Hähnchen mit Zitrone und Thymian aus dem Bratschlauch

Brathähnchen mit Zitrone und Thymian aus dem Bratschlauch

Zitrone und Thymi­an sind eine göt­tliche Gewürzkom­bi­na­tion für ein Brathäh­nchen. Es wird langsam im Back­ofen gegart, so dass sich die Aromen ver­men­gen kön­nen und das Fleisch so zart wird, dass es qua­si von selb­st vom Knochen fällt.

Ich möchte hier eine Lanze für eine etwas aus der Mode gekommene Garmeth­ode brechen: in einen Bratschlauch aus dem Super­markt ver­packt gelingt das Brathäh­nchen bess­er als in jedem noch so teuren Gußeisen-Emaille-Sonstwas-Hauptsache-traditionell-aussehenden-Le-Dingsbums-Bräter.

Die Zubere­itung dauert nur 10 Minuten, der Rest ist Geduld.

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Hähnchenbrust mit Schwarzwurzeln

Hähnchen mit Schwarzwurzeln

Schwarzwurzeln sind ein äußerst delikates Gemüse, das lei­der ziem­lich aus der Mode gekom­men ist. Was ver­mut­lich daran liegt, dass sie schwarzen Stan­gen optisch so gar nicht attrak­tiv sind. Und – zu Unrecht! – den Ruf haben, dass sie schwierig zuzu­bere­it­en sind.

Schwarzwurzeln son­dern beim Schälen eine kle­brige Flüs­sigkeit ab, die man nur schw­er von den Fin­gern kriegt, und die sofort braun anläuft. Ersterem kann man durch Latex­hand­schuhe abhelfen, let­zterem durch Zwis­chen­lagern in kaltem Essig­wass­er. Um Töpfe und Mess­er brauchst Du Dir keine Sor­gen zu machen, denn der Saft ver­liert beim Garen seine Kle­bekraft und lässt sich von Met­all, Glas und Porzel­lan prob­lem­los abwaschen.

Mit ihrem nus­sig-süßlichen Geschmack passen sich Schwarzwurzeln beina­he jedem anderen Gemüse oder Fleisch an. Hier kom­biniere ich sie mit knus­priger Hähnchenbrust.

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Huhn mit Fenchel Knoblauch Joghurt

Im Ofen geschmortes Hähnchen mit Fenchel, Knoblauch und Joghurt

Das Geheim­nis dieses Rezepts ist die große Hitze. Grund­sät­zlich gibt es näm­lich zwei völ­lig gegen­sät­zliche Meth­o­d­en, Häh­nchen im Back­ofen so zu garen, dass sie saftig bleiben: entwed­er sehr langsam bei sehr geringer Hitze, wie z.B. beim Zitro­nen­huhn, oder sehr schnell und sehr heiß wie in diesem Rezept.

Bei stark­er Hitze wird das Fleisch zunächst braun und knus­prig. Damit es nicht ver­bren­nt, wird es unge­fähr nach der Hälfte der Garzeit mit ein­er Schicht fet­tem Joghurt bedeckt. Fett muss er sein, damit er nicht gle­ich gerin­nt, denn dann wäre der ganze Effekt im Eimer.

Für’s Aro­ma sor­gen ordentliche Men­gen Knoblauch und Fenchel­samen. Ros­marin wäre auch gut. Alles andere ist zu lasch.

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