Hühnersuppe mit Nudeln und Gemüse

Omas Hühnersuppe mit Gemüse und Nudeln

Hüh­ner­suppe mit Gemüse und Nudeln macht glück­lich. Man kann das bestimmt ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gisch erklä­ren, aber eigent­lich will ich das gar nicht wis­sen. Um es mit dem unsterb­li­chen Hanns Die­ter Hüsch zu sagen: Die Wärme, die der Mensch braucht, holt er sich doch aus der Suppe.

Viel­leicht ist es die Sehn­sucht nach der roman­tisch ver­klär­ten Kind­heit, als noch alles gut war und Groß­mutter auf ihrem anti­ken Herd tra­di­tio­nelle Gerichte kochte, von denen wir damals gar nicht wuss­ten, dass sie tra­di­tio­nell sind – wir kann­ten ein­fach nichts ande­res.

Natür­lich geht der Fort­schritt auch an Hüh­ner­suppe nicht vor­bei, so dass ich ein paar Ver­än­de­run­gen in das alte Fami­li­en­re­zept ein­ge­fügt habe, die Groß­mutter noch nicht kannte.

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In Rotwein geschmortes Rinderherz

Rinderherz in Rotwein geschmort

Man muss keine Inne­reien mögen, um Rin­der­herz lecker zu fin­den. Es ist viel zu schade, diese ver­kannte Deli­ka­tess an Hunde und Kat­zen zu ver­füt­tern. Aber lei­der selbst beim guten Metz­ger ist es nur sehr sel­ten zu bekom­men. Wenn Ihr also ein­mal eins seht: sofort zuschla­gen – wegen der man­geln­den Nach­frage ist es meis­tens ziem­lich preis­wert.

Bekann­ter­ma­ßen ist das Herz ein Mus­kel, der stän­dig in Bewe­gung ist. Das Resul­tat ist dunk­les, äußerst fein­fas­ri­ges, prak­tisch fett­freies Fleisch, das nur von weni­gen Seh­nen und eini­gen dicken Adern durch­zo­gen ist, die man am bes­ten vom Metz­ger ent­fer­nen lässt. Man kann das zwar auch ohne chir­ur­gi­sche Kennt­nisse selbst machen, aber die Mühe lohnt sich eigent­lich nicht.

Herz kann sehr viel­fäl­tig zube­rei­tet wer­den und ist das ein­zige mir bekannte Fleisch, das sowohl geschmort und kurz gebra­ten gut schmeckt. Das Ein­fachste sind Schmor­ge­richte: Du kannst prak­tisch in jedem Rezept das Rind­fleisch durch in Stü­cke geschnit­te­nes Herz erset­zen. Aber auch als Steak mun­det es ganz vor­züg­lich, wenn Du es nur kurz bei gro­ßer Hitze in die Pfanne oder auf den Grill legst. Es sollte innen noch rosa sein, sonst wird’s zur Schuh­sohle.

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Reispapierrolle

Vietnamesische Glücksrollen mit Huhn und Garnelen (Goi Cuon)

Früh­lings­rol­len kennt man als fet­ti­gen Hap­pen beim Bil­lig-Asi­a­im­biss. Die hier vor­ge­stellte Vari­ante mit fri­schem Gemüse, Hüh­ner­fleisch und Gar­ne­len ist mei­len­weit davon ent­fernt und wird kalt ser­viert. Sie schmeckt ange­nehm leicht und frisch und eig­net sich als Start für ein som­mer­li­ches asia­ti­sches Mahl.

Die Zube­rei­tung der Fül­lung ist nicht beson­ders kom­pli­ziert, aber ein biss­chen zeit­auf­wän­dig, wenn man kei­nen Gemü­se­ho­bel hat oder kein Mes­ser­künst­ler ist.

Die eigent­li­che Kunst (und rich­tig zeit­rau­bende Arbeit) besteht darin, die Röll­chen zu rol­len. Das erfor­dert außer­or­dent­lich viel Geduld, aber nach den ers­ten Fehl­ver­su­chen und mit ein biß­chen Übung geht’s ganz gut von der Hand. Die fer­ti­gen Röll­chen hal­ten sich in Frisch­hal­te­fo­lie gewi­ckelt ein paar Stun­den im Kühl­schrank frisch.

Du kannst natür­lich auch einen Event draus machen, Dir die Arbeit erspa­ren, und Deine Gäste selbst rol­len las­sen.

