Pasta Calamaretti Tomaten Basilikum

Pasta mit Calamaretti, Tomaten und Basilikum

Beim Fisch­händ­ler gab es fri­sche Cala­ma­retti. Das ist eine sehr kleine Art Tin­ten­fi­sche, von denen ich schon mal gehört hatte, dass sie sehr köst­lich sein sol­len. Und da ich immer gerne etwas Neues aus­pro­biere, wan­der­ten die klei­nen Tier­chen in den Ein­kaufs­beu­tel.

Um es gleich vor­weg zu neh­men: es war wirk­lich köst­lich. Und das Rezept ist wirk­lich ein­fach und dau­ert nicht län­ger als Nudeln kochen. Aber wenn ich nur vor­her gewusst hätte, wor­auf ich mich beim Cala­ma­retti put­zen ein­lasse …

Wei­ter­le­senPasta mit Cala­ma­retti, Toma­ten und Basi­li­kum

Kohlrabi-Cremesuppe mit Erbsen-Pesto

Kohlrabi-Cremesuppe mit Erbsen-Pesto

Die Kohl­rabi hat es ver­dient, aus ihrem Schat­ten­da­sein als unspek­ta­ku­lä­res Gemüse befreit zu wer­den und ein­mal die Haupt­rolle zu spie­len. Als Kohl­rabi-Creme­suppe ver­ar­bei­tet, vor­sich­tig mit weni­gen Gewür­zen abge­schmeckt, kommt ihr mild-nus­si­ger, leicht süß­li­cher Geschmack voll zur Gel­tung.

Der Knal­ler aber ist das Erb­sen-Pesto, das an sich schon spek­ta­ku­lär ist. Die Kom­bi­na­tion mit der fast wei­ßen Kohl­rabi-Creme­suppe erfreut Auge und Gau­men, so dass man sich wünscht, der Som­mer ginge nie vor­über.

Wei­ter­le­senKohl­rabi-Creme­suppe mit Erb­sen-Pesto

Panzanella

Tomaten-Brotsalat mit Mozzarella (Panzanella)

Panz­anella ist eine deli­kate Form der Res­te­ver­wer­tung: statt hart gewor­de­nes Brot weg­zu­wer­fen oder an die Schweine zu ver­füt­tern, kamen die cle­ve­ren Leute aus der Tos­kana schon im 16. Jahr­hun­dert auf die Idee, einen Salat dar­aus zu machen. Ursprüng­lich ein Arme-Leute-Essen, genie­ßen wir den Salat heute als Erin­ne­rung an den Som­mer­ur­laub.

Wei­ter­le­senToma­ten-Brot­sa­lat mit Moz­za­rella (Panz­anella)

Tomatensalat mit Maracuja

Tomatensalat mit Maracuja und Madagaskar-Pfeffer

Toma­ten und Mara­cuja erge­ben zusam­men einen äußerst deli­ka­ten Salat. Hätte ich auch nicht gedacht,  als ich das Rezept von Tim Raue im Maga­zin der Süd­deut­schen Zei­tung las. Aber als sich dann die Bio­lo­gin des Hau­ses an ihr Grund­stu­dium erin­nerte und mich Ahnungs­lo­sen auf­klärte, dass beide Früchte eigent­lich Bee­ren, ursprüng­lich in Süd­ame­rika behei­ma­tet sind, und auch noch gleich­zei­tig Sai­son haben, waren alle Beden­ken vom sprich­wört­li­chen Tisch gefegt.

Wei­ter­le­senToma­ten­sa­lat mit Mara­cuja und Mada­gas­kar-Pfef­fer

Pasta mit Orangen-Mandel-Pesto

Orangen-Mandel-Pesto

Man­deln und Oran­gen deu­ten schon auf die Her­kunft die­ses Pesto hin: es stammt aus Sizi­lien, wo es bei­des im Über­fluss gibt.

Hier­zu­lande muss man lei­der auf den Win­ter war­ten, um die Zuta­ten in guter Qua­li­tät zu bekom­men. Zum Glück gibt es Basi­li­kum (die dritte wesent­li­che Zutat) rund um’s Jahr aus dem Gewächs­haus, sonst müsste man eine weite Reise antre­ten, um diese Köst­lich­keit als regio­nale Spe­zia­li­tät genie­ßen zu kön­nen. Wie arm wäre unsere Spei­se­karte ohne die Glo­ba­li­sie­rung …

Das Oran­gen-Man­del-Pesto ist eine rela­tiv süße Ange­le­gen­heit, die unbe­dingt ein geschmack­li­ches Gegen­ge­wicht braucht: ange­bra­tene Auber­gi­nen sind per­fekt, aber auch ein paar Radic­chio-Strei­fen pas­sen sehr gut.

Wei­ter­le­senOran­gen-Man­del-Pesto

Zucchini-Salat mit Haselnüssen und Frischkäse

Zucchini-Salat mit Frischkäse und Haselnüssen

Zuc­chini sind ein Som­mer­ge­müse, das man im Super­markt rund um’s Jahr kau­fen kann. Regio­nale Küche? Is nich. Ich finde das aber auch völ­lig OK, denn wenn man das Prin­zip Regio­na­li­tät ernst neh­men würde, wäre der Spei­se­plan doch ziem­lich ein­ge­schränkt.

