Tellerlinsen

Linseneintopf mit Piment, Szechuanpfeffer und Apfel-Creme-Fraiche-Topping

Lin­sen haben den Ruf, eine hal­be Ewig­keit zu kochen, bis sie gar sind. Das stimmt nur, wenn Du sie ger­ne zu Brei kochen möch­test. Aber dann kannst Du auch gleich die Mat­sche aus der Dose nehmen.

Solan­ge wir noch nicht alle Zäh­ne ver­lo­ren haben, bevor­zu­gen wir die Lin­sen kna­ckig. Dann brau­chen sie nur eine gute hal­be Stunde.

Hier stel­le ich ein Rezept mit einer über­ra­schen­den Aro­men­kom­bi­na­ti­on vor: bei­na­he weih­nacht­li­cher Piment, zitronig-scharfer Sze­chuan­pfef­fer und frisch-saurer Apfel. Ja, Apfel. Probier’s mal!

Gestampfte Kartoffeln mit roten Linsen, Zimt und Koriander

Gestampfte Kartoffeln mit roten Linsen, Zimt und Koriander

Kar­tof­feln sind die lang­wei­li­ge Stan­dard­bei­la­ge zu vie­len Gerich­ten – in die­ser Vari­an­te mit roten Lin­sen, Zimt und Kori­an­der wer­den sie wie­der interessant.

Die Lin­sen sor­gen für leicht nus­si­ge Kon­sis­tenz und Geschmack, die Gewür­ze sind so dezent ein­ge­setzt, dass sie sich nicht in den Vor­der­grund drän­gen, aber trotz­dem die Geschmacks­ner­ven mit span­nen­den Ein­drü­cken versorgen.

Das Gan­ze ist aller­dings ziem­lich tro­cken, so dass Du’s unbe­dingt zu einem Gericht mit viel Sau­ce rei­chen soll­test. Spie­gelei wür­de auch pas­sen, oder ein weich gekoch­tes oder pochi­er­tes Ei.

Warmer Linsensalat

Warmer Linsensalat

Lin­sen mal als Salat: war­um nicht? Mit klei­nen Puy- oder Berg­lin­sen, die nicht ein­ge­weicht wer­den müs­sen, ist er schnell gemacht.

Er eig­net sich als Vor­spei­se zu einem kräf­ti­gen Haupt­gang, ist aber – mit den rich­ti­gen Salat­s­or­ten – defi­ni­tiv auch partytauglich.

Kapern brin­gen den Extra-Pfiff.

Warmer Linsensalat

Warmer Salat mit roten Linsen, Champignons und Kirschtomaten

Eigent­lich woll­test Du heu­te Salat machen, aber weil’s im Büro mal wie­der län­ger gedau­ert hat, war der Super­markt leer gekauft. War­um lebt man eigent­lich in der Groß­stadt mit Öff­nungs­zei­ten bis Mit­ter­nacht, wenn’s dann doch schon um kurz nach acht nichts mehr gibt!

Immer­hin gab’s noch ein Päck­chen Cham­pi­gnons. Da darf man nicht wäh­le­risch sein – ob braun oder weiß ist völ­lig egal. Früh­lings­zwie­beln und Kirsch­to­ma­ten gibt’s auch immer. Rote Lin­sen sind im Vorrat.

Zuhau­se soll’s dann schnell gehen. Kei­ne gro­ßen Koch­or­gi­en mehr, son­dern ein­fach alles zusam­men­ge­schnip­pelt und dann nur noch auf’s Sofa … Und hey, wann kriegt man das schon: Salat und trotz­dem etwas War­mes in den Bauch!