Panierte Portobello-Pilze

Panierte Portobello-Pilze

Port­o­bello-Pilze sehen aus wie zu groß gera­tene Cham­pi­gnons und das sind sie auch. Sie sind beliebt in vege­ta­ri­schen oder vega­nen „Bur­gern“. Heute gibt es sie ver­hält­nis­mä­ßig puris­tisch – ein­fach nur paniert und gebra­ten. Mit fri­schem Salat erge­ben zwei Stück eine voll­stän­dige Mahl­zeit.

Wei­ter­le­senPanierte Port­o­bello-Pilze

Pasta mit Wildfenchel

Pasta mit Wildfenchel (Fenchelgrün)

Manch­mal ver­hel­fen man­gelnde Sprach­kennt­nisse zu kuli­na­ri­schen Erkennt­nis­sen.

Im Urlaub auf Sizi­lien fand sich auf der Spei­se­karte als Pasta-Gang etwas al finoc­chietto sel­va­tico. Das Smart­phone habe ich beim Essen grund­sätz­lich nicht dabei, und ich bin grund­sätz­lich neu­gie­rig. Und wurde mal wie­der posi­tiv über­rascht: Es war köst­lich.

Finoc­chietto oder auch finoc­chio sel­va­tico stellte sich als Wild­fen­chel her­aus. Das hätte ich nie pro­biert, denn ich mag die blass­grüne Knolle nicht. Bei die­sem ita­lie­ni­schen Gericht wird aber nicht die Knolle ver­wen­det, son­dern das Fen­chel­grün. Und zwar in rau­hen Men­gen.

Das Blöde ist nur, dass man Wild­fen­chel in Deutsch­land eigent­lich nicht kau­fen kann. Da kam der nächste Zufall: beim Kräu­ter­händ­ler auf dem Markt gab es Schnitt­fen­chel und der sah doch ver­dammt ähn­lich aus. Kein Wun­der, denn der Schnitt­fen­chel ist die Wild­form des Gemü­se­fen­chels. Und eig­net sich sogar für den Anbau im Bal­kon­kas­ten. Nach ein paar Wochen war ein statt­li­cher Busch her­an­ge­wach­sen – und heute wurde er zur Hälfte ver­speist.

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