Der hier vor­ge­stellte Zuc­chini-Salat bringt den Som­mer also rund um’s Jahr auf den Tisch. Die Zitro­nen-Vin­ai­grette macht ihn frisch; die Hasel­nüsse unter­stüt­zen den mild-nus­si­gen Geschmack der Zuc­chini.

Mit fri­schem ita­lie­ni­schen Weiß­brot oder Baguette eig­net er sich als leich­tes som­mer­li­ches Haupt­ge­richt, aber auch als Vor­speise, z.B. in einem medi­ter­ra­nen Menü, macht er eine gute Figur.

Wei­ter­le­senZuc­chini-Salat mit Frisch­käse und Hasel­nüs­sen

Bunter zweifarbiger Kartoffelsalat

Zweifarbiger Kartoffelsalat mit Estragon-Dressing und Pastinaken-Skordalia

In der deut­schen Küche wird Kar­tof­fel­sa­lat meis­tens mit einem kräf­ti­gen Dres­sing zube­rei­tet und muss dann eine Weile zie­hen. Das Ergeb­nis ist ein homo­ge­ner Geschmack, bei dem der Haupt­be­stand­teil, die Kar­tof­feln, fast eine Neben­rolle spie­len.

Ganz anders die eng­li­sche und ame­ri­ka­nisch Zube­rei­tung: hier sind die Kar­tof­feln der eigent­li­che Star, des­sen Geschmack durch das Dres­sing eher betont als über­tönt wird. Dies erreicht man, indem man sie eben nicht stun­den­lang in Öl und Essig oder Mayo­naise zie­hen lässt, son­dern frisch gekocht, noch lau­warm, mit einem Dres­sing ser­viert, das ihre »Kar­tof­fe­lig­keit« noch betont.

Und damit man auch was für’s Auge hat, nimmt man eine Mischung aus blauen und gel­ben Kar­tof­feln.

Wei­ter­le­senZwei­far­bi­ger Kar­tof­fel­sa­lat mit Estra­gon-Dres­sing und Pas­ti­na­ken-Skordalia

Pastinaken-Skordalia

Pastinaken-Knoblauch-Creme (Pastinaken-Skordalia)

Skordalia ist eigent­lich grie­chisch. Pas­ti­na­ken sind so unge­fähr das bri­tischste Gemüse, das ich mir vor­stel­len kann. Und das soll zusam­men­pas­sen? Die Sonne Grie­chen­lands mit dem Dau­er­re­gen Eng­lands? Som­mer­ge­müse und Win­ter­ge­müse?

Mal abge­se­hen davon, dass das mit dem eng­li­schen Dau­er­re­gen ein längst wider­leg­tes Vor­ur­teil ist: erstaun­li­cher­weise pas­sen diese unter­schied­li­chen Zuta­ten sehr gut zusam­men. Die süß­lich-nus­sig schme­cken­den gekoch­ten Pas­ti­na­ken glei­chen die zwieb­lige Schärfe der Rie­sen­menge Knob­lauch aus, die Du in die­sem Rezept ver­ar­bei­test.

Du kannst die Creme wie eine tra­di­tio­nelle Skordalia als Vor­speise oder einer Mezze-Platte rei­chen. Sie eig­net sich aber auch als Grund­lage eines kräf­ti­gen Dres­sings für win­ter­li­che Gemüse-Salate.

Wei­ter­le­senPas­ti­na­ken-Knob­lauch-Creme (Pas­ti­na­ken-Skordalia)

Hummus

Kichererbsencreme (Hummus)

Kicher­erb­sen kennt man aus der ara­bi­schen Küche. Sie wer­den mit Sesam­mus zu einem Brei namens Hum­mus ver­ar­bei­tet und mit Fla­den­brot als Vor­speise gereicht. Die­ses Rezept kommt ohne Sesam aus, denn wir wol­len eine rela­tiv neu­trale Creme pro­du­zie­ren, die sich als Bei­lage zu ver­schie­de­nen Gerich­ten eig­net.

Hum­mus ist eigent­lich schnell gemacht, wenn die Kicher­erb­sen nicht so elen­dig lange ein­wei­chen und kochen müss­ten. Sie soll­ten min­des­tens über Nacht in Was­ser lie­gen und auf­quel­len. Dabei wer­den auch schon einige leicht toxi­sche Stoffe (die soge­nann­ten Lek­tine) gelöst und mit dem Ein­weich­was­ser weg­ge­schüt­tet. Der Rest der Lek­tine geht dann beim Kochen kaputt, wes­halb man gekochte Kicher­erb­sen (und übri­gens auch grüne Erb­sen und Boh­nen) beden­ken­los ver­zeh­ren kann. Rohe Kicher­erb­sen sollte man nicht essen.

Wei­ter­le­senKicher­erb­sen­creme (Hum­mus)