Palmkohl Pasta Pilze

Palmkohl mit Pasta und Pilzen

Als ich in einem aus dem Eng­li­schen über­setz­ten Koch­buch das erste Mal von Palm­kohl las, dachte ich an einen Über­set­zungs­feh­ler. Dank Wiki­pe­dia habe ich dann aber schnell gelernt, dass es Palm­kohl tat­säch­lich gibt und schon von den alten Römern ange­baut wurde.

Wei­tere Recher­che ergab, dass er in der Tos­kana als cavolo nero in vie­len rus­ti­ka­len Ein­töp­fen ver­ar­bei­tet wird und in Por­tu­gal der Grund­be­stand­teil der berühm­ten Kohl­suppe namens caldo verde ist. Tja, und auf Deutsch wird er wegen sei­ner dun­kel­grü­nen Farbe auch Schwarz­kohl genannt, was mal wie­der eine maxi­mal unfreund­li­che Bezeich­nung für die­ses köst­li­che Gemüse ist.

Palm­kohl ähnelt geschmack­lich dem Wir­sing (der eine Zucht­form des Palm­kohls ist). Er wird in Strei­fen geschnit­ten, kurz ange­düns­tet und mit Pil­zen zu einem herbst­li­chen vege­ta­ri­schen Pas­ta­ge­richt ver­ar­bei­tet.

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