Rosenkohl Salat

Rosenkohl-Salat

Kaum ist der Win­ter da, sehnt man sich nach etwas grü­nem. Rosen­kohl bie­tet sich da allein schon wegen der Far­be an. Außer­dem ist er ein Gemü­se, das es nur im Win­ter gibt – je käl­ter, des­to bes­ser, denn dann bil­det sich Zucker in den Blätt­chen und sie schme­cken nicht pene­trant kohlig.

Rosen­kohl soll­test Du nicht zu lan­ge kochen. Nach 10 bis 15 Minu­ten ist er gut, je nach Grö­ße der Knöll­chen. Trotz­dem war ich skep­tisch, ob er als Salat schme­cken wür­de – er tut’s, sonst wür­de ich das Rezept hier nicht verbreiten.

Aber die vie­le Arbeit? Lohnt sich defi­ni­tiv, denn so köst­lich hast Du Rosen­kohl noch nie gegessen.

Wei­ter­le­senRosen­kohl-Salat

Aubergine mit Ebli und Mozzarella

Auberginen gefüllt mit Ebli, mit Mozzarella überbacken

Gefüll­te Auber­gi­nen sind ein unkom­pli­zier­tes Gericht. Du hast anfangs ein biss­chen was zu tun und kannst es dann mehr oder weni­ger sich selbst über­las­sen. Was will man mehr nach einem anstren­gen­den Büro­tag oder einer stres­si­gen Woche?

Du kannst Auber­gi­nen mit allem mög­li­chen fül­len. Hier eine vege­ta­ri­sche Vari­an­te mit Ebli und Moz­za­rel­la, deren Zuta­ten Du auch kurz vor Acht noch im Super­markt bekommst.

Wei­ter­le­senAuber­gi­nen gefüllt mit Ebli, mit Moz­za­rel­la überbacken

Panzanella

Tomaten-Brotsalat mit Mozzarella (Panzanella)

Panz­anel­la ist eine deli­ka­te Form der Res­te­ver­wer­tung: statt hart gewor­de­nes Brot weg­zu­wer­fen oder an die Schwei­ne zu ver­füt­tern, kamen die cle­ve­ren Leu­te aus der Tos­ka­na schon im 16. Jahr­hun­dert auf die Idee, einen Salat dar­aus zu machen. Ursprüng­lich ein Arme-Leu­te-Essen, genie­ßen wir den Salat heu­te als Erin­ne­rung an den Sommerurlaub.

Wei­ter­le­senToma­ten-Brot­sa­lat mit Moz­za­rel­la (Panz­anel­la)

Gebackener Kürbis mit Salbei-Mozzarella-Butter

Gebackener Kürbis mit Salbei-Mozzarella-Butter und Pasta

Der Herbst färbt nicht nur die Wäl­der oran­ge, son­dern auch die Gemü­se­re­ga­le. Kür­bis­se über Kür­bis­se, meis­tens die leuch­tend rot-oran­ge Sor­te »Hok­kai­do«, die nicht nur hübsch aus­sieht, son­dern auch noch den Vor­teil hat, dass das Gemü­se qua­si als Fami­li­en­pr­ti­ons­pa­ckung kommt: eine der fuß­ball­gro­ßen Kugeln reicht für drei bis vier Por­tio­nen Sup­pe oder Gemüse.

Der Hok­kai­do- und auch der weni­ger hüb­sche, aber min­des­tens genau so wohl­schme­cken­de But­ter­nut-Kür­bis ist zudem prak­tisch zu ver­ar­bei­ten, denn er muss nicht geschält wer­den und hat ein fein­fa­se­ri­ges Frucht­fleisch. Du kannst ihn ein­fach in Stü­cke schnei­den und dann kochen oder backen.

Sal­bei ist eine wun­der­ba­re Ergän­zung zum mild-wür­zi­gen Geschmack des Kür­bis­fleischs. Mit Pas­ta ergibt das eine unkom­pli­zier­te Mahl­zeit, deren Zube­rei­tung kei­ne beson­de­ren Küns­te erfor­dert, aber ein wenig Zeit raubt. Aber wenn Du die dop­pel­te Men­ge But­ter zube­rei­test, geht’s beim nächs­ten Mal auch schneller.

Wei­ter­le­senGeba­cke­ner Kür­bis mit Sal­bei-Moz­za­rel­la-But­ter und Pasta

Tomaten Mozzarella Chilizucker

Gegrillte Tomaten mit Mozzarella und Chili-Zimt-Zucker

Toma­te mit Moz­za­rel­la und Basi­li­kum dürf­te so ziem­lich das ers­te halb­wegs authen­ti­sche ita­lie­ni­sche Gericht gewe­sen sein, das nach Deutsch­land geschwappt ist und die hie­si­ge kuli­na­ri­sche Wüs­te­nei zum Leben erweck­te. Heu­te ver­ur­sacht die natio­nal­far­bi­ge Kom­bi­na­ti­on ent­we­der herz­haf­tes Gäh­nen (»Na, mal wie­der kei­ne Idee gehabt?«) oder aber hit­zi­ge Debat­ten über die rich­ti­ge Auf­zucht und Pfle­ge des Büf­fels, die Ver­qui­ckung von Mafia, Müll und Moz­za­rel­la und ähn­li­che Fra­ge­stel­lun­gen, die in ihrer Inten­si­tät, Dau­er und Unlös­bar­keit an Glau­bens­krie­ge gemahnen.

Höchs­te Zeit also, sich etwas Neu­es aus­zu­den­ken. Dan­kens­wer­ter­wei­se hat das schon ein ande­rer flei­ßi­ger Rezept­au­tor getan, so dass in einem alten Son­der­heft der Zeit­schrift »Mei­ne Fami­lie und ich« Rezept auf­zu­trei­ben war, das mit Chi­li, Zucker und Zimt dem Klas­si­ker neue Aro­men hin­zu fügt. Span­nend ist auch der Kalt-Warm-Kon­trast zwi­schen den Toma­ten und dem Mozzarella.

Die Krea­ti­on ist nicht nur rich­tig toll zum Ange­ben, son­dern auch noch in Null-Kom­ma-Nix zube­rei­tet mit Zuta­ten, die in jedem Klein­stadt-Super­markt auf­zu­trei­ben sind.

Wei­ter­le­senGegrill­te Toma­ten mit Moz­za­rel­la und Chili-Zimt-Zucker