Wei­ter­le­senViet­na­me­si­sche Glücks­rol­len mit Huhn und Gar­ne­len (Goi Cuon)

Vietnamesische Hühnersuppe mit-Reisnudeln

Vietnamesische Hühnersuppe mit Reisnudeln

Hüh­ner­brühe mit Reis­nu­deln gehört zu Viet­nam wie geschnit­te­nes Brot zu Deutsch­land. Es gibt genauso viele Vari­an­ten und man isst sie jeden Tag, rund um die Uhr – am liebs­ten zum Früh­stück. An jeder Stra­ßen­ecke steht jemand mit einem Holz­kohle- oder Gas­ko­cher, einem rie­si­gen Topf Brühe und einem Berg fri­scher Zuta­ten, die man sich selbst zusam­men stel­len kann.

Die asia­ti­sche Art, Brühe zuzu­be­rei­ten, ist anders als die euro­päi­sche. Es lohnt sich also beson­ders, sie selbst zu kochen (es lohnt sich natür­lich immer, selbst zu kochen). Damit sich der Auf­wand lohnt, kannst Du eine grö­ßere Menge Brühe vor­be­rei­ten und ein­frie­ren.

Geges­sen wird übri­gens mit Stäb­chen: sie sind am bes­ten geeig­net, die fes­ten Zuta­ten aus der Suppe zu fischen. Die Brühe darf aus der Schale geschlürft wer­den.

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Hühnerbrühe kochen: Schaum abschöpfen

Hühnerbrühe mal europäisch, mal asiatisch

Hüh­ner­brühe ist die Grund­lage für viele Köst­lich­kei­ten der euro­päi­schen und der asia­ti­schen Küche. Und selbst gekocht ist sie natür­lich tau­send Mal bes­ser als aus dem Glas oder gar aus der Tüte. Es lohnt sich, einen gro­ßen Topf zu kochen und por­ti­ons­weise ein­zu­frie­ren, was man gerade nicht braucht.

Wer nun aber meint, die glei­che Grund­brühe für euro­päi­sche wie für asia­ti­sche Gerichte ver­wen­den zu kön­nen, wird einen Rein­fall erle­ben: für asia­ti­sche Gerichte ist die euro­päi­sche Brühe zu gehalt­voll. Und umge­kehrt: für euro­päi­sche Gerichte schmeckt die asia­ti­sche Vari­ante lasch (und ein biss­chen selt­sam). Das liegt weni­ger an der Zube­rei­tungs­art als an den unter­schied­li­chen Zuta­ten.

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Coq au Vin

Coq au Vin

Ich mag keine Filme mit Til Schwei­ger. Ich mag Coq au Vin. Den fran­zö­si­schen Klas­si­ker, der im Titel des Films zu »Koko­wääh« wird, was angeb­lich Kin­der­spra­che sein soll. Na ja. Wahr­schein­lich sagen das die sel­ben Leute, die »Wenngg« und »Penngg« lus­tig fin­den.

Den­noch, auch von schlech­ten Fil­men – soweit man das anhand des Trai­lers beur­tei­len kann – sollte man sich nicht davon abhal­ten las­sen, die köst­li­che Kom­bi­na­tion von Wein und Huhn mal wie­der zu kochen. Also nichts wie los, beim Metz­ger des Ver­trau­ens einen ordent­li­chen Land­go­ckel gekauft, den Wein­vor­rat auf­ge­füllt und los geht’s.

Und viel­leicht bringt ja die Erwäh­nung von Til Schwei­ger, Koko­wääh und Coq au Vin eine gute Plat­zie­rung in den Such­ma­schi­nen. Des­halb gleich noch mal: Coq au Vin ist das Rezept, mit dem Til Schwei­ger in dem Film Koko­wääh angeb­lich alle Frauen rum­kriegt.

Jetzt reicht’s aber mit dem Geschwa­fel. Ran an den Herd.

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Couscous mit Gemüse

Couscous mit Gemüse

Cous­cous kann man eigent­lich immer essen. Im Win­ter wärmt er Kör­per und Seele, und auch zum Som­mer passt er gut, denn das Rezept kommt ja aus einer Gegend, in der es im Som­mer ziem­lich heiß ist. Cous­cous im enge­ren Sinn ist eigent­lich nur eine Art Wei­zen­gries, aber der Begriff wird nor­ma­ler­weise auch für das kom­plette Gericht ver­wen­det.

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Kürbissuppe

Kürbissuppe

Kür­bis­suppe ist das per­fekte Essen für kalte Herbst- und Win­ter­tage – sie wärmt von innen und sie erin­nert mit ihrer Farbe an die Sonne, die wir in die­ser Jah­res­zeit lei­der viel zu sel­ten sehen.
Die­ses Rezept ist ein­fach zube­rei­tet, aller­dings brauchst Du einen Pürier­stab oder musst Dir mit einem Sieb behel­fen, um sie zu pürie­ren.
Mit ein wenig Fan­ta­sie kannst Du das Grund­re­zept viel­fäl­tig abwan­deln.

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