.

Dum­mer­weise habe ich den Man­gold zu lange blan­chiert und mir sind alle Blät­ter ein­ge­ris­sen. War also nix mit Man­gold­röll­chen. Impro­vi­sa­tion war ange­sagt.

Also habe ich den Man­gold ein­fach zur Gemü­se­bei­lage erklärt. Und das Hack­fleisch vom Kalb zu Kalbs­fri­ka­del­len ver­ar­bei­tet. Der Reis hatte dabei noch einen sehr span­nen­den posi­ti­ven Neben­ef­fekt, denn dank ihm ent­stand eine sehr deli­kate knusp­rige Kruste. Defi­ni­tiv etwas, das ich mal mit Plan wie­der­ho­len werde. Und die Man­gold­röll­chen gibt’s irgend­wann mal bei einer ande­ren Gele­gen­heit.

Wei­ter­le­senImpro­vi­sierte Kalb­fleisch­fri­ka­del­len

Wirsingrouladen

Wirsing-Rouladen (Kohlrouladen)

Kohl­rou­la­den machen viel Arbeit: einer­seits sowieso, ande­rer­seits weil man immer so viele machen muss. Und das nicht nur, wenn man eine Groß­fa­mi­lie zu ver­sor­gen hat.

Mal ganz abge­se­hen davon, dass sie sich für ein roman­ti­sches Din­ner zu zweit nur begrenzt eig­nen, wäre es auch ver­schwen­dete Lebens­zeit, nur zwei Por­tio­nen zu machen. Wenn man schon mal dabei ist, kann man auch gleich ein paar mehr vor­be­rei­ten. Der Kohl reicht nor­ma­ler­weise für 12 bis 14 Rou­la­den, die man sehr gut ein­frie­ren und an fau­len Tagen wie­der auf­wär­men kann.

Du kannst natür­lich auch ein paar Leute ein­la­den und mit Dei­nen Koch­küns­ten beein­dru­cken.

Wei­ter­le­senWir­sing-Rou­la­den (Kohl­rou­la­den)

Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Das Geheim­nis einer guten Bolo­gnese ist die Koch­zeit: je län­ger die Zuta­ten Zeit haben, ihre Aro­men sanft mit­ein­an­der zu ver­schmur­geln, desto bes­ser wird die Sauce. Schnelle Küche ist das nicht – eine Stunde soll­test Du min­des­tens ein­rech­nen. Wenn die Sauce län­ger köchelt: um so bes­ser. Achte nur dar­auf, dass sie nicht anbrennt oder zu dick wird.

Wenn Du nicht gerade in Ita­lien oder einem ande­ren süd­li­chen Land lebst, machst Du Bolo­gnese übri­gens am bes­ten mit Dosen­to­ma­ten. Die hie­si­gen – so köst­lich sie in rohem Zustand sind – errei­chen meist nicht das Aroma, das man für eine ita­lie­ni­sche Sauce braucht.

Dass es unbe­dingt die teure San-Mar­zano-Sorte sein muss, ist erfolg­rei­ches Mar­ke­ting, aus Geschmacks­grün­den aber Unfug. Jede Sorte tut’s. Achte nur dar­auf, dass die Dose keine Zusatz­stoffe wie Säue­rungs­mit­tel oder Zucker oder gar irgend­wel­che Gewürze ent­hält.

Wei­ter­le­senSpa­ghetti Bolo­gnese